n-tv findet Rufe nach Dürrehilfe dreist - Dürre2018

Ernte Die Trockenheit und Hitze der letzten Wochen trifft die Bauern besonders hart. Wenig Mitleid hat n-tv
Bild: Archiv

Die Forderung des Bauernverbands, notleidenden Landwirten mit einer Milliarde Euro zu helfen, wertet der Nachrichtensender n-TV als dreist. Das Wetter gehöre für die Landwirte zum Berufsrisiko, meint die Autorin.

Die Bauern müssten sich halt auf schlechte Jahre vorbereiten. Jede andere Branche sorge vor. In der Landwirtschaft dagegen würden die Bauern darauf verzichten, Rücklagen zu bilden, weil dann Steuern fällig werden. Versicherungen seien ihnen zu teuer. Aber das sei ihre private Entscheidung, heißt es in dem Kommentar vom 2. August.

Außerdem wären die Bauern längst privilegiert, meint der Sender weiter. Wörtlich heißt es da: „Banken gestehen von Dürre betroffenen Landwirten nicht nur besondere Darlehen zu, auch die Europäische Union räumt ihnen eine Sonderrolle ein. Etwa 40 Prozent des EU-Haushalts sind Agrarsubventionen. Die schätzungsweise 268.000 deutschen Bauern erhalten insgesamt 6,2 Milliarden Euro. Zusätzlich fließt mit rund 175 Euro pro Jahr für einen Hektar Land jede Menge Geld des Landwirtschaftsministeriums direkt auf die Konten der Landwirte. Ob und womit dieses Land bewirtschaftet wird, spielt dabei keine Rolle.“

Auch der Vorwurf, die Bundesregierung würde die Bauern ihrem Schicksal überlassen, ist laut n-tv falsch. Liegt die Ernte 30 Prozent unter dem üblichen Durchschnitt und nimmt der Einbruch ein nationales Ausmaß an, greift nach Vorgaben des Bundesrechnungshofs der Bund den Landwirten sowieso unter die Arme. Zuletzt war das 2003 der Fall. In einem der heißesten Sommer der letzten 100 Jahre erreichten die Temperaturen damals mehr als 40 Grad. Deshalb hätten  die Bauern Soforthilfen in Höhe von 72 Millionen Euro erhalten.

Die aktuelle Forderung des Bauernverbandes sei noch höher als damals, weshalb der Nachrichtenkanal fragt, ob die Bauern etwa Profit aus der Situation schlagen wollten.

Im weiteren Verlauf des Kommentars erklärt der Sender, auch die industrialisierte Landwirtschaft sei an der Dürre schuld. Sie trage mit etwa einem Drittel der weltweit ausgestoßenen Treibhausgase erheblich zur Erderwärmung bei. Wörtlich heißt es: „Die Bitte des Bauernverbandes, für ein Phänomen entschädigt zu werden, an dem die Landwirtschaft mindestens eine Teilschuld trägt, ist unverschämt.“

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37 Leserkommentare Kommentieren

  1. von WHB Marktfrucht GmbH Ketzin · 1.
    Immer diese Halbwahrheiten

    Immer diese Halbwahrheiten über die Förderung der Bauern, sowie aus dem Zusammenhang gerissene Fakten aneinander zu reihen, ist mehr als dreist; und das von einem renommierten Nachrichtensender wie dem n-tv! Jede andere Branche kann über zollfreien Warenverkehr ins Ausland liefern und im Gegenzug kommen Agrarprodukte nach Deutschland und der EU und drücken auf den heimischen Marktpreis. Also auf Kosten eines Wirtschaftszweiges - der Landwirtschaft - werden andere Wirtschaftszweige wie Maschinenbau und Autoindustrie gefördert! 40 Prozent des EU Haushaltes sind Agrarsubventionen! Hört sich erst einmal viel an - FALSCH Nur 27 Prozent also 43 Milliarden von 160 Milliarden Gesamtbudget werden an die EU Bauern ausgezahlt - mit Anbaueinschränkungen, es ist nicht egal wie das Land bewirtschaftet wird! Laut Aussage des n-tv 6,2 Milliarden erhalten davon deutsche Bauern. Das sind nicht einmal 2 Prozent vom Bundeshaushalt! Nur weil der Agrarhaushalt seinerzeit in der EU zusammengelegt wurde, heißt das noch lange nicht, dass beim Bauern überproportional mehr ankommt und schon gar nicht 40 Prozent - 2 Prozent als vergleichbares Maß!

