Butterpreise gehen durch die Decke – Weiterverarbeiter in Sorge

Butter Butterproduktion
Bild: Archiv

Die Preisrallye bei loser Butter hat ihr Ende geht weiter. Stattdessen geht es mit den Notierungen ungebremst weiter nach oben, so dass mittlerweile die Sorgen der Weiterverarbeiter lauter werden. In Frankreich klagte bereits der Verband der Bäcker und Bäckereiunternehmen (FEB) über die jüngste Entwicklung. So seien die Kosten für Blockbutter innerhalb weniger Monate um 90 % gestiegen und brächten die Branche mittlerweile in Bedrängnis. Den Unternehmen bleibe keine andere Möglichkeit, als die Mehrausgaben an ihre Kunden weiterzugeben.

In Deutschland hob die Süddeutsche Butter- und Käsebörse in Kempten die Notierung für lose Butter gestern gegenüber der Vorwoche um 10 Cent auf nunmehr 4,60 Euro/kg bis 4,65 Euro/kg an. Trotz der steigenden Preise wurde weiterhin eine sehr gute Nachfrage verzeichnet. Auch abgepackte Ware verkaufte sich nach Angaben der Kemptener Marktbeobachter gut; hier verharrte die amtliche Spanne aufgrund der Kontraktbindung in den Grenzen von 4,36 Euro/kg bis 4,44 Euro/kg. Da die Kontrakte jedoch nur für einen Monat festgelegt wurden, dürfte in knapp drei Wochen auch hier wieder mit einer Angleichung an die Blockbutterpreise zu rechnen sein. AgE

Terminmarktpreise

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4 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Erwin Schneiderbauer · 1.
    Beiße nie die Hand die dich füttert!!!

    Mehr gibt's da nicht zu sagen.

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  2. von Gerd Uken · 2.
    Zum entsorgen könnte ich auch

    Noch was beitragen- für alles gibt es Abfalltonnen und dann entsorgt man Lfbensmittel in unserer Umwelt? Wie krank sind die Leute?? Zur Butterrally das war abzusehen nur Herr Müller hat das bei seinen Kontrakten noch nicht gemerkt??

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  3. von Jan Peter · 3.

    Wird Zeit das Butter das kostet, was sie wert ist. Lebensmittelpreise müssen um 300% steigen, damit die Menschheit nicht so viel entsorgt.

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  4. von Claus Sylvester · 4.
    Die richtige Richtung...

    ist somit eingeschlagen, auch wenn es für manchen Marktteilnehmer noch ungewöhnlich erscheinen mag. Wenn die Produzenten im Wachstum begrenzt werden ( was ich hiermit ausdrücklich nicht kommentieren will ) die Kosten aber steigen, müssen diese an den Verbraucher weitergegeben werden , auch wenn dies Prinzip auch noch so aus der Mode gekommen scheint. Ein Szenario mit dauerhaft zu niedrigen Preisen kann sich jeder selbst ausmahlen, ist schon zur Genüge kund getan worden. Ergebnis sind am Ende immer extrem hohe Preise.

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