Nach Dürre nun schwere Regenfälle

Regen Der Regen kommt zu spät für die Sojapflanzen.
Bild: Deter

Nach wochenlanger Trockenheit gehen jetzt ergiebige Regenfälle in Argentinien nieder. Die Ernteerwartungen kann das aber nicht mehr heben, im Gegenteil, die Regenfälle bremsen die Sojaernte und dämpfen die Ertragsprognosen. 

Schwere Regenfälle bremsen die Sojaernte in Argentinien. Erntemaschinen blieben auf staunassen Böden teilweise stecken, sodass die Erntearbeiten unterbrochen werden mussten. Nach monatelanger Trockenheit kommen die Regenfälle zu spät um die Erträge noch zu heben und sind zudem viel zu stark, sodass mit weiteren Verzögerungen und sogar Ertragseinbußen zu rechnen ist. Von Ertragsrückgängen zwischen 5 und 15 % ist die Rede.
Auch die Qualitäten leiden unter den massiven Niederschlägen und könnten in manchen Regionen, da wo die Böden schwer sind und zu Staunässe neigen, so weit sinken, dass die Preise um bis zu 30 % nachgeben könnten. Das USDA bezifferte die argentinische Sojaernte Anfang April auf 40 Mio. t, einige Regionalbörsen sprechen aber mittlerweile von nur noch 37 bis 38 Mio. t. Wegen der starken Regenfälle vermuten Marktteilnehmer einen weiteren Rückgang der Gesamternte um 1 bis 1,5 Mio. t. AMI

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