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  2. von Josef Kindl · 2.
    @Detlef Walter

    Deinem Kommentar ist nichts hinzuzufügen...Gruss von einem EGZ-Bauern aus dem Weinviertel!

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  3. von Martin Hofmann · 3.

    Die Argumentation," Etwa 40 Prozent des EU-Haushalts sind Agrarsubventionen" ist falsch. Der EU-Haushalt besteht im Wesentlichen nur aus dem Verwaltungshaushalt und dem Agrarhaushalt. Die einzelnen Länder haben sich andere Kompotenzen nicht nehmen lassen. Es sind auch kaum Subventionen, sondern Ausgleichszahlungen für zusätzliche Vorschriften und Bestimmungen, die andere Länder in der Welt nicht einhalten müssen. Banken haben Subvetionen in Höhe von mehr als einer Billion Euro erhalten als jählich mehr als 250 Milliarden. Angeblich sind diese systemrelevant. Nahrungsmittelproduktion ist es aber nicht? Die Automobilkonzerne erhalten ebenfalls Subvetionen von mehrere Milliarden Euro pro Jahr. Und wenn es etwas schlechter geht zahlt der Staat die Löhne in Form von Kurzarbeitergeld. Die könnten doch selber vorsorgen. Die Medien bekommen über die Zwangsabgabe von Rundfunkbeiträgen ebenso 8,3 Mrd Euro (2014) Subventionen.

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  4. von Wilhelm Grimm · 4.
    Bauernrebellion ?

    Einfach nur naive Öffentlichkeitsarbeit. Wir haben die CMA selbst kaputt gemacht. Den DBV schaffen wir auch noch . Der neue Präsident hat seinen Laden nicht im Griff.

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  5. von Eckehard Niemann · 5.
    "Die Bauernrebellion"

    Mehr zu den Gründen, weshalb sich der Landesbauernverband Niedersachsen ("Landvolk") gegen die Milliarde-Forderung von Bauernverbands-Präsident Rukwied stellt, bringt die Lüneburger Landeszeitung heute online unter dem Titel "Die Bauernrebellion": https://www.landeszeitung.de/blog/aktuelles/1781492-die-bauernrebellion

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  6. von Eckehard Niemann · 6.
    @ Wilhelm Grimm

    Lieber Herr Grimm, mit Ihrem zweiten Halbsatz tun Sie dem Landvolk Niedersachsen wissentlich Unrecht - Sie wissen doch wohl aus Ihrer Zeit als Landesbauernverbandspräsident von Hamburg noch, dass die Landvolk-Mitglieder anders ticken als diese n-tv-Praktikantin...

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  7. von Wilhelm Grimm · 7.
    Das Landvolk Niedersachsen findet also die Forderung nach Dürrehilfen dreist

    und stellt sich damit auf die Seite von n-tv und Flintz..

