Meyer wünscht sich Ausbau von „Lernort Bauernhof“

Es gibt Bauern- und Landfrauenverbände, Regionale Umweltzentren, Vereine, Institutionen und etliche weitere Initiativen, die bei Fragen zu einem Bauernhofbesuch weiterhelfen können.
Bild: www.lernenaufdembauernhof.de

Für den Dialog zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern sind noch viele zusätzliche Lernorte auf Bauernhöfen notwendig. Diesen Wunsch hat der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer auf der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof (BAGLob) geäußert. Der Politiker betonte am vergangenen Wochenende in Cloppenburg: „Unmittelbare Erfahrungen in einer verbraucher- und umweltgerechten Landwirtschaft führen zu mehr Wertschätzung der Landwirte, die stolz sein können auf das, was sie auf ihren Höfen leisten.“
 
Mehr als 200 Praktiker und andere interessierte Experten aus dem landwirtschaftlichen, pädagogischen und wissenschaftlichen Bereich waren der Einladung in die Akademie Stapelfeld gefolgt. Drei Tage lang wurden die Chancen vom Lernen auf dem Bauernhof im individuellen, regionalen und europäischen Umfeld beleuchtet. Vom außerschulischen „Lernort Bauernhof“ profitieren sowohl Kita-Gruppen als auch Schulklassen, wenn Landwirte ihre Höfe öffnen und im authentischen Umfeld Lernangebote machen, bei denen Kinder fürs Leben lernen.
 
Hans-Heiner Heuser vom BAGLoB e.V. formulierte ein Ziel der Initiative: „Nur wenn Kinder und Jugendliche mehr darüber erfahren, wo die landwirtschaftlichen Erzeugnisse herkommen, können sie zu kritischen Verbrauchern werden. Im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung sollte jedes Schulkind die Chance haben, eine Woche auf einem Lernort Bauernhof zu verbringen.“
 
Der BAGLoB-Vorsitzende Hans-Joachim Meyer zum Felde dankte dem niedersächsischen Ministerium für die Unterstützung beim Projekt „Transparenz schaffen“, durch das in Niedersachsen und Bremen inzwischen ein flächendeckendes Netz an Lernorten auf Bauernhöfen aufgebaut werden konnte. „Mit der Tagung konnten wir den Akteuren eine Plattform zur Information, zur Vernetzung und zum Austausch innovativer Ideen bieten“, so Meyer zum Felde weiter.
 
 

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