Spiegel: Heutige Landwirtschaft ist „falsch, krank und hoch­gra­dig per­ver­tiert“

Aus dem Spiegel 2/2017
Bild: Grafik aus der Greenpeace-Studie

Heftige Anklage und schwere Vorwürfe gegen die Landwirtschaft sowie Landwirtschaftsminister Christian Schmidt richtet das  Magazin „Der Spiegel“ in der aktuellen Ausgabe von dieser Woche.

Der Minister ducke sich vor Lösungen weg und marschiere als Lobbyist weiter in Richtung Agrarindustrie. Aus Sicht des „Spiegel“ ist es ein un­be­streit­ba­rer Fakt, dass die Art, wie wir Land­wirt­schaf­t betreiben, die Ge­sund­heit, die Um­welt und das Kli­ma be­ein­flusse.

Beratend zur Seite standen dem Magazin vor allem Martin Hofstetter von Greenpeace sowie Tho­mas Schrö­der vom Deutschen Tierschutzbund. Dementsprechend negativ fällt die Bewertung der Arbeit des Ministers aus. Seine Pläne zur Stärkung bäuerlicher Betriebe und mehr Tierwohl seien nicht glaubwürdig. Zudem habe Schmidt in seiner Amtszeit fast nichts von den angekündigten Vorhaben umgesetzt. Auch an das staatliche Tierschutzlabel, das Schmidt auf der Grünen Woche vorstellen will, glaube demnach niemand mehr.

Landwirte führen sich auf, als gehöre ihnen der Acker

Der Minister sei wiederholt als „Lob­by­ist der Fleisch­in­dus­trie“ in Erscheinung getreten, kritisiert der „Spiegel“. Weiter heißt es: „Es ist ku­ri­os: Aus­ge­rech­net die hoch­sub­ven­tio­nier­te Land­wirt­schaft, die kaum zu Wert­schöp­fung und Be­schäf­ti­gung bei­trägt und um die sich so­gar ein ei­ge­nes Mi­nis­te­ri­um küm­mert, ent­wi­ckelt sich zum Teil des Pro­blems statt zum Teil der Lö­sung.“

Die Autorin des Beitrags, Michaela Schießl, rechnet vor, dass die Landwirtschaft jeden Bürger 106 Euro im Jahr koste. Daher wollten immer mehr von ih­nen „die Tier­hal­tungs­be­din­gun­gen, den Raub­bau an der Na­tur, die Zer­stö­rung von Grund und Bo­den nicht län­ger mit­fi­nan­zie­ren“.

Ob­wohl das Ge­halt der Bauern zu rund 40 Pro­zent aus den Di­rekt­zah­lun­gen und Zu­schüs­sen der EU und des deut­schen Staats be­stehe, füh­len sie sich laut Michaela Schießl wie „Her­ren über das Land“. „Sie ge­hen mit dem Grund und Bo­den um, als wäre er ihr pri­va­tes Aus­beu­tungs­ge­biet – und nicht die Nah­rungs­grund­la­ge für alle Men­schen so­wie die kom­men­der Ge­ne­ra­tio­nen“, schreibt sie weiter. Und wenn etwas schief gehe, wie etwa ein Unwetter oder eine Preiskrise, würden sie die Hand aufhalten. „Ihre An­sprü­che be­grün­den sie mit ih­rem Son­der­sta­tus als Volks­er­näh­rer. Jede Ein­mi­schung des Vol­kes aber wird em­pört ab­ge­lehnt – ob­wohl die Bür­ger nicht nur Kun­den, son­dern durch die Sub­ven­tio­nen auch Geld­ge­ber sind.“

