Strukturwandel in der Schweinehaltung hält an

schweine Schweinestall
Bild: top agrar

In der deutschen Schweinehaltung schreitet die Tendenz zu immer größeren Beständen ähnlich wie in den Vorjahren weiter fort. Vor allem kleinere Betriebe geben ihre Produktion auf, während andere diesen Betriebszweig ausdehnen, um Kostendegression und Spezialisierungseffekte zu nutzen. Im Mai 2017 stieg die durchschnittlich gehaltene Schweinezahl auf nun 1.139 Schweine je Halter.

Damit hat sich innerhalb von zehn Jahren der Schweinebestand je Halter mehr als verdreifacht. Dieser Strukturwandel wurde durch die länger anhaltende wirtschaftlich angespannte Situation für Betrieb mit Schweinen von Mitte 2014 bis Mitte 2016 verstärkt.

Besonders hart traf es dabei die Sauenhalter. Zusätzlich werden die Anforderungen durch Tierschutz- und Haltungsvorschriften immer anspruchsvoller. Dadurch werden besonders Betriebsleiter mit kleineren Haltungen zur Aufgabe bewegt. AMI

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2 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Josef Doll · 1.
    Wenn alle so groß sind

    wie Straathof reichen 40 Betriebe in De aus --------- Wie lange geht das noch wenn 90 % der kleinen Betriebe herausgerechnet werden ??? Oder anderes gefragt für welche Produktionsmenge stehen DIESE ??? Wäre eine Anfrage im Bundestag wert !!

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  2. von Steffen Hinrichs · 2.
    Wie hoch ist denn nun der Strukturwandel bei den Sauenhaltern ?

    Wieviele Betriebe gibt es noch !?

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