Handel senkt Preise für Molkereiprodukte

Handel Molkereiprodukte sind aktuell deutlich günstiger als vor einem Jahr.
Bild: Archiv
Der Einzelhandelt hat im April die Käseprodukte deutlich günstiger angeboten. Milch und Milchprodukte können Verbraucher aktuell 6% günstiger als im Vorjahr einkaufen. Das geht aus dem AMI-Frischeindex hervor.
 
Die Verbraucher können im April frische Lebensmittel zu beinahe stabilen Preisen einkaufen. Basierend auf den ersten drei Wochen des aktuellen Monats zahlen die Konsumenten nur 0,6 % mehr als ein Jahr zuvor. Dabei drücken besonders die Entwicklungen der Molkereiprodukte die Preise.
 
Während Anfang März der Lebensmitteleinzelhandel die Preise für Butter senkte, setzte er im aktuellen Monat den Rotstift bei einigen Käseartikeln im Basissortiment an. Dadurch ist Käse im April um 4,3 % günstiger als ein Jahr zuvor. Für Mai wird angenommen, dass nun ebenfalls die Milchpreise nach unten angepasst werden. Im aktuellen Monat können Milch und Milchprodukte von den Verbrauchern 6 % günstiger eingekauft werden. Diese dauerhaften Reduzierungen wirken zurzeit den höheren Preisen bei Obst, Gemüse und Kartoffeln entgegen.
 
Im Rahmen ihres Verbraucherpreisspiegels beobachtet die AMI die Verbraucherpreise von rund 160 Produkten aus konventioneller Erzeugung. Die Haushalte der GfK-Panels dienen dabei als Preismelder.
 

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8 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Renke Renken · 1.
    Und warum

    treten wir nicht endlich unserer Berufsvertretung gründlich vor das Schienbein ?

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  2. von Eibo Eiben · 2.
    Handel gibt "weniger",

    ... Verdi WILL mehr; das eine hat zwar mit dem anderen nichts zu tun, ABER: die Milchbauern "arbeiten" umsonst und "gehen" nicht auf die "Straße"!!! - Das "reiche" D kann sich "normale" Bauern nicht "leisten" und der Verbraucher nimmt es (freudig) so hin! - Aber letztlich sollte jeder Milchbauer (zumindest aus dem "Bauch" heraus) wissen, dass er mit jeder Kuh (mehr) Verluste macht - je mehr, je mehr gilt aber jetzt nicht mehr; auch aus Liquiditätsgründen ist ein Runter vom "Gas" angebracht! - Der Handel geht davon aus, dass wir Milchbauern die "Milchmädchenrechnung" nicht "beherrschen"! Dabei "spielen" sie, aber auch die Verbraucher, mit dem "Feuer" - Was heute "billig" ist, ist morgen vielleicht nur noch über den Import zu haben - die Molkereien stehen vor einem "Abgrund" (kein "Geschäftsmodell", weil nicht beide Seiten profitieren) und der Staat müsste durch viel Reparaturkosten "gegensteuern!! - Auch wir Milchbauern brauchen "Wasser" zum Kochen, und das kostet "Geld" ...

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  3. von Erwin Schneiderbauer · 3.
    Die Reise nach Jerusalem hat begonnen!

    Nur das auf 10 Personen die Rumtanzen nur 2 Stühle kommen, nicht wie üblich 9. kann man sich ausrechnen wie das ausgeht..............

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  4. von Willy Toft · 4.
    Die Molkereien werden gegeneinander ausgespielt..

    Die "Kleinen" bekommen etwas mehr, um sie gegen die "Großen" einzusetzen, wenn es bei den Verhandlungen klemmt! Die Panik besorgt ein Übriges, und schon ist der Preis wieder gefallen. Diese Taktik wendet der LEH immer wieder an, wir müssen mit der Menge runter!! Sonst bleiben wir ewig in der Abwärtsspirale, mit allen Folgen. In unserer Branche stehen wir vor großen Umbrüchen, ist das alles so gewollt?

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  5. von Tobias Gauggel · 5.
    klar

    Bieten die Molkereien ihr Milch immer günstiger an. Was sollen sie auch sonst tuen. Auf der Milch sitzen bleiben können sie ja wohl nicht sie müssen dem Landwirt die Milch die er produziert ja auch abnehmen egal wie. Also haben sie ja gar keine andere wahl oder die Molkereien gehen hopps. Sie können nicht dem Landwirt die Milch bezahlen und selber drauf sitzen bleiben.

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  6. von Gerhard Metz · 6.
    Marge

    Der Verbraucherpreis sank um 6 Prozent der Erzeugerpreis (Milch) um ein Drittel und mehr. Wo bleibt bitte die Differenz dazwischen?

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  7. von H. Bogen · 7.
    Leider

    kann man Herrn Hinrichs nur zustimmen.

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  8. von Steffen Hinrichs · 8.
    Unsere Molkereien lassen uns als Restgeldempfänger im Regen stehen

    Selbst der Chef der EDEKA Gruppe Markus Mose würde die Molkereiprodukte nicht verramschen wollen ,aber sie würden ja von den Molkereien so angeboten !!! Schade nur, das wir Bauern keine "VERDI" haben !!!!

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