Ländliche Entwicklung im Zentrum der SPD-Agrarpolitik

Johann Saathoff Johann Saathoff
Die Zukunft der ländlichen Räume bildet für die Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion ein Schwerpunktthema in dieser Legislaturperiode. Das haben der stellvertretende agrarpolitische Sprecher der Fraktion, Johann Saathoff, und der zuständige Berichterstatter Willi Brase bekräftigt.

Im Mittelpunkt sollen ihren Angaben zufolge dabei soziale die Dorferneuerung, innovative Mobilitätskonzepte, die Daseinsvorsorge und regionale Vermarktung stehen. „Wir setzen uns dafür ein, dass die Akteure in den Regionen durch mehr Beteiligung und Partizipation die Chance erhalten, ihren Lebensraum aktiv mitgestalten zu können“, erklärten Saathoff und Brase. Für ein gutes bürgerschaftliche Engagement seien Flexibilität und Kreativität gefragt. Zudem bedürfe es einer Mentalität der gegenseitigen Unterstützung und Kooperation zwischen den Kommunen. Kirchturmdenken sei hingegen fehl am Platz.

Die SPD-Politiker betonten erneut die Notwendigkeit, die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) in eine Gemeinschaftsaufgabe für die ländliche Entwicklung weiterzuentwickeln. Flankiert werde die Reform vom neuen Bundesprogramm Ländliche Entwicklung. Konkrete Demonstrationsprojekte in ausgewählten Kommunen seien dabei Ideengeber für andere Regionen.

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3 Leserkommentare Kommentieren

  1. von arching · 1.

    Für die Zukunft der ländlichen Räume bedarf es grundsätzlich keiner Landwirtschaft. Nur eine regionale Vermarktung von Lebensmitteln wird dann schwierig... Soll heissen: aus dieser Meldung darf man nicht zwingend schliessen, die SPD möchte die Landbewirtschaftung in Deutschland erhalten.

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  2. von lürade · 2.
    Da wird der Bock zum Gärtner gemacht !

    Wieviel Agrarfachleute gibt es denn in der SPD- Bundestagsfraktion.Ich glaube: Keinen .

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  3. von lürade · 3.
    Da wird der Bock zum Gärtner gemacht !

    Wieviel Agrarfachleute gibt es denn in der SPD- Bundestagsfraktion.Ich glaube: Keinen .

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