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  8. von Eckehard Niemann · 8.
    Landesbauernverband-"Landvolk" Niedersachsen gegen Bauernverbandsspitze

    NDR - 05.08.2018: ----- Landvolk: Nicht alle profitieren von Dürre-Hilfe ----- Der heiße und trockene Sommer bringt Probleme für die Landwirte - in einigen Regionen drohen Ernteausfälle von bis zu 50 Prozent, zum Beispiel bei der Getreideernte. Betrieben, die existenziell in Not sind, soll schnell geholfen werden, da sind sich noch alle einig. Doch die Forderung nach einer Dürre-Hilfe in Höhe von einer Milliarde Euro, wie sie Bauernpräsident Joachim Rukwied jüngst aufgestellt hat, hält der Präsident des Landvolks Niedersachsen, Albert Schulte to Brinke, für falsch. Diese Forderung erwecke den Eindruck, die Landwirtschaft bekomme erhebliche Hilfszahlungen, obwohl bei der Masse der Betriebe nichts ankomme, sagte Schulte to Brinke. "Wir haben das durchaus kontrovers diskutiert im Vorstand." ----- Schon vergangene Woche hatte der Bauernverband Nordostniedersachsen Rukwieds Milliarden-Forderung kritisiert. "Es entsteht der Eindruck, es wird mit der Gießkanne verteilt. Und dem ist ja nicht so", sagte Schulte to Brinke. Am Ende würden nur wenige Betriebe etwas von dem Geld sehen, und auch nur nach langer Wartezeit. Das Landvolk hat indes andere Vorstellungen und fordert eine grundlegende Selbsthilfe. So sollten 80 Prozent der EU-Direktzahlungen bereits zum Oktober ausgezahlt werden, wie es die EU bereits in Aussicht gestellt hat. Weitere Forderung des Landvolks: die Freigabe von 200.000 Hektar Ackerland, das eigentlich geschont werden soll, zum Anbau von Winterfutter. "Das könnte den Betrieben helfen", sagte Schulte to Brinke. ----- Außerdem notwendig, so Schulte to Brinke: die Genehmigung zusätzlicher Wassermengen zur Beregnung von Futterflächen, die Berücksichtigung der schlechten Ernte bei Nährstoffberechnung und Düngebilanz und eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage, mit der die Bauern für schwierige Jahre vorsorgen könnten.

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  9. von Christian Bothe · 9.

    Obwohl ich nicht Mitglied des DBV bin,finde ich die Forderung von Rukwied richtig.Das ist in dieser Situation wichtig und diese Forderung wird sich am Ende der Ernte noch als Minimalforderung erweisen.Zwangsläufig ist der DBV aus dem Dornröschenschlaf erwacht und publiziert das was gesagt werden muss!!Das diverse Medien nun „plärren“ist doch doch heutzutage normal und der gemeine Bürger hat dadurch dann etwas zu sagen,in der Hand den Flyer von Aldi mit dem neuen Butterpreis. Das sei auch unserem Nebenerwerbslandwirt Bauer Willi,dessen Beiträge ich schätze und anderen Kommentatoren, gesagt. Mit mangelndem Unternehmertum hat das in dieser Situation auch nichts zu tun und der Staat und EU sind hier einfach gefordert. Auch Klöckner hat das verstanden.Ich möchte gar nicht aufzählen,was wir gegenwärtig in der BRD subventionieren oder wo Steuergelder sinnlos verschwendet werden...Über Hofreiter und Co. lohnt es sich kaum ein Wort zu verlieren.Wie gesagt,das ist nur meine Meinung!

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  10. von Wilhelm Grimm · 10.
    Hallo Bauer Willi, ist dir heute zu heiß geworden?

    Wer keine Forderung in den Raum stellt, bekommt nichts. Insofern bedanke ich mich beim Präsidenten des Bauernverbandes ganz ausdrücklich, der hiermit eine Diskussion angestoßen hat, die medial große Beachtung gefunden hat, endlich mal. Nach meiner Wahrnehmung aus Hamburg ist dieser Hilferuf in den Medien mit sehr großem Verständnis aufgenommen worden, in Wort und vor allem in den Bildern. Und den von Willi behaupteten Imageschaden kann ich nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil, das Interesse der Leute an den Auswirkungen der Dürreschäden -in meinem Betrieb geht das noch- ist groß und die Grundstimmung zu staatlichen Hilfen in dieser extremen Situation ist verständnisvoll. Es gibt in den Medien bei Flintz und Co. auch andere Stimmen und es gibt in unserem Berufsstand auch die Lust auf Opposition, vor Grenzüberschreitungen kann ich nur warnen.

