Heuser: 32 Cent im Jahresschnitt möglich

Eckhard Heuser, Hauptgeschäftsführer vom Milchindustrie-Verband (MIV)
Bild: MIV

Eckhard Heuser, Hauptgeschäftsführer vom Milchindustrie-Verband (MIV), blickt positiv in das neue Jahr. Er rechnet mit stabilen Marktentwicklungen und Erzeugerpreisen von „Plus-minus 32 Cent“. Das sagte Heuser im Interview mit dem Presseinformationsdienst Agra-Europe. 
 
„In 2017 werden wir uns alle über bessere Preise freuen“, sagte Heuser in einem Interview mit Agra-Europe. Darin prognostiziert er für Deutschland einen durchschnittlichen Erzeugerpreis von „plus-minus 32 Cent“ pro Kilogramm. Bereits zu Jahresbeginn würden sich die Milchpreise weiter verbessern.
 
Entscheidend für die weitere Entwicklung werde die Milchanlieferung sein. Heuser geht davon aus, dass Angebot und Nachfrage in der Balance bleiben, denn „hochspezialisierte Milcherzeuger sind heute sehr flexibel“. Lobende Worte findet Heuser für die von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt initiierten „Milchstrukturgespräche“. Sie seien „sinnvoll“ und dienten dem Verständnis der unterschiedlichen Positionen. Skeptisch bleibt der MIV-Chef allerdings gegenüber einer Branchenorganisation Milch: „Wir haben nichts gegen die Gründung, glauben aber nicht an einen Erfolg.“ Eine Absage erteilt Heuser staatlichen Vorgaben für die Gestaltung der Lieferbeziehungen.
 
Aus der Milchmarktkrise zieht Heuser eine eindeutige Schlussfolgerung: „Es bleibt volatil und die Märkte funktionieren.“ Risikovorsorge sei nicht nur ein steuerliches Thema, wie steigende Umsätze der Warenterminbörsen zeigten. Bis zur Bundestagswahl sieht Heuser die Politik gefordert, noch einige Hausaufgaben zu machen. Er nennt die Anpassung des deutschen Produktrechts und die Überarbeitung der Milchgüteregelungen. Mittelfristig werde die Bundesregierung gefordert sein, ihrer bisherigen Rolle als „kluger Verhandlungspartner“ sowohl bei der bevorstehenden EU-Agrarreform als auch bei den Verhandlungen zu Freihandelsabkommen sowie über den Brexit gerecht zu werden. Für Heuser steht außer Frage, „Milchpolitik wird in Brüssel gemacht“.
 
Das komplette Interview:
 
Der Milchmarkt hat sich in den letzten Wochen stabilisiert. Was sind die wesentlichen Ursachen?
 
Heuser: In der Tat hat sich der Milchmarkt kräftig entwickelt. Nicht alle Experten haben das vorausgesagt. Die Volatilität bleibt, aber diesmal ging es in die richtige Richtung. Die Gründe sind bekannt: Weniger Milch bei stabilem Absatz hat es geregelt.
 
Wie stellt sich der Markt zu Jahresbeginn dar?
 
Heuser: Zum Jahresbeginn werden sich die Milchpreise weiter verbessern. Fett ist knapper als Eiweiß; der Käsepreis macht den deutschen Milchpreis. Ich bin optimistisch.
 
Wie beurteilen Sie die weitere Entwicklung in den kommenden Monaten?
 
Heuser: Entscheidend wird sein, wie sich die Milchanlieferung entwickelt. Hochspezialisierte Milcherzeuger sind heute sehr flexibel. Das saisonale Anlieferungstief liegt hinter uns. Über Weihnachten ging es etwas ruhiger zu; ab der Grünen Woche im Januar läuft das Geschäft hoffentlich auf Hochtouren.
 
Von welchem Erzeugerpreisniveau gehen Sie für 2017 aus?
 
Heuser: Prognosen bleiben schwierig. Für Deutschland insgesamt rechne ich mit Milchpreisen plus/minus 32 Cent.
 
Eine wichtige Rolle spielt der Drittlandsexport. Wie laufen derzeit die Ausfuhren insbesondere nach China und in andere asiatische Länder?
 
