Kiew korrigiert Ernteprognose nach oben

Auf den ukrainischen Feldern könnte doch mehr geerntet werden als bislang erwartet.
Bild: top agrar

Das ukrainische Landwirtschaftsministerium hat nach aiz-Angaben seine Schätzung für die diesjährige Produktion von Getreide einschließlich Leguminosen auf rund 63,1 Mio. t erhöht, berichtet aiz. Bislang hatte das Ressort mit einer leichten Überschreitung der 60 Mio. t-Marke gerechnet, gegenüber mehr als 61,9 Mio. t in der vergangenen Saison. Dementsprechend wurde auch die Ausfuhrprognose für Getreide auf gut 42 Mio. t angehoben, berichten die Landesmedien unter Berufung auf einen Eintrag des ersten stellvertretenden Ministers, Maxim Martynjuk, auf seiner Facebook-Seite.

Martynjuk hat die Korrekturen mit besseren Ernteaussichten bei spätreifen Getreidesorten begründet. Vor dem Hintergrund der aktuellen Konjunktur an den internationalen Getreidemärkten bezeichnete er die höhere Exportprognose als eine "hervorragende Neuigkeit", so aiz. Außerdem hob Martynjuk hervor, dass mit der Aussaat von Winterkulturen zur Ernte 2019 in der Ukraine fast um eine Woche früher gegenüber der langjährigen Praxis angefangen werden konnte.

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