SPD Meldorf schürt Vorurteile über Bauern

In ihrer Mitgliederzeitung „Der Lotse“ kübelt der SPD-Ortsverein im schleswig-holsteinischen Meldorf in einem kleinen Gedicht so ziemlich alle Vorurteile und Unverschämtheiten über die Bauern aus, die man zusammenkratzen konnte. Lesen Sie selbst:
 
Im Märzen der Bauer den Traktor anlässt, und spritzet sein Ackerland emsig und fest. Kein Räuplein, kein Kräutlein dies Gift überlebt, dem Vöglein im Wald gar das Mäglein sich hebt.

Im Sommer der Bauer die Säcklein entleert, und dünget die Früchte, von denen man zehrt. Er weiß, wie man dünget, ja aus dem Effeff, von Bayer, von Hoechst und BASF.

Im Herbst dankt der Bauer der Tiermedizin. Die Milch wird nicht sauer vor Penicillin. Die Schweine sind fettarm und lang wie noch nie, zum Ruhm und zur Ehre der Tierpharmazie.

Im Winter der Bauer sein Scheckbüchlein nimmt, mit Weib und Kind den Mercedes erklimmt. Er fährt in die Kreisstadt – er ist ja nicht dumm, und kauft im Reformhaus – er weiß schon, warum.
 
top agrar meint: Wir wissen nicht, woher der Autor seine Informationen bezieht. Auf vielen landwirtschaftlichen Betrieben kann er jedenfalls nicht gewesen sein. Wir empfehlen der SPD in Meldorf, sich schnellstens bei den Bauern vor Ort zu entschuldigen.

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8 Leserkommentare Kommentieren

  1. von whirsch · 1.
    Ja die Sozis und die Bauer,

    das passt wie die Faust aufs Auge. Der Bauer, der rot oder dunkelrot wählt,der wählt sich seine Henker selbst. Dann noch die Grünen und die Sch... ist perfekt. Dieses Land wird ernten, was es sät.

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  2. von ratjen · 2.
    von jonny

    verstehe nicht,wieman als landwirt die SPD wählen kann,die lecken doch den grünen nur den ar---.

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  3. von matzat · 3.

    was will mann schon von den sozis erwarten. landwirte haben sie nicht auf den plahn. denn lebesmittel giebt es ja billig im discount. von de dithmarscher

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  4. von Fred Huber · 4.
    satire

    satire sollte denen überlassen, die sich damit auskennen! zb. :http://www.titanic-magazin.de/postkarten.html?&cat=588&cHash=dbb7ec89664712805a1c8d942692de8e

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  5. von gerdingludger · 5.

    Die SPD sollte sich nicht bei den Bauern, die solche Diffamierungen gewohnt sind, entschuldigen, sondern sich bei ihren Wählern und Mitgliedern für ihre völlig unzureichende Agrarpolitik entschuldigen, die den Grünen das gesammte Feld der Umwelt und Agrarpolitik überläßen. Dieser Umstand hat zu einer völlig falschen Sichtweise von Lebensmittelerzeugung in der Öffentlichkeit geführt. Also liebe SPD mehr eigenständige Agrarpolitik für eine nicht nur ökologisch sondern soziale Agrarpolitik und mehr Fingerspitzengefühl bei Satiere

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  6. von kuschy0311 · 6.
    Teil 2

    zu Besorgnis erregenden Zwischenfällen, zu denen sicherlich auch der enorme Preisdruck im Gesamtmarkt beiträgt. Das Gedicht ist somit kein Ausdruck unserer politischen Überzeugung, sondern eine Satire, die durch das Mittel der Übertreibung auf das Spannungsverhältnis zwischen dem Wunsch nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln und der Hatz nach immer billigeren Produkten aufmerksam machen wollte. Ich gestehe gerne ein, dass der Text auch anders verstanden werden kann. Aus diesem Grund haben wir bereits kurz nach dessen Veröffentlichung mit zahlreichen Landwirten aus der Region, die wie Sie über den Inhalt empört waren, Kontakt aufgenommen, um Ihnen persönlich unsere Sicht zu erklären.

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  7. von bauerbonnen · 7.
    furchtbar....

    ...wenn ich so etwas über unseren berufsstand lese dreht sich mir echt der magen um.das frühstück ist versaut...:-(

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  8. von fcbayern · 8.

    so sind se die komunisten

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