„Bauern ist Blick für das Tier verloren gegangen“

Spiegel 2/2017 Spiegel 2/2017
Bild: Titel
Je­der Au­ßen­ste­hen­de, der es auf ei­nem Bau­ern­ver­bands­tag wagt, Din­ge wie die Tier­hal­tung zu pro­ble­ma­ti­sie­ren, werde gna­den­los nie­der­ge­macht. „Vie­len Tier­hal­tern scheint in der durchöko­no­mi­sier­ten Fleisch­pro­duk­ti­on die Em­pa­thie für die Krea­tur ver­lo­ren ge­gan­gen zu sein. Dass die meis­ten Tie­re in nicht art­ge­rech­te Hal­tungs­sys­te­me ge­steckt wer­den, dass sie statt Erde nur Be­ton un­ter den Hu­fen spü­ren und nie Son­nen­licht se­hen, dass sie sich kaum be­we­gen kön­nen und nichts von dem aus­le­ben, was ih­nen an­ge­bo­ren ist, und dass sie ihr kur­zes Le­ben lang krank sind, er­scheint in der Lo­gik der Züch­ter und Mäs­ter ganz und gar schlüs­sig“, so Schießl weiter.

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38 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Werner Danzeisen · 1.

    Nur kurz, es ist nicht alles falsch was da geschrieben wurde. Wäre es vielleicht nicht besser auf den "Argumentationszug" aufzuspringen und mal mit den "Spiegel" der Öffentlichkeit darzulegen wer das Geld AN der landwirschaft verdient und die höchsten Subventionen einstreicht (Vermarktungsorganisationen). Ich denke schon, dass es richtig ist zu sagen, dass dieser Minister sich nicht gegen die Lobby der Nahrungsindustrie und den LEH durchsetzt und uns Landwirte lieber als Buhmänner der Nation in der Kritik der Öffentlichkeit stehen lässt. Hautsache die "Rohstoffe" für Nahrungsindustrie und LEH bleiben billig und dort Arbeitsplätze und Wertschöpfung erhalten.

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  2. von Hardy Bäßler · 2.

    Hofstetter als Berater. Ich lach mich kaputt. Abschluß 5. Klasse und keinen Beruf, das sind die richtigen für solch einen Job.

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  3. von Christoph Schräder · 3.

    Diesen Leserbrief habe ich eben an den SPIEGEL geschickt: Sehr geehrte Frau Schießel, seit meiner Studienzeit in den 80. iger Jahren bin ich Spiegel Leser und habe mich immer wieder an verschiedenen Artikeln gerieben. Ihr aktueller Artikel bringt mich nun endgültig dazu, mein Abo zu kündigen. Ihre verallgemeinernden, ehrabschneidenen Behauptungen haben das zu verantworten. Ich habe es gründlich satt, von Ihnen erklärt zu bekommen, was wir Landwirte und somit auch ich, angeblich alles falsch machen, daß wir unsere Böden zerstören, die Tiere quälen und dazu noch subventioniert werden. Woher rührt Ihr Hass auf uns Landwirte? Schon in Ihrem Artikel über die angebliche Tötung männlicher Kälber haben Sie ihr gestörtes Verhältnis zur Landwirtschaft gezeigt. Wenn der aktuelle Artikel als Kommentar gekennzeichnet worden wäre, hätte ich es als eine von vielen Meinungen abgetan. Jedoch war genau eben dies nicht der Fall. Sie zitieren ausschließlich agarkritische Institutionen. Sie sind sich nicht zu schade, die von Greenpeace vorgelegte "Studie" als alleinseligmachend zu verkaufen. Sie vergessen nur in Ihrer Einseitigkeit, dass das Erreichen der Ziele ein Andersdenken und vor allem HANDELN, sprich EINKAUFSVERHALTEN der Bevölkerung (welche denn eigentlich, nur in Deutschland oder auch noch ganz Europa? ) voraussetzt. Das es damit nicht wirklich so weit her ist, beschreibt ihre Kollegin Florentine Fritzen in der letzten Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung mit den Worten: "Im Alltag muss das grundsätzliche Bekenntnis reichen". Warum nehmen Sie nicht zur Kenntnis, dass die Landwirtschaft wie wir sie heute haben, eine Entwicklung genommen hat, die von Erlösen und Kosten geprägt war, wie alle anderen Wirtschaftszeige auch. Die Technik hat das nötige Equipment dazu bereitgestellt. Auch in Zukunft wird sich daran nichts ändern. Wenn die Kosten durch Auflagen aus dem Ruder laufen, wird es irgenwann hier keine Landwirtschaft mehr geben. Warum nehmen Sie nicht zur Kenntnis, dass bestimmte Manipulationen an lebenden Tieren notwendig sind? Einerseits um des Arbeitsschutzes willen (ja, Kühe mit Hörnern sind für Menschen gefährlich) andererseits um des Produktes willen (ja, Eberflsch stinkt oftmals und ist ungenießbar). Das Kupieren der Ringelschwänze schützt die Tiere vor Kannibalismus, der übrigens auch bei Biobetrieben, auf Strohhaltung und sogar bei freilaufenden Schweinen aufritt. Dadurch wird ein noch größerer Schaden verhindert. Glauben Sie im Ernst, dass wir Landwirte nicht offen wären für vernünftige auch in der Praxis handhabbare und bezahlbare Alternativen? Ich habe keine Angst vor sich ändernden Verbraucherwünschen. Wir Landwirte werden sie erfüllen, daran gibt es keinen Zweifel. Ich habe nicht den Eindruck, dass es Ihnen am Dialog gelegen ist, sonst wäre Ihr Artikel nicht so einseitig ideologisch. Für Sie gibt es nur Schwarz und Weiß. Dialog setzt voraus, dass alle zuhören und nicht mit fertigen Meinungen ins Gespräch gehen. Aber genau das spreche ich Ihnen ab. Sie haben nicht nur eine Meinung sondern eine Ideologie, von der Sie nichts und niemand abbringen wird und leider gibt Ihnen der Spiegel die Bühne dafür. Die deutsche Landwirtschaft ist zum Abschuss freigegeben durch Artikel wie den Ihren. Das trage ich nicht mit und deshalb wird es den Spiegel bei uns nicht mehr geben. Mit freundlichen Grüßen Christoph Schräder

