Wolf reißt 16 Schafe; keine Entschädigung

Wolf Wolf
Bild: Archiv
Auf einer Weide bei Dreeßel (Niedersachsen) hat ein Wolf Ende Februar 16 Texel- und Schwarzkopfschafe gerissen. Laut DNA-Untersuchung soll es sich um ein Tier aus Sachsen-Anhalt gehandelt haben, also nicht der aus den Medien bekannte „Problemwolf“. 
 
Dennoch scheint auch dieser Wolf einer der aggressiveren Sorte zu sein, wie die Rotenburger Kreiszeitung berichtet. 16 getötete Schafe sehen auch die Fachleute nicht oft. Besonders bitter: Auf dem Schaden bleibt Tierhalter Rainer Meinke sitzen, eine Entschädigung bekommt er nicht. Das dafür zuständige Landesamt hatte in einem Schreiben bereits klargestellt, dass sein Zaun mit einer zweireihigen Litze zu niedrig gewesen sei. Für eine Entschädigung müssten die Tierhalter auf jeden Fall einen wolfabweisenden Grundschutz sicherstellen, hieß es.

Der Tierhalter hat seine Schafe nun auf dorfnahe Weiden verlegt und hofft, dass der Räuber nicht erneut zuschlägt. Denn in der Nähe wurde erneut ein Wolf an einem Gehöft gesichtet. Laut der Zeitung soll er dort direkt am Fenster des Bauernhauses aufgetaucht sein.

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9 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Paul Siewecke · 1.
    Wolfsabweisend???

    Wenn ein Wolf an eine Beute will, dann hält ihn selbst ein massiver Zaun nur schwer auf. Maschendraht oder Wildgitter sind kein Hindernis, ein Zaun, der nicht mindestens 1/2 Meter eingegraben ist, ist kein Hindernis, eine 1,5m hohe Mauer wird übersprungen.... Sollen etwa Zäune nach dem Vorbild bestimmter Lager von vor 75 Jahren gebaut werden??? Das kann niemand ernsthaft wollen!!1

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  2. von Paul Siewecke · 2.
    Wolfabweisender Grundschutz?

    Da hilft nur Herde bewachen mit Unterstützung von Herdenschutzhunden und als letzte Absicherung Kaliber 7,62... (natürlich nur für den Notfall) Aber warum wundern wir uns denn eigentlich??? Wölfe ziehe halt dahin, wo es genug zu fressen gibt. Da ist zum eine das Weidevieh als leichte Beute, zum Anderen aber und absolut nicht zu unterschätzen, die jahrzehntelange "Wildmast" und "Trophäenzucht", will sagen, unsere absolut überzogenen Wildbestände: was Schwarz- und Rotwild im letzten Jahr kurz vor der Ernte angerichtet haben ist dank Google-Maps-Sattelitenbilder z.B. in MV (Mitte) sehr gut zu sehen und woanders ist es nicht viel besser....

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  3. von Markus Schieferstein · 3.
    Änderung der Jagdtgesetze der Länder

    Die Änderungen der Jagdtgesetze der Bundesländer haben nur den einen Sinn, dem wiederkehrenden Wolf den Tisch zu bereiten. Dabei wird sich der Wolf auch dort ansiedeln, wo auch noch nie zuvor einer war!

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  4. von Wilhelm Grimm · 4.
    Es gibt nur eine Lösung,

    Schafe abschaffen !

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  5. von Michael Ruscher · 5.
    Wo bleibt die Entschuldigung?

    Wir Bauern sollten uns für das Halten unserer Tiere entschuldigen.

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  6. von Lars Henken · 6.
    Wolfsabweisender Grundschutz?

    Um eine Entschädigung zu bekommen muss also ein wolfsabweisender Grundschutz gewährleistet werden. Wie wir hier im Landkreis festgestellt haben reichen 3 E-Litzen nicht. Es sollten dann schon 5 Drähte unter Strom sein und der erste muss möglichst tief hängen. Auch Rinder sind nicht sicher, wie Wölfe nicht weit von hier bewiesen haben. Die Landung auf dem Draht soll möglichst stark gewählt werden, damit der Wolf auch ordentlich einen aufs Fell bekommt. Was ist denn das Ergebnis, wenn man Weidegebiete großflächig so einzäunen würde? Schlagen und kleine Amphibien würden durch solche Zäune gegrillt. Igel und kleine Hasen müssten auch leiden und wie sollen sich Rehe zukünftig bewegen?

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  7. von Uwe Köppchen · 7.
    Tierquälerei

    Warum kann der Landwirt nicht die Verursacher wie Nabu oder Peta wegen Tierquälerei an den Pranger stellen. Oder müssen erst Menschenkinder vom Wolf gerissen werden ehe der Staat einschreitet.

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  8. von Gerd Kempken · 8.

    Gefährliche Gutmenschen! Genau diese realitätsfernen Gutmenschen von Nabu Bund PETA und den anderen Spendensammlern müssen sich diese vom Wolf gerissenen Schafe mal ansehen , vielleicht begreifen sie dann das es nur eine vernünftige Lösung für das Problem Wolf gibt. Er muss ins Jagdrecht aufgenommen werden damit er überhaupt einen natürlichen Feind bekommt.

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  9. von Franz Josef Aussel · 9.
    Gefährliche Schafe?

    Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht !Nich die Schafe sind die Verursacher ,sondern der Wolf ! Daher müssen diejenigen ,die den Wolf in der Nähe von Menschen wollen ,dafür sorgen ,dass es keine Übergriffe gibt ! Bezahlen für Schäden muss daher Ehrensache sein !!! Wer die Musik bestellt ,muss sie auch bezahlen ( NABU ,BUND ,PETA ,usw ......)

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