Tierschutzbund zufrieden mit Verbreitung des Tierschutzlabels

Das Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes entwickelt sich laut dem Verein positiv und ist bereits in vielen Handelsunternehmen vertreten. So wolle Netto Marken-Discount noch in dieser Woche das Label im Großraum Berlin intensiver bewerben und zusätzlich weitere Produkte listen.

Der Discounter ist seit 2013 dabei uns will in 306 Filialen in Berlin und Umgebung aktiv mit einem Handzettel sowie online und im Newsletter für das Label werben. Bundesweit führt Netto im Großteil seiner Filialen mit Selbstbedienungstheken das „ganze Hähnchen“ mit dem Tierschutzlabel der Einstiegsstufe. Zusätzlich verkauft Netto regional Schweinefleischprodukte mit dem Tierschutzlabel der Einstiegsstufe.

Aktuell werden Fleischprodukte von Schwein und/oder Huhn mit dem Tierschutzlabel neben Netto Marken-Discount auch bei CITTI, EDEKA Minden-Hannover, EDEKA Nord, EDEKA Südwest, famila, Hit, Lidl, Kaiser´s Tengelmann, MARKANT, Norma, NP Discount und real vertrieben. Eier mit Tierschutzlabel werden in Kürze bei EDEKA Südwest, famila, Globus, Hit und Lidl erhältlich sein.

Ein weiterer Ausbau des Tierschutzlabels ist geplant – sowohl in Bezug auf die Handelsunternehmen, als auch in Bezug auf die Tierarten: Ab Spätherbst 2016 sollen auch Milchkühe mit in das Programm aufgenommen werden.
 
„Wir freuen uns sehr, dass viele Handelsunternehmen dem Tierschutzlabel positiv gegenüberstehen – mein Dank gilt u.a. Netto Marken-Discount und allen Unternehmen, die diesen Weg für ein Mehr an Tierschutz mit uns gehen“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

„Einige Unternehmen führen Produkte mit dem Label bereits bundesweit, andernorts sind sie regional verfügbar. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass das Label auch in der Breite Erfolg haben wird und die positiven Rückmeldungen sowie das stetig steigende Interesse zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nun muss sich der Handel seiner Verantwortung stellen, insbesondere die Unternehmen, die in Sachen Tierschutz noch zu zögerlich sind", so Schröder.


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Leserkommentare Kommentieren

  1. von Andreas Schmid · 1.
    Das kann doch nicht wahr sein.

    Dass die mal mit etwas Tierschutz zufrieden sind. Aber zum Schluss kommt noch eine mahnende Forderung: "Nun muss sich der Handel seiner Verantwortung stellen, insbesondere die Unternehmen, die in Sachen Tierschutz noch zu zögerlich sind."

    Das meinen unsere Leser:
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