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  4. von Matthias Bender · 4.
    Kontakt

    Telefon: 0403007-2247 Mail: spiegel@spiegel.de Was bringt es hier zu schreiben? Dort anrufen und den lieben Leuten sachlich erklären was Landwirtschaft ist!!!

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  5. von Christian Schoel · 5.
    Sehr interessante Diskussion unter dem Spiegel-Artikel!!!

    http://www.spiegel.de/spiegel/christian-schmidt-landwirtschaftsminister-ignoriert-vorschlaege-fuer-nachhaltige-agrarnutzung-a-1128893.html#js-article-comments-box-pager Unbedingt lesen! ggf Mitmischen! Auch Nicht-Landwirte informieren! Die Glaubwürdigkeit der 4. Gewalt im Staate bröckelt schon!

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  6. von Jürgen Böschen · 6.

    Bei solch heftigen Beleidigungen und Unwahrheiten wie in diesem Artikel geschrieben, merken die Verfasser Ihre eigenes Versagen und versuchen die Schuld anderen in die Schuhe zu schieben. Der Spiegel ist mittlerweile ja keine seriöse Informationzeitschrift mehr.

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  7. von Christian Schoel · 7.
    in Fankreich...

    ..hätten unsere Berufskollegen angesichts solch tendenziöser "Berichterstattung" wohl schon den Vorplatz des betreffenden "Magazins" mit Gülle geflutet! ich hätte schon Lust!

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  8. von Bernhard Hellweg · 8.
    Postfaktisch

    Immerhin leben wir im postfaktischen Zeitalter, da will der Spiegel nicht in der 2. Reihe stehen. Mit Wissenschaft hat jedenfalls keine dieser Aussagen etwas zu tun, alles nur reine Meinung und reine politische Aussagen. Übrigens, die Landwirtschaft wie wir sie heute haben ist entstanden weil Erlöse und Kosten mal so waren wie sie waren und weil die Technik das nötige Equipment bereitgestellt hat. In Zukunft wird sich die Landwirtschaft weiterhin an Erlösen und Kosten und am technschen Fortschritt orientieren. Die Politik kann hier Entwicklung verhindern, aber nicht nachhaltig gestalten. Kosten und Preise werden weiter an den Märkten gemacht und nicht von irgend einer Politik und wenn die Kosten die Preise überschreiten dann wird es irgendwann keine Landwirtschaft mehr geben. Das Zeitalter von nationale Märkten ist lange vorbei.

