In voller Blüte: Winterblüher

Winterblüher im Frost Wenige Ziersträucher blühen im Winter an den kahlen Ästen, wie hier der Winterschneeball.
Bild: Hingst

Die ersten Frühjahrsblüher, wie Schneeglöckchen und Winterlinge verstecken sich noch.
Doch auch in den dunkelsten Monaten des Jahres bringen wenige winterblühende Sträucher und Pflanzen kleine Farbtupfer in den Garten.
 
Die Blüten sind zumeist zart, so dass sie vor immergrünen Hecken und im Verbund mit immergrünen Sträuchern, z.B. Rhododendron, besonders gut zur Geltung kommen.
 
Häufiger ist der Winterschneeball in den Gärten  anzutreffen, der je nach Standort und Witterung schon im Spätherbst in die Blüte kommt. Bekannte Sorten sind z.B. ‚Dawn’ oder ‚Charles Lamont’. Der Strauch blüht zartrosé bis kräftig rosa.
 
Bekannt ist auch die sommergrüne aus Ostasien bzw. Nordamerika stammende Zaubernuss (Hamamelis), die ihre besonderen Blüten in den Monaten Dezember bis Februar an den kahlen Zweigen zeigt. Je nach Sorte variiert die Blütenfarbe zwischen gelb und orange über rot bis hin zu kräftigem pink.
 
Einzelne gelbe Blüten schmücken den Winterjasmin in den Wintermonaten. Oft bleiben die Blüten über Monate an den nackten Zweigen. Bei starken Frösten friert der Zierstrauch zurück. Gut steht er deshalb an geschützten Standorten oder vor einer Mauer.
 

Auch die zarten Christrosen helfen dabei, die dunklen Wintermonate etwas heller zu gestalten, bis im zeitigen Frühjahr die Frühjahrsblüher wieder loslegen. Und bis dahin ist es schon gar nicht mehr so lange hin. 

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