Die Rapsvorräte schrumpfen

Raps Raps: Knappes Gut!
Bild: Heil

Die weltweiten Rapsbestände dürften im Wirtschaftsjahr 2017/18 erneut schwinden und auf den niedrigsten Wert seit vier Jahren fallen, denn es wird mehr Raps verbraucht als erzeugt. Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) hat in seiner neuesten Schätzung vom November zum globalen Rapsmarkt die Zahlen für wesentliche Marktparameter nach oben korrigiert. Die Welt-Ernteschätzung für Raps wird aktuell bei 72,06 Mio. t gesehen, und damit 0,3 % höher als noch in der Oktoberschätzung. Das wären zudem 2,6 % mehr als im Vorjahr. Ausschlaggebend für die leichte Anpassung nach oben ist vor allem die Rapsernte in der EU-28. Hier sollen 2017 rund 22,1 Mio. t zusammengekommen sein und damit 7,6 % mehr als 2016. 
 
Der weltweite Rapsverbrauch dürfte im Wirtschaftsjahr 2017/18 auf 73,07 Mio. t steigen. Damit wurde die Prognose gegenüber dem Vormonat um 1 % angehoben und liegt somit 2,3 % über Vorjahresniveau. Grund ist nach Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) der stetig wachsende Bedarf Chinas, der 2017/18 mit 18,1 Mio. t die Vorjahresmenge um rund 5 % überschreiten dürfte. Die globalen Rapsendbestände fallen so auf 4,9 Mio. t. Das wäre der niedrigste Wert seit vier Jahren und läge rund 18 % unter Vorjahreslinie.

Raps-Bilanz

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