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  9. von Hans Nagl · 9.
    Leider ein wahrer Satz.

    "Die Krö­nung des Wahn­sinns aber ist, dass vie­le Bau­ern trotz der Öko­no­mi­sie­rung ih­res Be­rufs kaum noch von ih­rer Ar­beit le­ben kön­nen.“

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  10. von Harald Finzel · 10.

    Dem Spiegel geht der Arsch auf Grundeis: Sinkende Auflagen, Verlust der gesellschaftlichen Relevanz und der Vorwurf der "Lügenpresse". Und ein Spiegel-Abo kostet mittlerweile 239,20 € pro Jahr, also mehr als das doppelte dessen, was "die Landwirtschaft den Bürger koste". Es muss mittlerweile wirklich schlecht um den Spiegel stehen, wenn er sich mit postfaktischen Artikeln prostituieren muss, um im Gespräch und damit im Geschäft zu bleiben.

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  11. von Gerhard Odinga · 11.
    Schweigen

    ein solcher Kommentar sollte nur stillschweigend beachtet werden. Jedes Gerede und Geschreibe darüber erhöht die Aufmerksamkeit und die Auflage. Richtig stellen oder diskutieren ist hier nur Wasser auf die Mühlen anderer.

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  12. von Josef Doll · 12.
    Ist die Landwirtschaft die Die wollen für 106€ zu bekommen ??

    Was würde die Landwirtschaft Die die wollen wirklich kosten ?? Würden die "gute Landwirtschaft " wie es Ihrer Meinung nach die Biolandwirtschaft ist für 106 € plus 30 % mehr Preis , für die Ware, für diese Landwirtschaftsausrichtung ausreichen ?? Wir hatten die letzten Jahre in der Welt nur Höchsterträge könnten die Preise gehalten werden wenn in der EU immer 30 Mio to Getreide und mehr , weniger pro Jahr produziert werden wird ?? Ob aber die Landwirtschaft über einer bestimmten Größe den gleichen Ausgleich zustehen sollte steht auf einem anderen Blatt !! Wenn wir schon soweit sind das Die über mein Eigentum wenn es auch nur ein Acker ist . Darf man auf dem Parkplatz des Spiegel demnächst Gedreide anbauen, oder den Waldkautz dort ansiedeln ich glaube das da vielleicht auch der Spendensammler Grenpaece sich damit anfreunden könnte !! Was das geht nicht "die Spiegelleute" führen sich ja auf als gehöre die Natur dort ihnen !! Na ja einen Vorteil hat da der Spiegel er kann mehr Ablassbriefe je qm kaufen als Wir Landwirte !!

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  13. von Ansgar Tubes · 13.
    Das haben wir doch in einer abgeschwächten Form schon einmal gehört, oder?

    Zitat WLV: "...weil wir durch unsere Art und Weise der landwirtschaftlichen Erzeugung dazu beitragen, dass Boden, Wasser, Luft und Tiere geschädigt werden." Tja, wie heißt es noch im "Der Zauberlehrling" von Goethe? "Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los!" Das kommt dabei halt raus, wenn unsere Herren Verbandsvertreter vor diesen Organisationen einen Bückling machen und diesem Schmierenjournalismus eine Steilvorlage par excellence abliefern. Und der DBV watscht von der Basis kommende Initiativen mit den Worten ab, dass er nicht die Notwendigkeit für eine nachhaltige Öffentlichkeitsarbeit sehe. Da fehlen mir echt die Worte!

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  14. von C. Schmidt · 14.

    106 Euro pro Bürger sind ein absolutes schnäppchen, hätten wir hier die Nahrungsmittelpreise anderer Länder, wo die leute meistens weniger verdienen, dann müsste der Bürger wohl einen 4 stelligen Betrag im jahr mehr für seine Nahrungsmittel ausgeben. Außerdem geht ein großer Teil der Subventionen auch für "ökologische Landwirtschaft" und einige abstruse Dinge die mit Landwirtschaft nichts zu tun haben drauf.

