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i.m.a erinnert an die Historie der echten Bauernregeln

Bauernregeln sind Kulturgut. Sie gehören zum ältesten überlieferten Sprachgut. Häufig sind sie das Ergebnis wiederholter Naturbeobachtungen über Generationen hinweg, oft entstanden aus langjährigen Erfahrungen, die Landwirte bei ihrer Arbeit gemacht haben. Diese Regeln haben noch heute Bestand, so der i.m.a.

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Bauernregeln sind Kulturgut. Sie gehören zum ältesten überlieferten Sprachgut. Häufig sind sie das Ergebnis wiederholter Naturbeobachtungen über Generationen hinweg, oft entstanden aus langjährigen Erfahrungen, die Landwirte bei ihrer Arbeit gemacht haben. Diese Regeln haben noch heute Bestand.


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Darauf weist der gemeinnützige Verein i.m.a - information.medien.agrar e.V. hin. Er verteilt anlässlich der Bildungsmesse didacta, die noch bis Samstag in Stuttgart stattfindet, Postkarten mit echten Bauernregeln.


Patrik Simon, Geschäftsführer vom i.m.a e.V. erläutert: "Seit Generationen geben Bauern ihre Erfahrungen und Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen dem Wetter und dessen Auswirkungen auf die Landwirtschaft an ihre Nachkommen und Nachbarn weiter. In diesen Übermittlungen verbinden sich Träume und Hoffnungen der Menschen, aber auch Aberglaube. So sind die Bauernregeln entstanden. Viele dieser Regeln eignen sich noch heute für Vorhersagen; z.B. beim Wetter."


Die Verbreitung dieser Bauernregeln über viele Jahrhunderte und in allen sozialen Schichten ist bezeichnend für das Vertrauen, das die Bevölkerung in die Arbeit der Landwirte hatte. Sie galten als die Experten in allen Fragen zur Natur, denn die Bauern lebten mit ihr im Einklang, weil sie den Broterwerb beeinflusste. Und die Gesellschaft war sich bewusst, dass die Bauern die Verantwortung für die Ernährung der gesamten Bevölkerung schulterten, denn Missernten bedeuteten Hungersnöte. So wurden die Bauern-Weisheiten als gültige Regeln übernommen.


"Heute ist das leider anders", bedauert Patrik Simon. "Die Entfremdung der Menschen von der Landwirtschaft nimmt zu, das Vertrauen in die Arbeit der Landwirte nimmt ab, auch weil die Menschen immer weniger über die Arbeit der Bauern wissen." Diese Tendenz werde verstärkt, wenn das "Gütesiegel Bauernregeln" für populistische Parolen und Kampagnen-Gags missbraucht werde, so der i.m.a-Geschäftsführer.


Daher will der Verein mit seinen Postkarten und den echten "Bauernregeln" einen sachlichen und an Fakten orientierten Dialog über die Landwirtschaft in Deutschland fördern.

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