Tierrechtsorganisation sucht Kameramann

Landwirte im Netz sind empört: Die Tierrechtsorganisation Animal Equality sucht einen Videoproducer mit einem besonderen Anforderungsprofil.
Bild: Lenfers

Die Tierrechtsorganisation Animal Equality hat auf ihrer Internetseite eine Stellenanzeige veröffentlicht, die viele Landwirte entsetzt. Gesucht wird ein Videoproducer/in, der in der Lage ist auch Videoaufnahmen zu bearbeiten, „die Gewalt an Tieren zeigen“.

Die internationale Organisation, „die gemeinsam mit Gesellschaft, Politik und Unternehmen daran arbeitet, Grausamkeit in der Massentierhaltung zu beenden“ bietet eine Festanstellung im Bereich der Videoproduktion an. Neben üblichen Anforderungen, wie Erfahrungen im Bereich der Videokonzeption und -Produktion sowie der sichere Umgang mit Videoschnittprogrammen, fordert die NGO im Anforderungsprofil die „Fähigkeit Videoaufnahmen, die Gewalt an Tieren zeigen, zu bearbeiten“. Durch den Job werde einem die Möglichkeit geboten einen „Beitrag für Tiere zu leisten“.

Viele Agrarblogger und Landwirte bringen im Netz ihre Empörung zum Ausdruck und fühlen sich hilflos. Eine ähnliche Stellenausschreibung wurde bereits im September vom Deutschen Tierschutzbüro veröffentlicht, in der ein Mitarbeiter für „Undercover-Recherchearbeiten“ gesucht wurde.
 

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Leserkommentare Kommentieren

  1. von norbert noack · 1.
    Naja

    Man kann diese anforderung auch so sehen das dieser Mensch in seiner Psyche so gefestigt ist das er diese Bilder ertragen kann. Ähnlich den Menschen die bei Facebook und Co entscheiden zu haben was gelöscht werden muss. Denn ich will mir nicht freiwillig den ganzen Müll ansehen müssen wie diese Leute im Löschcenter. Und ein Tierrechtler bewertet psychisch die Aufnahmen ganz anders als der Landwirt der täglich mit den Tieren arbeitet.

    Das meinen unsere Leser:
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