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  15. von Wilhelm Grimm · 15.
    Die Grünen und ihre Geistesverwandten fahren sehr geschickte Kampagnen,

    die fachlich doof sind. Dagegen können wir was tun, aber wir tun es nicht. Die wenigen Rufer auf diesen Seiten werden nicht gehört,

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  16. von Armin Brenner-Schmid · 16.
    da fehlen mir die Worte,

    es ist ja das traurige das wir 40% unserer Gewinne aus EU-Mitteln und Steuergelder erhalten, aber dürfen wir die vielen Menschen die von Harz4 leben und zu 100% von Steuergeldern leben deswegen gängeln und ihnen das Rauchen oder Trinken oder sonstige Freizeitgestaltung verbieten bzw. ihnen sagen was sie zu tun haben?? Sicher nicht, da heißt es komischerweise Menschenrechte!! Und im Übrigen sind 106 Euro nicht mal soviel das ein Landwirt davon leben kann!! Wenn heute ein Landwirt(sfamilie) ca 150 Personen ernährt, sind die 106 *150 Personen gerade mal 15900 Euro und dafür rakkern wir, unsere Altenteiler und Kinder damit es der GEsellschaft gut geht und sie billige Nahrungsmittel bekommen!! Ich denke da bekommt manche Harz4 Familie mehr Geld ohne Gegenleistung für die Gesellschaft zu erbringen, und da regt sich niemand darüber auf!! Denn ich denke so billig wie in Deutschland bekäme sie nirgendwo ihre Nahrungsmittel!! Diese Frau hat wohl vergessen das wir Landwirte seid hunderten nein tausenden von Jahren auf die Bodenfruchtbarkeit achten! Sicher hat diese Frau nicht mal ne Katze zuhause aber uns vorwerfen wir haben den Blick fürs Tier verloren!! ABER wisst ihr was? Auch wenn wir uns hier noch so aufregen es liest hier niemand ausser wir Betroffenen!! Schaut unter Spiegel im Internet und da bei Impressum, da steht eine Telefonnummer diese werde ich morgen anrufen und diese Frau Schiesl ans Telefon bitten und sie fragen wie sie zu diesem Thema kommt bzw. was sie dazu bewegt solch einen Bericht zu schreiben!! Und wenn ich sie nicht ans Telefon bekomme werde ich sie solange mit einer Mail bombardieren, bis ich eine Antwort bekomme!! Beschwert euch bei ihr!! Diskutiert mit ihr!! Und lasst nicht alles so einfach geschehen! Ich habe mal an den Journalisten Verheuen 4 Wochen lang täglich die gleiche Mail geschickt bis ich eine Antwort bekam!! Macht es genauso!!!

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  17. von Hermann Freese · 17.

    um das noch mal zu relativieren: Ich habe nichts gehen die Pferdehaltung aus welche Gründen auch immer aber ich finde ihr Verhalten teils schizophren

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  18. von Martin Huber · 18.
    Michaela Spießl

    (...) Wenns uns Bauern nicht mehr gibt! Wir ernähren das Land!!!!!!! Nicht der Spiegel !!!

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  19. von Andreas Holz · 19.
    Ja sowas

    jetzt hab ich immer gedacht für meine eigenen Flächen wo ich Grundsteuer bezahl und im Grundbuch steh die gehören mir. Na da werd ich dann mal im Frühjahr einige Bürger beschäftigen wenns an die Aussaat und Gülledüngung geht oder auch wenn alle 14 Tage Schweine geladen werden. Das kann ich ja dann nicht mehr allein machen weil ich ja den Blick für meine Schweine verloren hab und sie nicht mehr finde. Mann Mann Mann wenns nicht so traurig währ könnt ich lachen aber soviel kann ich gar nicht essen wie ich kotzen möchte. War gestern nen halben Tag auf einem Pferdemarkt um auch Aufklärung über Schweinehaltung zu betreiben, waren auch interessante Gespräche und ich konnte einiges zurecht rücken. Aber bei solchen Artikel hab ich das Gefühl da kämpft man gegen Windmühlen. Werd mich beim Spiegel beschweren und ich hoffe das machen viele Kollegen auch so. Gruss Andreas

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  20. von Hermann Freese · 20.

    ist das nicht die Frau M.S. aus Lankau (Kreis RZ in SH)? Pferdehaltung rein aus Spaßgründen könnte man auch als Tierquälerei bezeichnen..und so eine schreibt nun schlecht über Tierhalter?