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  11. von Forst Genossenschaft Hardegsen · 11.
    Kommentar Bauer Willi und "Teile und Herrsche"

    Ja, Bauer Willi hat den Nerv mit seinem Kommentar "Zornig, frustriert, ängstlich" ganz gut getroffen. Nur wird das auch nichts an der Haltung der DBV-Spitze ändern. Denn da bin ich beim Kommentar von Herrn Grimm hier kurz drunter: Genau das "Teile und Herrsche"-Prinzip ist seit langem die beständige Aufgabe der DBV-Spitzenfunktionäre. Bei Einführung der Milchquote wurde im Gegensatz zur Rübenquote kein Preis festgeschrieben. Das war der erste Keil und die Milchbauern wurden von da an ins Abstellgleis geschoben. Im weiteren Verlauf die ständige Aufweichung der Milchquote bis in Bamberg mit der Abstimmung zur Abschaffung der Milchquote der Höhepunkt der Keiltreiberei seitens der DBV Spitze innerhalb des Berufstandes gegenüber den Milcherzeugern betrieben wurde. Damit war die Etablierung eines weiteren Verbandes von der DBV-Spitze selbst besiegelt worden. Das hätte auch anders laufen können, wenn man es zum Wohle des Berufstandes und der Einigkeit nach Außen gewollt hätte. Wollte man aber nicht! Und aktuell treibt die DBV-Spitze wieder selbst einen weiteren Keil zwischen die Hardcore BV-Anhänger, die alles was vom DBV kommt toll finden, ohne nachzudenken und die von der Dürre betroffenen Betriebe, die dringend Hilfe brauchen auf der einen Seite und den anderen Landwirten, die das katastrophale, unüberlegte Vorgehen der DBV Spitze samt Image-Schaden nach der Milliarden-Forderung für den ganzen Berufstand so nicht akzeptieren wollen. Da zähle ich mich auch zu. Gute Verbandsarbeit geht anders! Rukwied sollte die Verantwortung tragen und seinen Hut nehmen.

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  12. von Eckehard Niemann · 12.
    Sehr lesenswert: Der Kommentar von "Bauer Willi" auf seiner Internetseite.

    https://www.bauerwilli.com/zornig-frustriert-aengstlich/

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  13. von Thomas Eichler · 13.

    Okay, dann Verstaatlichen wir die Landwirtschaft einfach und die Landwirte bewirtschaften als Angestellte die Höfe. Kein Risiko, keine Verluste, stattdessen festes Gehalt und 30 Tage Urlaub im Jahr.

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  14. von Wilhelm Grimm · 14.
    Was wäre gewesen, wenn der Bauernverband nichts gefordert hätte???

    Hier wird doch nur erneut versucht, einen Keil zwischen Bauernverband, sehr schwer von der Dürre getroffenen und den weniger Betroffenen zu treiben. Das ist alte Künast -Strategie, von den "ALTEN RÖMERN" gelernt: "TEILE UND HERRSCHE"

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  15. von Christian Bothe · 15.

    BVNON Zusammenschluss setzt sich für bessere Rahmenbedingungen ein,lese ich gerade.Ist ja gut,aber nützt momentan keinem Landwirt,wenn er Liquiditätsschwierigkeiten hat oder bekommt.Es sei denn er hat aus Windkraftanlagen zusätzliche Einnahmen...

