Russland will untätige Ackerbauern enteignen

Russland Ackern in Russland ist "Pflicht"
Bild: Archiv

Wer in Russland als Eigentümer sein Agrarland nicht nutzt, muss damit rechnen, dass er enteignet wird. Im laufenden Jahr sollen immerhin rund 100.000 ha davon betroffen sein. Insgesamt liegen landesweit rund 10 Millionen ha brach, berichtet aiz.info. Das enteignete Land soll demnach interessierten Produzenten zur Verfügung gestellt und so wieder landwirtschaftlich genutzt werden.

Das Gesetz erlaubt ein solches Vorgehen, wenn der Boden 3 Jahre nicht oder nicht bestimmungsgemäß genutzt wird. Neu ist das Gesetz nicht, der russische Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschjow plädiert aber dafür, öfters davon Gebrauch zu machen. Seit Anfang Jahr wurden bereits Anträge auf 35.000 Hektaren Land gestellt.

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2 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Paul Lieb · 1.
    Russlanddeutsche

    Hatten wir alles schon mal! Kartherina hat auch unsere Vorfahren ins Land geholt bzw. gelockt und viele sind gefolgt, weil die Perspektiven dort besser waren wie in Deutschland. Und als alles aufgebaut und gerichtet war haben sie einen Arschtritt gekommen und konnten wieder gehen, nur mit dem was sie selbst tragen konnten.

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  2. von Gerhard Steffek · 2.
    Also Leute -

    den ganzen Plunder hier verkaufen und da drüben einsteigen. Ich denke da wird man mit offenen Armen empfangen und wenn ich mir so das Preisgefälle anschaue, so würde man sich da drüben gewaltig steigern. Arbeiten muss man überall, aber wenn eine entsprechende Wertschätzung dabei ist, so fällt das auf alle Fälle leichter.

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