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  21. von Wolfgang Daiber · 21.
    Aufruf an alle Kollegen

    Berufkollegen die Leserbriefe hier senden , ist zwar zum Abbauen des Frustes hilfreich, sehr viel Hilfreicher wäre es Ihr würdet euern Frust auf der Leserbriefspalte von Spiegel-online abladen. Die Überschrift des besagten Schießl-Beitrag ist im übrigen Falsch und unvollständig das Wort "Landwirtschaft" ist auszutauschen durch"Journalismus "und um das Wort "Perfide" zu erweitern

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  22. von Ernst Dippel · 22.

    Ja Ja das Frau Schießl eine Bauern- Hasserin ist steht wohl außer Frage.Aber es steht jeden Tag solche Berichte in den Medien,und wenn man dem Verbraucher nur lange genug mit dem Scheiß berieselt glaubt er den Mist am Ende noch.Tier und Umweltschützer hören erst auf wenn sie ihr Ziel erreicht haben .ALSO KOLLEGEN BITTE UM VORSCHLÄGE WIE SOLL ES WEITER GEHE ???

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  23. von Wilhelm Grimm · 23.
    Es ist doch nur der " Spiegel", der sich spiegelt !

    DER "SPIEGEL" 1981 :"Der Wald stirbt" 1983. "Wir stehen vor einem ökologischen Hiroshima" Zu lesen im Buch: "Alles grün und gut" von Maxeiner und Miersch.

    Das meinen unsere Leser:
  24. von Thorsten Schäfer · 24.
    Da war doch mal was? Ungefragt interviewt?

    https://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Spiegel-legt-Landwirtin-Aussagen-in-den-Mund-1764760.html

    Das meinen unsere Leser:
  25. von Jörg Meyer · 25.
    Beste Kontakte zu Greenpeace

    Die Autorin Michaela Schießl scheint einen guten Kontakt zu Greenpeace zu haben. Laut einer ARD-Reportage zur Brent-Spar-Kampagne der Umweltorganisation ist sie damals zusammen mit anderen Journalisten auf dem Greenpeace-Beiboot mitgefahren. In der Reportage sagt sie selbst, dass es in dieser Situation nicht einfach gewesen sei, Distanz zu wahren. Anscheinend fällt es ihr das auch heute noch schwer. Verwundert hat mich der gehässige Tonfall des gesamten Stücks. Schließlich war der Beitrag nicht als Kommentar oder Polemik oder sonstwie als Meinungsbeitrag gekennzeichnet. Eventuell wollte die Reporterin ja im Vorfeld der Grünen Woche ein Interview mit Minister Schmidt zum Grünbuch führen, hat keinen Termin bekommen und war deshalb entsprechend zerknirscht. Anders kann ich mir einen solchen Ausfall kaum erklären.

    Das meinen unsere Leser:
  26. von Erwin Schneiderbauer · 26.
    Röring: „Ja, Bauern haben Boden, Luft, Wasser und Tiere geschädigt“

    Man braucht sich nicht wundern, langsam wird es unerträglich!!!

    Das meinen unsere Leser:
  27. von Henrik Plaas-Beisemann · 27.
    Das könnte auch von einem Feudalherrn kommen

    "Landwirte führen sich auf, als gehören ihnen der Acker" Seit der Bauernbefreiung ist das so. Die Frau könnte auch Propagandaartikel gegen die freie Wirtschaft in Venezuela für die dortige Regierung schreiben. Der Duktus wäre der Gleiche.

