Wildtierhilfe bietet kostenlosen Drohnenüberflug vor der Mahd an

Um die Drohne einzusetzen, ist allerhand Aufwand nötig (Bild: http://www.wildtierhilfe-mv.de/luftrettung)

Da aufgrund immer größer werdender Mähwerke sowie höherer Fahrgeschwindigkeiten viel zu viele Rehkitze ausgemäht werden, hat der Schweriner Energieversorger Wemag der Wildtierhilfe Mecklenburg-Vorpommern nun eine Drohne mit Wärmebildkamera im Wert von 2.500 Euro gespendet.

Die Tierschützer planen nun, damit Landwirten und Tieren damit zu helfen, berichtet der NDR. Unmittelbar vor Beginn der Ernte soll die Drohne - für die Landwirte kostenlos - die Felder abfliegen und so versteckte Wildtiere auffinden. Wird auf dem Bildschirm ein Tier sichtbar, zäunen die Tierschützer die Stelle ein. Der Landwirt kann sie mit der Erntemaschine dann umfahren. Flächen von bis zu 1.000 Hektar lassen sich nach Vereinsangaben pro Saison mit einer fliegenden Einheit absuchen.

Deutschlandweit werden jedes Jahr schätzungsweise 500.000 Wildtiere bei der Ernte verletzt oder getötet, so der NDR.

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2 Leserkommentare Kommentieren

  1. von lürade · 1.
    Bumerang !!!

    Drohnen in der Hand von von irgentwelchen Tierschützern werden zu Blockwarten. Laßt uns das in eigene Regie nehmen.

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  2. von adibauer · 2.
    Falsche Ansprechpartner

    Die Idee ist sicher sehr begrüßenswert. Aber die richtigen Ansprechpartner für diese Geräte sind Landwirte und Jäger, nicht irgendwelche "Tierschützer". Sollte dieses System funktionieren , dürfte es für Jagdgenossenschaften und Jäger kein Problem sein, solche Geräte flächendeckend einzusetzen

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