Was halten Sie vom „Aktionsprogramm Insektenschutz“?

Homepage Ihre Meinung ist gefragt! Per Klick auf der unten genannten Seite gelangen Sie zu den Maßnahmenvorschlägen in den einzelnen Handlungsbereichen.
Bild: dialog.bmu.de/dito/explore?action=cmsjournalshow&id=87

Diese Woche hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze Maßnahmen zum „Aktionsprogramm Insektenschutz“ vorgestellt. Ziel ist es, das Insektensterben zu stoppen. Diese Vorschläge will das Ministerium nun mit der breiten Öffentlichkeit diskutieren. 

Dazu haben alle Interessierten in der Zeit vom 10. Oktober 10:00 Uhr bis 7. November 2018 17:00 Uhr die Möglichkeit, die Maßnahmenvorschläge des BMU online zu bewerten und zu kommentieren. Jeder ist auch aufgerufen, eigene Ideen einzubringen, die helfen können, dass Insektensterben zu stoppen?
Es ist wichtig, dass sich auch möglichst viele Landwirte an dieser Diskussion beteiligen, um sicherzustellen, dass auch die Position der Landwirtschaft angemessen gehört wird.

Das sind die neun Handlungsfelder des BMU:
1. Insektenlebensräume in der Agrarlandschaft fördern
2. Lebensräume für Insekten in anderen Lebensräumen wiederherstellen und vernetzen
3. Schutzgebiete als Lebensräume für Insekten stärken
4. Anwendung von Pestiziden mindern
5. Einträge von Nähr- und Schadstoffen in Böden und Gewässer minimieren
6. Lichtverschmutzung reduzieren
7. Forschung vertiefen, Wissen vermehren
8. Finanzierung verbessern
9. Engagement der Gesellschaft befördern

Hier der Link zum Online-Dialog: https://dialog.bmu.de/dito/explore?action=startpage&id=90

LBV fordert ideologiefreien Insektenschutz

Henrik Wendorff Henrik Wendorff
Bild: Phoenix
Am Mittwoch hat Bundesumweltministerin Schulze Maßnahmenvorschläge für ein „Aktionsprogramm Insektenschutz“ vorgestellt. Während sich die Ministerin ihre Kritik an Pflanzenschutzmitteln in den Vordergrund stellt, fordert der LBV-Brandenburg das Anlegen von Blühstreifen als Maßnahme zur Förderung der Biodiversität zu unterstützen.

Pflanzenschutzmittel möglichst sparsam einzusetzen, versteht sich für die Brandenburger Landwirte von selbst – schon allein aus Kostengründen aber auch zum Schutz der Natur und damit der eigenen Lebensgrundlagen, erklärt der Verband dazu in einer Presemitteilung. Deren Diskreditierung lehnt der Landesbauernverband ab.

Pflanzenschutzmittel seien Medizin für die Ackerkulturen und blieben weiterhin notwendig. Ein ersatzloser Verzicht würde zu Ernteeinbrüchen führen, so der LBV am Freitag. Alternative mechanische Bodenbearbeitungsformen seien möglich, aber ebenfalls problembehaftet - Stichwort Bodenerosion und Kohlendioxidausstoß.

Die Fokussierung der Ministerin auf den Pflanzenschutz wird der Komplexität des Insektenschutzes nach Ansicht von LBV-Präsident Henrik Wendorff nicht gerecht. Er fordert deshalb, dass Thema „Förderung von Blühstreifen“ stärker in den Blick zu nehmen und finanzielle Anreize zu schaffen. "In Brandenburg legen bereits über 70 Landwirte freiwillig artenreiche Blühstreifen an und verzichten damit auf Einnahmen aus der Bewirtschaftung. Damit diese flächendeckend angelegt werden können, müssen sie als Agrarumweltmaßnahme endlich förderfähig werden. Das Land Brandenburg verfügt derzeit als einziges Bundesland über kein Programm zur Förderung der Biodiversität auf dem Acker. Das muss sich ändern. Natur- und Artenschutz kann es nicht mehr zum Nulltarif geben“, so Wendorff.

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8 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Josef Doll · 1.
    Stellvertreterkrieg von den NGO´`s

    Nun die Einleitung vom Deutschlandfunkmotorador um die Bevölkerung auf das Problem des Insektensterbens aufmerksam zu machen. In den 70ger Jahren mußte man wenn man mit dem Auto von Hamburg nach München fährt fast zweimal die Windschutzscheibe putzen um die Insekten die durch den Aufprall gestorben sind wegzuputzen. Aha und wieviel Millionen Auto fahren defakto jeden Tag von Hamburg nach München ?? Alles nichts , es ist die Landwirtschaft !! Oder wie stellt man fest wieviel Insekten es gibt. Man stelle sich ein Iydüllischen See auf dem sich natürlich der Mond im Wasser spiegelt ---- ist das nicht schön ?? Ja und da kommen Sie -- Insekten -- die noch da sind und machen ihren Hochzeitstanz und die meisten legen nach erfolgreichem Flug ihre Eier auf dem See oder der Pfütze ab ,auf das ihre Art gesichert ist . ( Ein paar werden da in Alkohol am ende des Sees gefangen um festzustellen wieviele es noch gibt) Aber was machen die Insekten die sich kopiert von der Natur ( Erdbeerlimonade schmeckt ganz OHNE besser als mit ) um die Milliarden Lampen fliegen und selbst die nach dem geglückten Hochzeitstanz keinen See nein nicht mal eine Pütze finden ?? Nun welche Möglichkeiten gibt es noch die Inseckten auch von mir ganz missliebige in Milliardenfacher weise nicht auf die Welt zu kommen deshalb die Autoscheibe ganz ohne lassen ?? Aber Sie lassen sich nicht beirren die NGO´s von WWF, NABU, Greenp..... es ist die Landwirtschaft ----- und Sie haben immer Recht den Sie haben das Recht gepachtet !!!