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  28. von Gerd Schuette · 28.

    Der Spiegel braucht Auflage. Die NGO`s bangen ums Spendenaufkommen. Die Grünen um ihre Bundestagsmandate. Da ist Bauernbashing das Mittel der Wahl. Die anderen, sogenannten "Etablierten", kuschen. Man will es sich ja nicht mit einem möglichen Koalitionspartner verderben oder sie kopieren, da sie selbst existenzielle Verluste bei den letzten Wahlen und Umfragen hinnehmen mussten. In der Summe sichern sie der AfD den Einzug in den Bundestag.

    Das meinen unsere Leser:
  29. von Wilhelm Gebken · 29.
    Dieser Bericht ist die nächste Stufe des Bauernbashings und besagt im Klartext Folgendes:

    Ihr kriminellen Tierquäler und Umweltzerstörer habt unser Eigentum, das wir euch vertrauensvoll überlassen hatten, vergiftet und zerstört. Ihr habt bewiesen, dass ihr mit unserem Eigentum, unserem Grund und Boden nicht umgehen könnt. Daher werden wir es euch wieder wegnehmen. Liebe Kollegen, wer jetzt immer noch nicht verstanden hat wohin der Hase läuft, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

    Das meinen unsere Leser:
  30. von Paul Maier · 30.
    Trommelfeuer gegen die konventionelle Landwirtschaft im Vorfeld der "Grünen Woche".

    Schon seit vielen Jahren ist diese Erscheinung Anfang Januar zu beobachten. Der Artikel im "Spiegel" deutet aber auf eine stetige Verschlimmerung der Kampagne hin. Der bisher unerreichte Höhepunkt einer Hetzkampagne ist die Aussage, die Bauern würden den eigenen Grund und Boden als ihr privates Ausbeutungsgebiet betrachten. Wie viele hundertausende Hektar gingen den Bauern schon durch Versiegelung verloren und unter Beton bzw. Asphalt beträgt der Artenschwund 100 %. Feldhamster müssen übrigens nur wegen Baumaßnahmen und nicht wegen der Landwirte kostspielig umgesiedelt werden. Die Singvogelverluste schreibt eine amerikanische Studie zu 70 % den Katzen zu, aber die "Ratgeber" von Frau Schießl wissen solche Studien bei uns schon zu verhindern, weil sie unbedingt vermeiden wollen, dass ein anderer Schuldiger als die Bauern gefunden wird. Der angebliche Humusabbau lässt sich mit Bodenuntersuchungen nicht nachweisen und der Einsatz von Antibiotika wurde schon um 53 % reduziert. Somit handelt es sich zumindest in diesen zwei Fällen um böswillige Unterstellungen, die man auch als Lügen bezeichnen könnte. Das Ganze grenzt schon fast an Volksverhetzung. Aber manche Landwirte sollten sich gut überlegen mit welchen "Freunden" sie demnächst wieder in Berlin demonstrieren wollen.

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  31. von Christian Bothe · 31.

    Wie war das doch mit FAKE News Frau Schießl...Der Artikel entbehrt jeden Kommentars und das sage ich,der fast 50 Jahre in verantwortungsvollen Tätigkeiten in der Land-und Nahrungsgüterwirtschaft als Diplomagraringenieur tätig war.

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  32. von Paul Siewecke · 32.
    Weinigstens ein einzelner Satz stimmt....

    „Die Krö­nung des Wahn­sinns aber ist, dass vie­le Bau­ern trotz der Öko­no­mi­sie­rung ih­res Be­rufs kaum noch von ih­rer Ar­beit le­ben kön­nen.“ Diesen Satz kann man als Landwirt getrost unterschreiben... Hingegen stimmt es nicht, dass der Landwirt subventioniert wird, denn sämtliche Direktzahlungen und andere Subventionen werden über die geringeren Erzeugerpreise an den LEH und auch an den Verbraucher durchgereicht. Hier sollte der Spiegel mal Lebensmittelpreise in anderen Ländern mit den einheimischen Preisen vergleichen und auch adäquate Schlussfolgerungen ziehen....