Heuser: Asien hat sich beruhigt, China fragt wieder mehr nach. Russland ist und bleibt geschlossen, andere Märkte konnten aushelfen. Wir sind nicht unzufrieden. Bei der Diskussion sollte jeder wissen: Ohne Drittlandsexporte gehen die Warenbilanzen nicht auf. Europa kann sich dem Weltmarktgeschehen nicht entziehen. Wir sind keine Insel.
 
Wie schätzen Sie das Potential auf diesen Märkten ein?
 
Heuser: Das Potential ist hoch. Milchprodukte werden zunehmend nachgefragt. Wenn die Kaufkraft weiter steigt in Folge höherer Ölpreise, sollte es gut ausgehen. Allerdings schafft der Weltterrorismus Sorgen, auch beim Absatz. Die Weltwährungskrisen sind auch noch nicht beseitigt.
 
Welche weiteren Drittlandsmärkte stehen für die Branche im Fokus?
 
Heuser: Die oben geschilderten, dazu vielleicht noch der Iran, ein hoffentlich sich beruhigender Naher Osten und die USA. Gerne aber auch woanders hin. Manchmal muss man als Unternehmen auch Pionier sein, um vor anderen im Markt zu sein und Geld zu verdienen.
 
Welche Rolle spielt der Absatzmarkt USA und wie gehen Sie mit den Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen US-Handelspolitik um?
 
Heuser: Die USA haben sich zum großen Importeur, aber auch zum bedeutenden Exporteur entwickelt. Der Markt dort wird mit Importquoten gesteuert. Mit der neuen Administration wird es wohl keine zusätzliche Marktöffnung geben. Das ist zumindest die Ankündigung.
 
Was erwarten Sie von der Exportförderung des Bundeslandwirtschaftsministeriums?
 
Heuser: Das Ministerium war und ist hilfreich in zwei Bereichen. Veterinärabkommen und voranschreitende Verhandlungen zu Veterinärfragen helfen bei der Marktöffnung und -erhaltung. Hier ist sehr viel Aufwand erforderlich. Desweiteren unterstützt das Ministerium mit Messebegleitung, Marktstudien und Politikbereisung. Alles hilft, was auch den Export unterstützt und damit die Wettbewerbskraft der deutschen Unternehmen.
 
Ist die Molkereibranche im internationalen Wettbewerb hinreichend gut aufgestellt?
 
Heuser: Deutschland ist einerseits großer Drittlandsexporteur, andererseits ein Investor in die dortigen Märkte. In beiden Bereichen kann man „mehr Gas geben“.
 
Bundesminister Schmidt führt mit maßgeblichen Branchenvertretern regelmäßig „Milchstrukturgespräche“. Wie beurteilen Sie deren bisherige Ergebnisse?
 
Heuser: Die Ministergespräche sind sinnvoll und dienen dem Verständnis der unterschiedlichen Positionen. Deutschland hat in 2016 seinen „Milchkurs“ teilweise geändert. Das Milchpaket aus Brüssel empfanden wir zumindest in Teilen als Systembruch.
 
Der MIV steht einer Branchenorganisation Milch skeptisch gegenüber. Warum?
 
Heuser: Branchenorganisationen waren schon im alten Milchpaket vorgesehen. Wir haben nichts gegen die Gründung, glauben aber nicht an einen Erfolg. Derzeit verfolgt niemand in Deutschland das Ziel eines Branchenverbandes.
 
Teilen Sie die Einschätzung, dass die Position der Milcherzeuger in der Wertschöpfungskette gestärkt werden muss? Bedarf es struktureller Veränderungen im Verhältnis von Lieferanten und Verarbeitern?
 
Heuser: Wenn 70 000 Milcherzeuger auf 100 Molkereien treffen, bedarf es Regelungen. Die existieren und sind im genossenschaftlich geprägten deutschen Milchmarkt historisch entstanden. Die Privatmolkereien arbeiten mit Erzeugergemeinschaften gerne zusammen. Alles ist im Fluss und wird stetig verbessert. Insbesondere die unbegrenzte Anlieferungsmöglichkeit wird von den meisten Milcherzeugern im Strukturwandel hoch geschätzt. Wenn das geändert werden soll, ist die Vertreterversammlung der Molkerei der richtige Ort zur Diskussion.
 
Welche Lehren zieht die Branche aus der Milchmarktkrise der vergangenen Monate?
 