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  16. von Detlef Walter · 16.
    2008 ... damals, wo es eher eine Bankenkrise war und die Wirtschaftsunternehmen, wie VW die Umweltförderung für die umweltfreundlichen Auto´s bekamen…

    da hat keiner aufgezeigt, als nach fast 8 Jahren Autos mit Abgasskandalen den Autofahrern aufgebrummt worden sind. Ein Bekannter in der Autobranche (gehobener Posten) sagte mir, dass damals z.B. ein Mittelklassewagen von Mercedes nur einen Rohstoffwert von 6900,- € hätte … und zu welchem Preis kaufen die Leute diese Fahrzeuge. Das dann die Medien dort mitspielen, ist schon klar – bei den Werbebudget je Fahrzeug … da bleibt auch etwas bei den Medienfirmen hängen. Leider haben wir soviele Fachexperten, die keine Ahnung haben, aber leider an den falschen Stellen sitzen! Es wird einmal über die Landwirte und nicht mit den Landwirten gesprochen !

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  17. von Eckehard Niemann · 17.
    Landvolk-Kreisverbände BVNON gegen Rukwieds Milliarden-Forderung

    Der Bauernverband Nordostniedersachsen (BVNON, als Zusammenschluss der Landvolk-Kreisverbände LG-UE-DAN) schließt sich der Geldforderung von Bauernverbands-Präsident Rukwied ausdrücklich NICHT an und setzt sich stattdessen für bessere Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft ein. Angeblich soll auch das ganze Landvolk Niedersachsen (Landesbauernverband diese Position teilen).

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  18. von Gerd Uken · 18.
    Dieses ganze gezetere um Dürrehilfen

    Da hat Herr Ruckwied uns einen Bärendienst mit getan. Erstens verkündet man Ende Juni schon mal die Ernteprognosen - wie jedes Jahr- zweitens muss man sie dann wieder korrigieren und zum Schluss stellt man sich noch als Bettler hin der vom Staat Ubterstützung haben will wohl wissend das diese 1 Med bei weitem nicht ausreichen wird um den Verlust auch an Grundfutter auszugleichen. Bei mir fehlen 30% vom 2 Schnitt und seit 4 Wochen wächst gar nichts mehr 3 u. 4.Schnitt Totalausfall. Mit dem Wetter müssen wir leben dat nützt nichts aber an den schlechten Preusen da könnte man was machen. Wir Sehens ja jetzt wo der Weizenpreis hin geht. Der Milchpreis muss auch auf 40 Cent und zwar sofort sonst wird das böse Ende ob mit oder ohne Dürrehilfe die sowieso nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein wird

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  19. von Karlheinz Gruber · 19.
    Gerade auf NTV gefunden

    https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Burberry-vernichtet-bergeweise-Luxuskleidung-article20558298.html aber das ist für die Medien halt nicht so einträchtig, da ja die Konzerne Werbung bei Ihnen machen. Aber wenn man die Mengen so mitbekommt, dann geht einem die Galle wortwörtlich hoch. Auch und vor allem der Verbraucher ist das größte ….. Denn nur wegen Ihm und seiner Exklusivität, muß die Umwelt leiden. Aber sobald es umMarkenprodukte des nichttäglichen Überlebens geht, ist ihm der Rest von Mutter Natur wurscht. Wo sind hier die Grünen zu hören, Wo ist Greenpeace und der Rest der Gang. Ach ja, alle beim Shoppen bei den Markenkleidungsherstellern. SPendengelder ausgeben....

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  20. von Wilhelm Grimm · 20.
    Sie schreiben alle von einander ab, nicht erst seit heute. Das sind nur noch Qualmedien in Deutschland.

    Unsere Massenmedien werden gesteuert, in diesem Fall von den GRÜNEN, wie auch bereits bei Flintz. Sie berufen sich natürlich immer auf "Experten". Komisch, es tauchen immer die gleichen Namen auf und wenn dann noch ständig von einander abgeschrieben wird und die Massenmedien kein gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein besitzen, dann sind unsere Meinungsmacher bei Themen der Landwirtschaft verantwortungslos und nicht mehr demokratisch.

