Bareiß: "Strukturwandel in der Photovoltaikbranche ist unausweichlich"

„Nicht die Politik, sondern unternehmerische Fehlentscheidungen und massive Überkapazität auf dem Weltmarkt sind Schuld an den Werksschließungen in der Photovoltaikbranche. Das erklärte der Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thomas Bareiß, gestern im Wirtschaftsausschuss des Bundestages.
 
Es sei nicht Aufgabe der Politik, mit Überförderungen Unternehmen künstlich am Leben zu halten. „Das ist volkswirtschaftlich wie auch unternehmerisch nicht sinnvoll“, so Bareiß.
Photovoltaik in Deutschland sei eine Erfolgsgeschichte, und sie wird es seiner Meinung nach auch weiter bleiben. Sowohl der Zubau der Photovoltaik als auch die Arbeitsplätze in dieser Branche seien in den vergangen Jahren massiv gestiegen. „Die heimischen Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik-Produktion sind mit einem Weltmarktanteil von über 50 % Weltmarktführer.“
 
Laut Bareiß liegen die Stärken der Photovoltaikindustrie in Deutschland nicht in der Massenproduktion, sondern in Technologie- und Systemorientierung. „Deutsche Unternehmen müssen sich einen technologischen Vorsprung erarbeiten, um auf den Weltmarkt erfolgreich zu sein.“
 
Die Entscheidung, mit der Kürzung der Photovoltaikvergütung den Zubau von 7500 MW auf 3500 MW zu begrenzen, sei jedenfalls aufgrund des starken Preisverfalls sowie aus Gründen der Netzstabilität geboten gewesen. „Es gibt kein Recht auf überhöhte Dauersubventionen auf Kosten der Stromverbraucher“, stellte der Politiker fest. (ad)

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Leserkommentare Kommentieren

  1. von schlaufuss · 1.
    strukturwandel

    Schade das es kein Strukturwandel in der Politik gibt.Dort gibt es immer mehr P...nasen.

    Das meinen unsere Leser:
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