WLV kritisiert Preissenkungen bei Fleischwaren im LEH

Hubertus Beringmeier Hubertus Beringmeier
Bild: WLV

Die in dieser Woche von führenden deutschen Discountern und dem Lebensmitteleinzelhandel vorgenommenen Preissenkungen für Fleisch und Fleischwaren sorgen für heftige Reaktionen unter den heimischen Bauern.

Angesichts der aktuellen Erntesituation und damit verbundenen zusätzlichen Kostenbelastungen empfinden viele Landwirte die preisaggressive Geschäftspolitik der großen Handelsketten als Provokation, schreibt der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV). Vor diesem Hintergrund erklärt Hubertus Beringmeier, Sprecher für den Bereich der Schweinehaltung: „Ich kann nachvollziehen, wenn sich Verbraucher über günstige Preise für Fleisch und Fleischwaren freuen. Für die neuen Lockangebote zu Lasten der Bauern fehlt mir jedoch jegliches Verständnis."

Das Verramschen von hochwertigen Fleischwaren sei ein Hohn in den Augen der vielen Tierhalter, die in diesen Tagen versuchen, ihre Betriebe trotz einer oft schlechten Ernte über Wasser zu halten. Es gibt laut Beringmeier eine Verantwortung des Lebensmitteleinzelhandels auch jenseits des Preiswettbewerbs. "Es ist ernüchternd, dass die Verantwortlichen in den Führungsetagen von Aldi, Lidl, Rewe, Edeka und Co. dies immer wieder ignorieren.“

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5 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Hermann Kamm · 1.
    esProblem liegt daran das ,

    die ganze Landwirtschaft sich nicht einig ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Würde es eine Einigkeit geben würden wir für unsere Produkte wesentlich mehr Geld erzielen. siehe Milchstreik vor einigen Jahren!!!!!!!!! vier Wochen länger ,und es wäre für Discounter problematisch geworden. Wir Landwirte hätten die Macht! und nicht die Discounter. nur die Einigkeit zählt!!!!!!!!! BBv und erzeugergemeinschaften kann man dabei vergessen denn bei denen ist der erhalt des wasserkopfes viel zu teuer!"!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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  2. von Hermann Kamm · 2.
    esProblem liegt daran das ,

    die ganze Landwirtschaft sich nicht einig ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Würde es eine Einigkeit geben würden wir für unsere Produkte wesentlich mehr Geld erzielen. siehe Milchstreik vor einigen Jahren!!!!!!!!! vier Wochen länger ,und es wäre für Discounter problematisch geworden. Wir Landwirte hätten die Macht! und nicht die Discounter. nur die Einigkeit zählt!!!!!!!!! BBv und erzeugergemeinschaften kann man dabei vergessen denn bei denen ist der erhalt des wasserkopfes viel zu teuer!"!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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  3. von Josef Doll · 3.
    Kontrakte

    Wenn ich einen Kontrakt abschliesse mus ich ihn erfüllen --------- zum-------- Preis den es an der Börse oder im Markt gibt !!!!!!!!! Und Tönnis und CO ------------ Sie machen Hauspreise !!!!!!!!!

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  4. von Renke Renken · 4.
    Das ist das Prinzip

    der globalen Wirtschaft - günstig um jeden Preis. Aber was sollen wir Bauern machen, die Gewinne steigern und mit der allgemeinen Entwicklung Schritt halten ging in den letzten 30 Jahren immer nur über mehr machen, und wer gibt den Startschuss für weniger produzieren, damit die Preise steigen, und wer verhindert dann, das unsere Preise durch global generierte Importware wieder den Bach runtergehen. Für mich eindeutig ein Indiz , daß nur eine Steuerung von Menge und Preis hier zum Ziel führen kann, daß wiederum würde aber die "freie soziale Marktwirtschaft" torpedieren, und setzt eine Abschottung der Märkte voraus a la Trump, würde aber am Ende vieleicht enorm der Vielfalt und der Natur und Umwelt helfen, wäre aber wiederum schlecht für die global Player der Lebensmittelbranche, dann geht dort ein Aufschrei durch die Reihen. Wer hat eine Lösung?

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  5. von Manuela Grammann-Gebken · 5.
    Es

    gibt am Markt nur eine Verantwortung. Maximale Gewinnerwirtschaftung. Ist der eine Zulieferer pleite, macht es der nächste. Solange wir Bauern so Dumm sind und das Spiel mitmachen wird es so weitergehen. LG Heinz Gebken.

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