Laves braucht starke Abteilung Tiergesundheit

Auf absolutes Unverständnis stößt die offenbar beabsichtigte Umorganisation im Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) in Oldenburg bei Landwirten, Veterinärbehörden und Tierärzten.
 
"Sollte die Abteilung Tiergesundheit, wie zurzeit erwogen wird, tatsächlich zerschlagen werden, würde das Land den hohen Stand zur Gesunderhaltung und zum Schutz unserer Nutztiere immens gefährden und schwächen", warnt Landvolkpräsident Werner Hilse.
 
Seit Gründung des Laves nach der BSE-Krise habe es die Kompetenz stetig ausbauen können und damit inhaltlich bundesweit Maßstäbe gesetzt. Tierhalter, Veterinärbehörden und Tierärzte hätten beispielsweise mit dem Tierschutzdienst der Task-Force Veterinärwesen überaus erfolgreich zusammengearbeitet.
 
"Diese Allianz hat sich positiv zum Schutz der Tiere und auch der Verbraucher ausgewirkt", schildert Hilse. Nicht nur im Krisenmanagement, sondern auch in tierschutzrechtlichen Fragen sei die Kompetenz der Tiergesundheitsabteilung des Laves unangefochten. Dessen Stärke basiere auf der fachlichen Bündelung, die keineswegs zerschlagen werden dürfe, sagt Hilse.
 
Er appelliert eindringlich an die Landesregierung, die geplante Umstrukturierung des Laves zu überdenken und aufzugeben. Er macht sich vielmehr für einen weiteren Ausbau der Tiergesundheitsabteilung stark, um den Erfolg auf dem Weg zu noch mehr Tierschutz und Tiergesundheit in niedersächsischen Tierställen noch weiter voranbringen zu können.

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Leserkommentare Kommentieren

  1. von simson09 · 1.
    So ein Schwachsinn

    Den Wasserkopf einer Bürokratie am leben erhalten.Es hat in Deutschland nie einen BSE fall gegeben,trotzdem wird weiter an der 2 Jahres Grenze festgehalten

    Das meinen unsere Leser:
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