Rinderschlachtungen in Europa bleiben stabil

bullen Bullenmast
Bild: Höner

Im Jahr 2017 entwickelten sich die europäischen Rinderschlachtungen im Vergleich mit den Vorjahreswerten im ersten Halbjahr stabil. Nach Eurostat wurden mit insgesamt 12,92 Millionen Tieren 0,2 Prozent weniger Rinder geschlachtet als im Vorjahr. Nachdem das Jahr 2016 durch sehr hohe Kuhschlachtungen geprägt gewesen war, entspannt sich in diesem Jahr die Situation.

Preislich wurden im ersten Halbjahr 2017 für Jungbullen moderat höhere Erzeugerpreise erzielt als im Vorjahreszeitraum. Dabei wurde das Vorjahresniveau im europäischen Durchschnitt um 0,7 Prozent überschritten. Bei einem leicht erhöhten Rindfleischverbrauch in der EU rechnet die EU-Kommission für die zweite Jahreshälfte 2017 mit festeren Preisen für Schlachtrinder.

Im Ranking der europäischen Länder bleibt Frankreich, vor Deutschland und dem Vereinigten Königreich, die Nummer 1. Deutliche Zuwachsraten konnten in den Niederlanden und Irland verzeichnet werden. Die größte Abnahmerate bei den Rinderschlachtungen war hingegen in Italien zu beobachten. AMI

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