Global Dairy Trade: Preis gibt nach

Börse
Bild: Archiv
Rückschlag zum Jahresauftakt: Auf der internationalen Handelsplattform für Milchprodukte Global Dairy Trade ist der Durchschnittspreis über alle Produkte und Zeiträume diese Woche um 3,9 % gesunken. Er liegt jetzt bei 3.463 $/t. Der Global Dairy Preisindex gab um 42 auf 1.034 Punkte nach.

Die Preisentwicklung der verschiedenen Produkte war uneinheitlich. Das "Leitprodukt" Vollmilchpulver gab spürbar um 7,7 % auf 3.294 $/t nach. Der Preis für Magermilchpulver stieg dagegen um 2,3 % auf 2.660 $/t. Bei Butter (+0,5 % auf 4.308 $/t), Buttermilchpulver (+4,5 % auf 2.670 $/t) und Cheddar (+1,4 % auf 3.894 $/t) ging es ebenfalls aufwärts. Die Notierungen für wasserfreies Milchfett (-0,6 % auf 5.352 $/t), Laktose (-2,9 % auf 836 $/t) und Kasein (-2,7 % auf 6.234 $/t) sanken.

Die gehandelte Menge lag mit 22.396 t ziemlich genau dem Niveau der letzten beiden Auktionen (22.321 t).

GDT

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5 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Gerd Uken · 1.
    oder alle hoffen darauf

    das die Niederländer tatsächlich ihre Kuhzahl reduzieren werden und wir di entstehende Lücke füllen. Ess ist sicherlich noch Platz im Lager? Wir melken ja so gern auch unter Vollkosten???

  2. von Dieter Müller · 2.
    Es ist nicht zu glauben,

    bei diesen Nachrichten gibt der Europäische Milchindustrieverband ein Statement ab, mit der Befürchtung es könnte zu einem Nachfragemarkt kommen. Es gibt dafür nur zwei Gründe: entweder bewusste Irreführung, oder völlige Ahnungslosigkeit.

  3. von Karl-Heinz Mohrmann · 3.

    Ich sehe schon die Erklärung des DBV # Jeder milcherzeuger muss jetzt bei fallenden Preisen die Menge erhöhen um die Einkommensverluste auszugleichen. In den Tenor wird das DMK einstimmen und 2Cent Bonus für Mehrmengen ausloben! Das dadurch der Milchpreis wieder um 15Cent fällt und der Vollkostenpreis um die Hälfte unterschritten wird spielt für diese Herren keine Rolle..

  4. von Albert Maier · 4.
    Der Zenit ist überschritten,

    und die nächsten Trinkmilchabschlüsse stehen auf tönernen Füßen, wenn keine klaren Mengensignale an den Markt gesendet werden!

  5. von Matthias Zahn · 5.
    Keine Überraschung

    Die Milchanlieferungen in Europa steigen. 1 % mehr Milch in der EU bedeutet eine 3 prozentige Mehrbelastung des Weltmarkts. Von den 400000 to Pulver in der Intervention mal abgesehen. Fazit: Auch in den nächsten Monaten werden die Bauern kein Geld verdienen um die entstandenen Löcher zu stopfen....

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