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  21. von Gerd Uken · 21.
    Auf einem Betrieb im Norden Chinas

    wurde ASP festgestellt- das birgt Hoffnung hier China produziert die Hälfte der Schweine der Welt...... das bringt noch mehr Absatz

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  22. von Christian Ahlswede · 22.
    Top Beitrag bei n-tv

    Auch wenn sich dort nur eine Praktikantin reproduziert hat (sie darf gerne mal ein Praktikum bei mir machen...), war es am 03.08 der meist gelesene Beitrag in der n-tv Nachrichten App. Also hat reichlich Beachtung gefunden. Aber für n-tv ist die Bankenwelt systemrelevant, die Landwirtschaft hingegen ist. Über die Millardensummen, die in diesen Sektor geflossen sind, diskutiert dort kaum jemand....

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  23. von Hans-Georg G · 23.
    Regale müssten leer stehen

    Ich fände, dass es jetzt an der Zeit wäre die Regale leer stehen zu lassen, egal ob mit Schweinefleich, Milchprodukten oder Gemüse. Nur so bekommt man evtl. mal wieder eine Wertschätzung beim Produkt und die Wichtigkeit der Landwirtschaft hin. Produkte aus dem Ausland sind im Moment aufgrund der Trockenheit auch nur schwer zu beschaffen! Vom LEH dürfen wir uns weiterhin nicht so ver...schen lassen.

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  24. von Christian Bothe · 24.

    Ich habe den Kommentar zwar nicht gesehen, aber wenn das inhaltlich so dargestellt wurde, was da n-tv publiziert, ist das an Dreistigkeit und Unsachlichkeit kaum zu überbieten. Ob dort die Klimaanlagen ausgefallen sind??? Das erinnert sehr stark an den Kommentar von Flintz. Na ja ,die privaten Anstalten wollen den öffentlich rechtlichen eben nicht nachstehen...Jetzt gibt es mal keine Bilder von illegalen Stalleinbrüchen in die Betrieben also brauchen die Medien neue Munition und da bietet sich doch die Dürre an. Nun zu den Fakten: die vom DBV geforderte eine Milliarde wird sicher nicht ausreichen, wenn die Ernteverluste hochgerechnet werden. Die Hackfruchternte steht ja auch noch aus. Ob n-TV weiß, das unsere Landwirte im Freien produzieren? Das sollte man denen mal erklären. H. Zahn hat es dargestellt, das ohne Subventionen die Preise im LEH nicht auf diesem Niveau gehalten werden können (das wäre ein Politikum). Was die Medien gegenwärtig teilweise an Fake News (THG Ausstoß der LW etc.) im Schlepptau mit NGOs zur Dürre veranstalten, ist grauenvoll und hat mit Journalistenehre und einer faktischen Berichterstattung nichts zu tun. Glückwunsch den Betrieben wie die Forstgenossenschaft Hardegsen, der Bauernbund Brandenburg, die scheinbar keine finanziellen Hilfen brauchen...

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  25. von Rudolf Rößle · 25.
    Steuern

    was ein Landwirt im Durchschnitt Steuern zahlt hat der Moderator anscheinend nicht gesagt. Ein Fabrikant würde wohl darüber schmunzeln. Auch mit Rücklagen kann keine Naturkatastrophe geschultert werden. Für die private normale Absicherung muss schon viel getan werden.

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  26. von Alexander Audrit · 26.
    Das dieser Bericht...