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  2. von Willy Toft · 2.
    Für Insekten, und gegen eine praktikable Landwirtschaft, geht das?

    Wir werden sehen, wohin uns der Weg führt, wenn nur eine Branche an den Pranger gestellt wird, und alle Anderen dürfen so weitermachen! Bei allen "Einschränkungen" muss aber auch die Machbarkeit im Vordergrund stehen. Es nützt uns nichts, wenn die Ernährungsbranche bei der ganzen Überhitzung in der Debatte auf der Strecke bleibt! Der Schadinsekten- Druck ist nach wie vor in den Pflanzenbeständen, und in der Viehhaltung zu beobachten!

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  3. von Wilhelm Gebken · 3.
    @Josef Meier, ich befürchte es wird auf Venezuela hinauslaufen

    Sie müssen nur die tägliche Berichterstattung in den MSM über die aktuellen "wirtschaftllichen Risiken" verfolgen. Dort werden wir täglich mit den angeblich Schuldigen für die kommenden Krisen vertraut gemacht. Und es sind nicht die Fehlentscheidungen von rot/rot/grün, die dafür verantwortlich gemacht werden, sondern es werden diejenigen dafür verantwortlich gemacht, die durch ihre tägliche Arbeitsleistung die Wolkenkuckucksheime von rot/rot/grün finanzieren.

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  4. von Wilhelm Gebken · 4.
    @Wilhelm Grimm, Sie haben es auf den Punkt gebracht

    Die Enteignung der Bauern ist unabdingbare Voraussetzung für die Umsetzung grün/linker Ziele. Überall bei führenden Grünen und Linken nachzulesen. Teilenteignet sind wir bereits. Eine Vollenteignung hat nur deswegen noch nicht stattgefunden, weil dadurch die landwirtschaftliche Leistung Deutschlands sofort um 80% bei vergrößertem ökologischem Schaden einbrechen würde. Sprich, es würde jeder merken um was für einen Blödsinn es sich handelt. Sollten wir aber auf Zustände wie in Venezuela zusteuern, werden diese Leute keine Sekunde zögern um durch"Notverordnungen" das von ihnen gewünsche Resultat herzustellen. Ich verweise dazu auch auf Berlin, wo die rot/rot/grüne Mehrheit bereits öffentlich!!! an Enteignungen des Wohnungseigentums arbeitet.

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  5. von Josef Meier · 5.
    Nicht nur die Landwirtschaft wird kaputtgemacht

    Es gibt mindestens drei Gebiete in Deutschland, wo schon ein Einziges unsere Existenz gefährdet. 1. die Energiewende, den teuersten Strom in Europa, CO2 Ausstoss gestiegen, Natur verschandelt und die Netzsicherheit an der technischen Grenze. 2. die unkontrollierte Emigration wird unser Sozialsystem überfordern und eine Umverteilung von fleissig auf faul in Gang setzen. 3. Die Schleifung unserer wichtigen Industrien wie Fahrzeugbau, Chemie und andere wichtigen Zweige wo Arbeiter gut verdienen und die der Staat finanziell ausbeuten kann. Die großen Konzerne machen sich bereits aus dem Staub. 4. Die vielen finanziellen Verpflichtungen mit dem Euro wie zB. Target 2 wo wir bereits alleine für Italien, mit 2,3 Billionen Euro bürgen. Diese schrecklichen Dinge werden in den nächsten 5 Jahren auf die Bundesrepublik stürzen. Dann wird man sich auf dem Boden der Tatsachen befinden und Bilanz ziehen und sich fragen, was haben wir eigentlich noch? Dann gibt es auch wieder zwei Möglichkeiten, entweder mit den linken und grünen den Weg Venezuelas zu gehen, oder den Verstand zu aktivieren und die Aufarbeitung userer grünen Vergangenheit zu beginnen. Spätestens dann wird man erkennen daß unsere Landwirtschaft unser einziger Bodenschatz ist. Da sich das Ganze mittelfristig abspielen wird, sehe ich als Landwirt dem mit Gelassenheit entgegen, denn wir hatten bisher immer einen langen Atem. Man wird diesen Ablauf auch politisch nicht stoppen können, da sich ein großer Teil der Wähler geistig von der Realität verabschiedet hat und nur mehr harte Fakten eine Genesung erfolgen lassen.

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  6. von Rudolf Rößle · 6.
    Verkehr

    und Haushaltsgifte werden bewusst wieder aus der Diskussion herausgehalten. Verschmutzung der Landwirtschaft, die nicht von Bauern kommen. Werde aber einen Kommentar zur gerechten Finanzierung der Ökologie tätigen.

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  7. von Wilhelm Grimm · 7.
    Alibiprogramm zur Legetimisierung der Nabuideologie "Ackern ohne Gift".

    Die besetzen all die werbewirksamen Klischees einer rücksichtslosen und die Natur ausbeutenden Landwirtschaft und haben ihre Reihen längst fest geschlossen. Das eigentliche Ziel ist der sogenannte "Umbau" der Landwirtschaft, der für Landwirte eindeutig ein tödlicher Rückschritt wäre. Wir sollen uns in geistigem Kleinkram verheddern, während das Ziel der GRÜNEN und ihrer Gesinnungsgenossen die Zerschlagung bäuerlicher Strukturen und auch Eigentumsverhältnisse bedeuten würde.

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  8. von Erwin Schmidbauer · 8.
    Stundenlohn

    Interessante Methode, kostenlos Ideen abzugreifen... Eigentlich müssten die Nutzer für ihre Kommentare bezahlt werden!

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