top agrar im Kanzleramt: Angela Merkel beantwortet drängende Fragen

Dr. Ludger Schulze Pals und Dr. Angela Merkel Dr. Ludger Schulze Pals und Dr. Angela Merkel
Bild: Bundesregierung

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich den Fragen von top agrar gestellt. Im Interview bedankte sich die Kanzlerin bei den Bauern für ihre harte Arbeit und dass es so gesunde und sichere Lebensmittel gebe wie nie zuvor.

Deutschland sei beim Agrarexport weltweit die Nummer drei. Dies zeige ihr, dass deutsche Qualität auch bei Lebensmitteln gefragt ist. „Um wettbewerbsfähige landwirtschaftliche Betriebe zu erhalten, braucht unsere Agrar- und Ernährungswirtschaft auch Wachstum im Export. Hier die Produktion zu verringern und dann die fehlenden Mengen in Staaten mit niedrigeren Standards erzeugen zu lassen, kann ja auch niemand wollen“, so die Kanzlerin weiter. Allerdings müsse es das Ziel sein, die Handelsströme so auszurichten, dass sie wirklich zum Vorteil aller sind.

Wie die Kanzlerin zur Landwirtschaft steht und wie sie die EU-Agrarpolitik in Zukunft gestalten will, lesen Sie jetzt im Interview in der top agrar 8/2017, ab Donnerstag im Versand.

Noch kein Abonnent? Dann testen Sie diese Ausgabe kostenlos! Mehr hier...

Lesen Sie mehr

10 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Egge Mansholt · 1.
    Was nützt uns der Export,

    wenn der Preis nicht stimmt, Frau Merkel?

    Das meinen unsere Leser:
  2. von Herbert Kaufmann · 2.

    Ist ja schon fast Wahlwerbung von Top Agrar ,oder glaubt hier allen ernstes jemand das in solch einem Interview Frau Merkel etwas schlechtes über die Landwirtschaft sagen würde? Aber nach der Wahl kann man uns ja wieder in den A...... treten!

    Das meinen unsere Leser:
  3. von Hans-Heinrich Wemken · 3.
    Themengegenüberstellung an die beteiligten Parteien zur Bundestagstagswahl und Landtagswahl in Niedersachsen

    Ich erwahrte Stellungnahmen zu Schwänze kupieren und Kastrationen bei Ferkeln usw. einerseits, und die Tötung und Verstümmelung von Menschen durch deutsche Kriegswaffen andererseits. Ich erwarte Stellungnahmen zu der Thematik Tierwohl in der Landwirtschaft einerseits und Kinderwohl in den Kigas, Schulen , Schülertransporten und mangelnde Bewegungsräume für Kinder. Ängste der Bevölkerung durch kriminelle Gefährdungen im öffentlichen Raum. Ich erwarte Stellungnahmen zu den Forderungen an die Landwirtschaft im Bereich Nachhaltigkeit und Naturschutz einerseits und den Emissionen wie Abgase, Gewässer- und Bodenverschmutzung ausgehend von der Industie, Gewerbe und der privaten Gesellschaft auf die Umwelt anderseits.

    Das meinen unsere Leser:
  4. von Tobias Rausch · 4.
    Ich verstehe es nicht!

    Wie kann man in allem Ernst noch darüber Nachdenken, eine von den Großen Parteien zu wählen? YouTube , (Die Fluchtlingslüge 2017) wurde vom Martin Schulz, wohl ehr unabsichtlich bestätigt. Er meinte es würde eine noch größere Flüchtlingswelle auf uns zu kommen und diese müsse man jetzt besser verteilen, die Worte sagen ja auch viel, weil sie ja nicht verhindert werden soll, sondern nur besser verteilt. Wir sind im Begriff alle unter zu gehen und alle schauen weg. Wer Dank der Medien die von der Regierung gesteuert werden meint, die AFD sei eine Rechtsradikale Partei, der soll die Linken wählen, den die haben auch noch Menschlichkeit und machen Menschen nicht zur Ware. (...)

    Das meinen unsere Leser:
  5. von Wilhelm Grimm · 5.
    Logisch,

    die Kanzlerin ist den GRÜNE wählenden Bauern nicht zu Willen.

    Das meinen unsere Leser:
  6. von Eckehard Niemann · 6.
    Bauerninteressen-ignorierende Kanzlerin

    Gut, dass - trotz netter Merkel-Floskeln die bauerninteressen-ignorierende Ausrichtung der CDU-Chefin so deutlich wird! Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hat CDU-Bundeskanzlerin Merkel aufgefordert, die Interessen bäuerlicher Betriebe an fairen Erzeugerpreisen nicht länger den Interessen von Schlacht-, Molkerei- und Exportkonzernen unterzuordnen.

    Das meinen unsere Leser:
  7. von Wilhelm Grimm · 7.
    Kritik geht in Ordnundg, denn wir haben in den letzten Jahren zu häufig unter fachlich falschen Entscheidungen gelitten

    und sind ein Opfer der katastrophalen Kompromisse mit dem NABU-Ministerium geworden. Offensichtlich ist Minister Schmidt von seinen Parteioberen ausgebootet worden. Was bleibt uns aber außer CDU und FDP. und einer verbindlichen Zusage beider Parteien, dass die Grünen das Ressort nicht bekommen werden. Dafür ist ein starker Bauernverband ohne Abweichler erforderlich.

    Das meinen unsere Leser:
  8. von Kirsten Wosnitza · 8.
    an welchen Erfolgskriterien misst Frau Merkel

    Den Agrarexport? Umsatz für die Industrie oder Erlöse für die Erzeuger? Für die Milchviehhalter War die mit der Exportierung (drittĺänder) einhergehende Überproduktion jedenfalls ein Desaster. Für die Verarbeitungsindustrie jedes zusätzliche Kilo ein Gewinn. Bei schlechten Absatzpreisen wird dann einfach der Einkaufspreis für die Rohmilch reduziert. In dieser Situation trägt das Markt Risiko immer der Erzeuger. Und der ist Frau Merkel offensichtlich egal.

    Das meinen unsere Leser:
  9. von Josef Meier · 9.
    Merkel für die Bauern?

    Nur wird Frau Merkel für die Regierungsbildung leider die Grünen brauchen. Somit wählen wir mit Ihr möglicherweise den unseligen Herrn Hofreiter oder die unselige Frau Göring Eckhart in die Regierung. Diese werden dort allgemein wenig Schaden anrichten dürfen, als Ausgleich bekommen sie das Landwirtschaftsministerium und können sich wieder an uns Bauern befriedigen. Nach weiteren vier Jahren sind wir dann wahrscheinlich auf Ein Prozent der Wählerstimmen reduziert und somit völlig unbedeutend.

    Das meinen unsere Leser:
  10. von Hans Nagl · 10.
    Wann ???

    Wann in den letzten 11 Jahren, hat sich Frau Merkel für die Landwirtschaft interessiert ? Und ab 25 September sind wir wieder vergessen.

    Das meinen unsere Leser:
Ihre Meinung

Zum Schreiben eines Kommentars loggen Sie sich bitte ein!

Sie sind neu hier?

Als Abonnent kostenlos registrieren