    ...zum größten Teil eine riesige Frechheit und ein Schlag ins Gesicht der Landwirtschaft ist, ist zweifellos richtig. Aber die Forderung nach dieser Milliarde bringt uns überhaupt nichts. Wie soll das Geld verteilt werden damit es gerecht ist? Außer einem Riesigen Imageschaden bringt es uns nichts und was wenn nächstes Jahr das gleiche passiert?? (Gott bewahre) Genauso sollte unsere Interessenvertretung sich besser für eine komplette Abschaffung aller Subventionen einsetzen. Wir können nicht länger eine Daseinsberechtigung als Bittsteller erwarten. Was bringt uns dieses Geld? Weiter nichts als Missgunst und Bewirtschaftungsauflagen. Was wir brauchen sind ordentliche Preise für unsere Produkte, europaweit absolut einheitliche Gesetzt zur Produktion und Umweltschutz und einen vernünftigen Schutz vor billigen Importen von Futter und Lebensmittel die nicht unseren Qualitätsstandards und Umweltstandards entsprechen. Worauf wir auch gut verzichten könnten wäre dieses scheiß Gensoja aus Übersee. Als Bittsteller und Almosenempfänger werden wir untergehen!

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  27. von Egge Mansholt · 27.
    Kann man

    leicht schreiben, wenn man immer satt ist und die Regale gut gefüllt sind. Einen allemeinen Ernährungsnotstand würde sie sicher wieder auf den Boden der Tatsachen zurück bringen. Um Hamsterkäufe und Panik zu verhindern, wir überall verkündet, es sei noch genug da. Das haben die Wasserwerke vor 2 Wochen auch gesagt, jetzt sieh das aber ganz anders aus, unser Verband senkt den Wasserdruck, damit die Pumpen nicht trockenlaufen. Es wird spannend.

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  28. von Karl-Heinz Mohrmann · 28.

    Der weizenpreis ist immerhin um 40% gestiegen! Das ist eine Hilfe vom markt. Den die Milchbauern auch brauchen

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  29. von Forst Genossenschaft Hardegsen · 29.
    NTV reagiert doch nur auf die Steilvorlage von Rukwied

    Die Frage ist doch was wollte Rukwied erreichen? Wenn es ihm um wirkliche Hilfe für die Betroffenen geht, die im übrigen unbestreitbar nötig ist, dann hat er sich mit seiner reinen Geldforderung ziemlich dämlich angestellt. Wenn es ihm darum ging uns Bauern im Sommerloch als Zielscheibe in den Medien und der Bevölkerung als Bettler und Schmarotzer zu positionieren, dass hat er perfekt hinbekommen, wenn man sich das Geschrei in selbigen betrachtet. Dazu könnte man ihm gratulieren. Jetzt aber auf die Medien einzudreschen, weil die die selbstverschuldete PR-Katastrophe des DBV ausschlachten, ist doch auch ziemlich unschlau. Lieber DBV, liebe topagrar Redaktion, gute Verbandsarbeit für die Betroffenen der Dürrekatastrophe geht irgendwie anders!

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  30. von Gerd Uken · 30.
    Dies alles der Volontärin in die Schuhe zubschieben

    Wäre wohl zu einfach, denn es gibt mit Sicherheit auch noch einen Chefredakteur der das abgesegnet hat

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  31. von Reinhard Matzat · 31.
    Auch wenn Sie nur eine Praktikantin ist.

    Der Schaden ist aber mit der Veröffentlichung nun mal entstanden. Wie der DBV schon vor 2-3 Monaten nach Hilfe geschrien hat, war wer in den sozialen Medien und Kommentaren klar zu vernehmen das, der Schuss nach hinten los gehen wird/kann. Der DBV hat aber eine solche blinde Arroganz besessen und das nicht erkannt. Ein derbes Armutszeugnis. Entweder schafft der DBV es solche spitzen Berichte durch Anklage durch Rufmord oder Schadensersatzklagen etc. zu unterbinden oder durch wohl überlegte Kommunikation nach Außen so zu transportieren das die Medien die Aussagen nicht aus dem Zusammenhang reißen können. Das ist eine mords schwere Mammutaufgabe, die den Kompetenzen des jetzigen DBV-eigenprofilierungs-Funktionären um ein vielfaches übersteigt. Ansonsten währe schweigen auch eine Option gewesen. Dann währe uns die mediale Schelte die einem psychisch jetzt zusätzlich noch mehr belastet als das finanzielle erspart geblieben.

