EU-Milchpreis steigt auf über 30 Cent

Melken Die Milchpreise in Europa steigen.
Bild: Archiv
Im November 2016 zahlten die europäischen Molkereien im Schnitt 30,86 ct/kg für eine Standardmilch mit 4,2 % Fett und 3,4 % Eiweiß. Das waren 1,67 ct/kg mehr als im Oktober 2016 und 1,56 ct/kg mehr als im November 2015. Das geht aus dem Preisvergleich des niederländischen Bauernverbandes (LTO) hervor.
 
Zum ersten Mal seit Juli 2014 liegt der aktuelle Milchpreis somit über dem Monatspreis des Vorjahres. Insgesamt würde das Preisniveau aber unter den Jahren 2010 bis 2014. Der LTO rechnet jedoch mit weiteren Milchpreis-Erhöhungen in den nächsten Monaten.
 
Einige europäische Unternehmen erhöhten die Auszahlung für November deutlich: Milcobel um 3,5 ct, DOC Kaas um 4,0 ct und FrieslandCampina um 3,6 ct.

Im direkten Vergleich kommt die italienische Molkerei Granarolo mit 36,35 ct/kg auf den höchsten Auszahlungspreis für November. Milcobel aus Belgien liegt mit 33,51 ct/kg ebenfalls deutlich über dem EU-Schnitt von 30,86 ct/kg.

Von den deutschen Unternehmen, die im LTO-Preisvergleich vertreten sind, kommt Müller aus Leppersdorf auf 31,57 ct/kg und liegt somit über dem Durchschnitt. Das Deutsche Milchkontor liegt mit 29,35 ct/kg für November unter dem EU-Schitt.

Tabelle

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9 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Gerd Uken · 1.
    irgendwie stimmt

    da sowieso etwas nicht bei der LTO Rechnung-rechnnnet man den DMK Milchpreis mit der Fettkorrektur um, dann fehlt der und nur der Quantumszuschlag ist drin ?! oder seh ich da etwas nicht??

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  2. von Thomas Schaffner · 2.

    Wir sind und bleiben Restgeldempfänger

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  3. von Martin Siekerkotte · 3.
    Koruption

    Korte steckt sich die Taschen voll u lasst Ingo machen was er will wo wird das geld der DMK Lieferanten vernichtet der G-verband sollte aufpassen oder er steckt mit drin Standardverwertung bei 35 cent nicht mal diese Verwertung kriegen sie hin sie werden es noch schaffen alle Dmk Lieferanten zu vernichten

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  4. von Willy Toft · 4.
    Wo will unser Primus hin?

    Der direkte Vergleich mit Friesland Campina und Arla lässt darauf schließen, dass wir noch lange nicht aufschließen werden. Selbst eine Privatmeierei(Müller) lässt unsere DMK noch alt aussehen. Der Markt, der unter den 4 größten LEH- Ketten aufgeteilt ist, macht die Situation nicht besser hier in Deutschland. Bei all unseren Anstrengungen für das gute Produkt, bekommen wir den Lohn nicht ausbezahlt. Selbst die Neuseeländer sind besser im Weltmarkt aufgestellt, als wir hier in Deutschland.

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  5. von Gerd Uken · 5.
    Ich begreife auch immer noch nicht wie

    die zweimdas schaffen unterschiedliche Milchpreise zunzahlen??? Ausserdem der Vergleich ist bei 4,2Fett!!!!alles in allem beschämend für unsere deutschen Molkereien, das sie nicht hochkommen.

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  6. von Karl-Heinz Mohrmann · 6.

    Und was sagt der Vorsitzende der DMK dazu? Wie ist der Plan? Will DMK alle Lieferanten ruinieren? Sollen alle Lieferanten von Ammerland übernommen werden? Wieso verschleudert man wertvolle Milch? Wer genau ist dafür verantwortlich? Ist diese Person noch auf dem Posten?wie kann die Verwertung über 12 Monate 23% oder 6cent schlechter sein? Sind 1 Milliarde Milch in Kündigung? Herr Korte schweigt.... Und top Agrar lässt ihn gewähren..

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  7. von Karl-Heinz Mohrmann · 7.

    DMK zahlt im Schnitt der letzten 12 Monate 3,3Cent pro kg weniger aus als der Durchschnitt der europäischen Molkereien. Sogar die Molkereien in Irland zahlen besser aus. Dabei sind die Nachzahlungen für 2016 von Friesland Campina 3,5Cent , Ammerland und Arla noch nicht mal mit eingeflossen! Somit zahlt F C für 2016 ca. 6,3 cent mehr aus. Oder 23%.... Unfassbar

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  8. von Georg Nordendorf · 8.

    Mal drei Auffälligkeiten: 1.) Mit Müller zahlt eine Privatmolkerei etwa 1,8 Cent mehr als das DMK; Sowohl für den Monat November als auch für die letzten 12 Monate.... 2.)Fonterra aus Neuseeland, mit den angeblich günstigsten Produktionsbedingungen, zahlte für November ca 3,6 Cent mehr, fürs letzte Jahr immerhin noch fast 2,1 Cent!!! 3.) In den USA wurden offensichtlich sogar 9 Cent, für die letzten 12 Monate sogar über 9 Cent mehr bezahlt.......

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  9. von Matthias Zahn · 9.
    Nachholbedarf

    Marktlage und Mengensteuerung hin oder her. Es ist ein Armutszeugnis, dass die Deutschen Molkereien nicht weiter vorn sind. Mit unserem know how und der deutschen Gründlichkeit sollten unsere Molkereien die Liste anführen, anstatt hinterher zu hecheln. Hier gibt es einigen Nachholbedarf!

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