Sehenswert: Schweinehalter lässt RTL und ProVieh in den Stall

Ein sachlicher TV-Bericht über die Schweinehaltung beim privaten Fernsehsender RTL, der auch noch eine Tierschützerin dabei hat? Geht das überhaupt?
 
Ja, wie der Beitrag „Schweinezüchter informiert über Haltungsbedingungen“ von RTL Nord vom 22. April zeigt. Landwirt Thomas Asmussen aus Gelting war die andauernden Anfeindungen von Seiten der Medien und Verbraucher leid und fasste den mutigen Entschluss, die Stalltüren für Reporterin Ricarda Thurow und Angela Dinter von ProVieh zu öffnen.
 
Asmussen erklärt den beiden dann sachlich, warum ein Ferkelschutzkorb notwendig ist, was der Vorteil von Spalten und Heizplatten gegenüber Stroh ist und das letztlich der Verbraucher über den Preis bestimmt, wie die Tiere gehalten werden. Das es um die Existenz des Landwirts geht, kann auch Tierschützerin Dinter nicht leugnen. Dennoch bleibt sie dabei: Die Tiere müssen reichlich Auslauf und Stroheinstreu haben, dürfen nicht kopiert werden und kein Antibiotika bekommen.
 
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5 Leserkommentare Kommentieren

  1. von vario0_3 · 1.
    Skandalbilder

    wie diese: http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/muehlingen/Tierschuetzer-klagen-Hoenig-Hof-wegen-Tierquaelerei-an;art372452,7747712 werden bald nicht mehr im Internet zu sehen sein. Denn die Tierschschützer werden verpflichtet bei Tierleid ein zugreifen und Tiere bei ihren nächtlichen Einbrüchen mit der Kamera das Tierleid zu beenden statt mit der Kamera draufzuhalten. http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/muehlingen/Hoenig-Hof-erwirkt-einstweilige-Verfuegung-gegen-Tierschuetzer;art372452,7823540 Dass er das ohne eigene Beweisbilder aus eigener Kameraüberwachung geschaft hat ist gut. Alle Skandalbilder beweisen nur, dass die Tierschützer es mit dem Tierleid nicht ernst meinen. Die müssen eingreifen bevor sie die Kamera laufen lassen. Auch der Kameramann!

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  2. von hannes111 · 2.
    Danke Herr Asmussen,

    damit haben Sie sich für uns alle sehr gut eingesetzt!

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  3. von Skritla90 · 3.

    Herr Asmussen hätte den Punkt "mehr Hygiene durch Spalten statt Stroh" besser auf den Punkt bringen können. So angerissen ist das denke ich für den Laien sehr abstrakt. Zu der Aussage "in freier Wildbahn beißen die Tiere sich die Schwänze nicht gegenseitig ab": Laufen wir halt demnächst à la Obelix durch den Wald und fangen uns unsere Wildschweine ;) Auch in Freilandhaltung wird Schwanzbeißen vereinzelt beobachtet. Es ist eben nicht nur ein Problem der Haltung, sondern es spielen viele Faktoren mir, so z. B. auch Fütterung, allgemeine Tiergesundheit (Parasitenfreiheit etc.), usw. Alles in allem finde ich den Bericht aber wirklich sehr sachlich!

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  4. von bananenbaer · 4.
    Gut gemacht.

    Ein guter und ausgewogener Bericht der die unterschiedlichen Standpunkte darlegt ohne reißerisch zu sein. Respekt für Frau Dinter die immerhin soviel Verstand mitbrachte zu erkennen dass der Tierhalter nicht nur zur Bespaßung seiner Schweine da ist sondern eben auch damit Geld verdienen muss. Es darf wohl festgestellt werden dass wir im Verhältnis zu unseren Nahrungsmittelpreisen sehr viel Tierwohl ermöglichen. Mehr geht immer aber da muss das Portemonnaie wohl noch etwas weiter aufgehen. Ohne Herrn Asmussen zu nahe treten zu wollen, hier wird auch mal ein ganz normaler Stall gezeigt, eben nicht aus dem Prospekt, auch dafür Respekt.

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  5. von wrtop1 · 5.

    Endlich mal eine faire Berichterstattung

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