NABU fordert von Friedrich Bekenntnis für naturverträglichere Landwirtschaft

Zu einem Bekenntnis für eine naturverträglichere Landwirtschaft hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) Bundeslandwirtschaftsminister Dr. Hans-Peter Friedrich aufgefordert. „Nitrat und Pestizide im Grundwasser, Vermaisung der Landschaft, Futtermittel-Skandale und Massentierhaltung sowie anhaltender Verlust der Artenvielfalt machen deutlich, dass es ein ‚Weiter so‘ in der Agrarpolitik nicht geben kann“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Daher sei es erforderlich, die bestehenden Handlungsspielräume für eine Ökologisierung der Agrarpolitik konsequent zu nutzen. So müsse sich der Minister für die Schaffung von ökologischen Vorrangflächen ohne Pflanzenschutz- und Düngemitteleinsatz sowie für einen Ausbau der Agrarumweltmaßnahmen einsetzen. Zudem seien eine deutliche Verschärfung der Düngepolitik sowie eine Initiative gegen den anhaltenden Umbruch von Wiesen und Weiden überfällig. Nur so könnten die zentralen Herausforderungen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz bewältigt werden, mahnte der NABU-Präsident.

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10 Leserkommentare Kommentieren

  1. von cairon · 1.
    Nabu als "Spenden-Erpesser"

    ich möchte in diesem Zusammenhang auf diesen Artikel verweisen: http://www.topagrar.com/news/Energie-Energienews-Die-merkwuerdigen-Methoden-des-Nabu-1064279.html Ablasshandel, Spende gegen den Verzicht auf eine Klage, welche Arguemnte sollen bei solchen Menschen den ziehen?

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  2. von bernhardtv · 2.
    das niveau des nabu...

    beschränkt sich indess leider nur auf "spendengelder kassieren", fördergelder aus dem agrarfördertopf zu endwenden, dieses für klagen und rechtsstreitigkeiten zu veruntreuen und solchen welche nicht in der lage sind überhaupt nur einen sachlichen gedanken bezüglich der zum konsens stehenden sachlichkeit zu äussern. hauptsache man ist dagegen. egal was und worum es sich dreht. und dann solange gegenanschreien bis kein mensch der auch nur ein fünkchen verstand besitzt noch was sagen mag...

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  3. von preuße · 3.

    Man muß hier nicht dem Nabu das Wort reden - aber die Meldung hat wenigstens noch etwas zu sagen, auch wenn wir eine andere Meinung zum Thema haben. So mancher Kommentar hier ist leider weit unter dem Niveau des Nabu!!! Liebe Berufskollegen, laßt uns sachlich argumentieren, dann kann man solchen Vereinen den Zahn ziehen - mit Euren Parolen leider nicht. Nicht alle Entwicklungen in der Landwirtschaft waren gut. Daraus sollten wir keinen Hehl machen. So manchen Weg sind wir eigentlich nur aus wirtschaftlichen Zwängen mitgegangen, nicht aus Überzeugung. Wir könnten im Rinderbereich durchaus zB mit intensivem Grünland arbeiten. Früher sind auf den Wiesen auch die Kibize groß geworden, obwohl es keine Sperrfristen gab und obwohl dort eine ganze Herde Rinder lief, bzw bei passendem Wetter der Silage- oder Heuschnitt durchgeführt wurde. Und genau das muß man kommunizieren - was natürlich nicht heißt, das man Naturschutzverbände auch überzeugen kann. Nur sollten wir uns nicht vorwerfen lassen, wir könnten nicht argumentieren ......

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  4. von lürade · 4.
    Tschimpke

    Er soll ein Drittel seiner Einkünfte für Naturschutzmaßnahmen spenden.

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  5. von xf1 · 5.
    Wir haben die beste, umweltfreundlichste und naturverträglichste Landwirtschaft aller Zeiten

    Daß sich Olaf Tschimke als Präsident eines der renomiertesten rechtskräftig verurteilten Tierquälervereine daran stört, ist nichts Neues. Schließlich stehen selbsternannte Umweltschutzverbände bei der Generierung neuer Skandale völlig hilflos da, weil sich nicht alle wie die Grünen trauen, die Biototen der konventionellen Landwirtschaft zuzuschieben. Falls Bedarf nach neuen Skandalen besteht, wäre folgendes noch ausbaubar: ______ http://www.animal-health-online.de/gross/2009/04/09/verhungert-ins-eis-eingebrochen-erneut-rinder-bei-nabu-projekt-verendet/10736/

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  6. von user10 · 6.
    Liebe Kollegen unterschätzt das nicht!

    Mich erinnert das ein wenig an die Zwangs-Christianisierung der armen "Heiden". Es hat Jahrhunderte gedauert, bis endlich der Verstand eigesetzt hatte. Bei uns wird das auch sehr lange dauern. Viele Betriebe wird es dann aber nicht mehr geben!

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  7. von ramsdorf · 7.
    Leute

    das sind Verbündete des BDM, Unsinn fordern liegt bei denen in der Genetik

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  8. von jobelego · 8.
    Elendlich krepierte Rinder

    Durch Hunger, Parasiten, Hochwasser. DAS ist NABU-Kompetenz. Und jetzt sehen sie noch die Spendenfelle davonschwimmen, weil sich der Konkurrent BUND immer stärker durch Hetzkampagnen gegen die Landwirtschaft profiliert. Da muß man doch auf sich aufmerksam machen.

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  9. von grubber7 · 9.
    Unverschämtheit!

    Mit denen Diskutiere ich nicht mehr nett, sondern hier ist Kante zeigen angesagt!!

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  10. von new-holland#001 · 10.
    NABU

    oh nein, was bilden die sich ein, die haben gar nix zu fordern, weil die kompetent frei sind.

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