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  32. von Alexander Spahr · 32.
    Unmöglich......

    Also was die Tante geritten hat will ich gar nicht wissen. Der dümmste Kommentar den ich zu diesem Thema bisher gelesen habe übrigens hat uns die Bankenrettung seit 2008 ca 110Mrd, Abwrackprämie ca 10Mrd, Volkswirtschaftlicher Schaden durch die Autoindustrie verursachte verbrecherische Abgasaffäre noch nicht abzusehen...... Diese Frau gehört sofort entlassen. ....

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  33. von Wilhelm Bee · 33.
    Werte Kollegen,

    diese Dame gehört lediglich zum "auf Probe-Personal" des Senders. Was immer diese Leute zusammschreiben, es hat nur einen Zweck, nämlich, durch reißerisch formulierte Beiträge, ein möglichst großes Medienecho zu erreichen. Inhaltlich ist das eine Luftnummer. Also, bitte bietet der Dame hier nicht die Bühne, die sie sich offenbar so sehr wünscht und die sie wahrscheinlich auch braucht.

    Das meinen unsere Leser:
  34. von Jürgen U. Elke Dippel GbR · 34.

    So eine scheiße man sich anhören,es muß sich was ändern ich lasse mich von solchen Leuten nicht mehr hinstellen als wäre ich am Weltuntergang Schuld.

    Das meinen unsere Leser:
  35. von Matthias Zahn · 35.
    juliane.kipper@nachrichtenmanufaktur.de

    Habe gerade der Verfasserin eine E-Mail geschrieben......

    Das meinen unsere Leser:
  36. von Harald Finzel · 36.
    Ruhig bleiben...

    Die Autorin st Volontärin (also Praktikantin) bei n-tv. Von daher sollte man diesen als Kommentar gekennzeichneten Artikel nicht überbewerten, auch wenn sich natürlich die Frage stellt, ob sich n-tv keine ausgebildeten Kommentatoren mehr leisten kann. Oder ob n-tv das Thema als so uninteressant empfindet, dass man es den Praktikanten als Spielwiese überlässt. --- Außerdem: Top Agrar sollte wissen, dass ein Kommentar als Meinungsbeitrag nicht die Sicht der Redaktion wiederspiegelt. Die Überschrift "n-tv findet ..." ist also falsch. Herr Deter, bitte korrigieren Sie doch die Überschrift. Im Sinne eines seriösen Journalismus. Danke.

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  37. von Matthias Zahn · 37.
    Der Fehler liegt im Detail!

    Diese Debatte, welche gerade die gesamte öffentliche Berichterstattung durchzieht, ignoriert leider die Tatsache, dass wir in erster Linie Nahrungsmittel produzieren! Und daher sind diese Subventionen, welche die Landwirtschaft bekommt, auch immer Subventionen mit denen Nahrungsmittelpreise unten gehalten werden. In erster Linie profitieren also ALLE Verbraucher von den landwirtschaftlichen Subventionen, da kein Liter Milch und kein kg Schwein unter den aktuellen "Marktpreisen" erzeugt werden könnte. Diese Subventionen sind bei uns ein durchlaufender Posten, der einen Teil der zu niedrigen Markterlöse ausgleicht. Anscheinend haben alle die Zeiten vergessen, als die Landwirtschaft noch nicht mit Subventionen stabilisiert worden ist. Aber gut, nehmen wir mal an wir schaffen alle Prämien ab. Mir ist das egal, ich kann mir meine Kartoffeln und mein Fleisch auf der eigenen Scholle selber anbauen. Aber die Gesichter der Städter möcht ich sehen, wenn es in solchen Jahren wie 2016 und 2018 eine Vielzahl von Betrieben dahinrafft weil die Einnahmen fehlen, und dann im nächsten Jahr Milch und Kartoffeln knapp werden! Der Steckrübenwinter ist leider für viele, die heute das Maul aufreißen kein Begriff mehr........

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