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  33. von Lars Henken · 33.
    Was soll da da noch sagen?

    Ich habe mal gehört, dass Journalisten sich dem Presse-Kodex unterwerfen. Der Spiegel scheint diesem Kodex abgeschworen zu haben. Wenn ich hier schreiben würde, was ich gerade denke, dann würde die Redaktion diesen Kommentar, mit Recht, sofort löschen. Die Flächen als deren Eigentümer ich im Grundbuch eingetragen bin gehören mir, genau wie ein Grundstück, dass von einem Hausbauer erworben wird sein Eigentum ist. Wir leben nicht im Sozialismus in dem allen alles gehört.Und ich kümmere mich gut um meine Flächen, denn sie sichern meinen Lebensunterhalt. Die Bürger sind also die gnädigen Geldgeber, die die Landwirtschaft subventionieren und daraus resultiert das Rechte dem Bauern zu sagen, was er zu tun hat? Ohne die Ausgleichszahlungen wären die Lebensmittel entsprechend teurer. Der Verbraucher erbringt keine Leistung, die er ohne Ausgleichszahlungen nicht auch bringen müsste. Ich bin gerade etwas sprachlos und weiß gar nicht wie ich auf ein solches Geschreibe reagieren soll. Meiner Meinung nach geht es dem Spiegel nicht wirklich um die Landwirtschaft, es geht darum die Auflage zu steigern und es scheint ja momentan aktuell zu sein, den Landwirten medial ins Gesicht zu schlagen bringt man einen solche "Skandal-Artikel". Die NGOs liefern entsprechend ihrer Gesinnung gerne Munition. Und dann wundern sich Magazine wie der Spiegel, dass man sie als Lügen-Presse verschreit? Das Verhalten der für diesen Artikel Verantwortlichen finde ich gelinde gesagt „falsch, krank und hoch­gra­dig per­ver­tiert!

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  34. von tü dm · 34.
    Wer ist hier hochgradig falsch? Landwirte oder Greenpeace?

    Keiner sorgt dafür, dass Landwirte ein ausreichendes Einkommen haben, aber jeder will, dass wir alles so machen wie sie wollen. Wenn wir machen, was die von uns wollen, dann ists bald aus mit der Landwirtschaft in Deutschland und wir Essen nur noch Importe, weil niemand mehr sich deutsche Lebensmittel leisten will. Die Forderungen von Greenpeace erinnern mich an Planwirtschaft und Enteignung. Der Artikel macht mich richtig ärgerlich.

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  35. von A. von Bülow; Gut Kühren · 35.
    A.v. Bülow

    Noch mehr Schmierfinken machen auch vor dem Spiegel nicht halt. Der Acker ist doch unser Eigentum und damit gehen wir sorgfältig und nachhaltig um zur Sicherung der Ernährung,auch für diese Gutmenschen und selbst ernannten "Experten ". Ich wünsche denen mal Hunger, damit sie den Stellenwert der Landwirtschaft schätzen lernen.

    Das meinen unsere Leser:
  36. von Günter Bliwernitz · 36.
    Fassungslos

    Unglaublich - das der Spiegel es nötig hat Platz für große Artikel an diese Geldeintreiber Institutionen zu verkaufen!

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  37. von Willy Toft · 37.
    Ein Artikel der Greenpeace hofiert!

    Ist der Spiegel jetzt das Sprachrohr von Greenpeace? Recht einseitig, da schwingt sich die Autorin auf, der Landwirtschaft den Weg aufzuzeigen, ohne es zu Ende zu denken! Da werden Momentaufnahmen einzelner Missstände genutzt, um die ganze Branche in Misskredit zu bringen.Jetzt hat der Spiegel auch den Weg eingeschlagen, wie viele andere Medien zuvor, auf die konventionelle Landwirtschaft einzudreschen!

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  38. von Jan Peter · 38.

    Die(...) gehört nach (...). Dort kann sie ihre Fresserei selbst erzeugen

    Anmerkung der Redaktion:
    Bitte sachlich bleiben

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