Heuser: Die Lehre für uns alle ist: Es bleibt volatil und die Märkte funktionieren. Nach schwierigen zwei Jahren wird es besser. Warenterminbörsen freuen sich über größere Umsätze, Risikovorsorge ist nicht nur ein steuerliches Thema.
 
 
Die Tierwohldiskussion hat den Milchviehbereich bislang lediglich gestreift. Das muss keineswegs so bleiben. Wie stellt sich die Milchwirtschaft auf die Diskussion um steigende Tierwohlanforderungen ein?
 
Heuser: Tierwohl ist auch Sache der Molkerei, obwohl wir als Molkereien keine Tiere halten. Die Gesellschaft und die Politik nehmen uns in die Haftung. Wir sollten uns aber nicht verzetteln. Der Staat kündigt Label an, der Tierschutzbund verkauft ein Siegel, radikalere Organisationen besuchen nachts illegal die Ställe. Der beste Weg ist, die Eigenverantwortung der Milcherzeuger zu stärken. Man kann natürlich noch mehr machen, Stichwort „Enthornung“. Aber auch beim Thema „Anbindehaltung“ sind die Grenzen schnell aufgezeigt. Wir können nicht halb Süddeutschland stilllegen, und wir wollen das auch gar nicht, nur weil dort der Anteil der Anbindehaltung mit den vielen kleinen Betrieben höher ist als in anderen Bundesländern. In den Fernsehserien wird immer die heile Welt der Milchkühe in Anbindehaltung gezeigt, der moderne Boxenlaufstall soll dann die Tierfabrik sein. Das passt alles nicht.
 
Die Legislaturperiode neigt sich dem Ende zu. Wie bewerten Sie das Agieren der politischen Akteure während der Milchmarktkrise der vergangenen beiden Jahre? Was erwarten Sie noch von der Bundesregierung bis zur Bundestagswahl im Herbst?
 
Heuser: In der Milchmarktkrise hat sich die Politik besonnen verhalten, auch wenn nicht alle Positionen die gleichen sind. Das ist so in einer Demokratie. In 2017 werden wir uns alle über bessere Preise freuen. Gleichzeitig sind aber noch Hausaufgaben zu erledigen. Das deutsche Produktrecht muss dringend an den technischen Fortschritt angepasst werden. Auch die Milchgüteregelungen werden gerade überarbeitet. Das ist nicht spektakulär, aber wichtig.
 
Was wünschen Sie sich von einer künftigen Bundesregierung in der Milchpolitik?
 
Heuser: Milchpolitik wird in Brüssel gemacht. Deutschland war immer ein kluger Verhandlungspartner. Gerade bei der bevorstehenden Agrarreform 2020 wird viel Verhandlungsgeschick erforderlich sein. Dazu kommen die Beratungen zu Freihandelsabkommen sowie dem Brexit. Es wird nicht langweilig.
 

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16 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Gerd Uken · 1.
    @Georg N. und zudem noch fallenden

    Pulverpreis- Fonterra wirft seine Schatten voraus. Ist das alles nun psychologie? Oder schon Markt Herr Heuser- ich würde mich in Berlin schon mal warm anziehen zur Grünen Woche -Gell!!:)

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  2. von Gerhard Steffek · 2.
    Vor 30 Jahren!!!!!!!

    hatten wir bereits einen Milchauszahlungspreis von 30 Cent, bzw. damals 60 Pfennig, bei 3,7 Prozent Fett und 3,4 % Eiweiß.

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  3. von Georg Nordendorf · 3.

    Mal eine grobe Rechnung......16 Cent Futterkosten, 5 Cent Stallplatz, 5 Cent Nachzucht, 3 Cent für sonstiges ( allgemeine Hoftechnik, Energie Versicherung, Ausfälle usw....) macht in der Summe Produktionskosten von rund 29 Cent. Bleiben bei 32 Cent Milchpreis also 3 Cent Gewinn. Nehmen wir jetzt einen Familienbetrieb, mit 80 Kühen und durchschnittlicher Milchleistung, dann produziert dieser Betrieb irgendwo 650.000 kg - 700.000 kg Milch.... Dieser Betrieb, wo der vom Betriebsleiterehepaar geführt wird, wirft ca 20.000,-€ ab. Davon müssen dann zwei Personen (Betriebsleiterehepaar) entlohnt, der Lebensunterhalt und diverse private Versicherungen finanziert werden.... Fragt sich nur wie???? Eigentlich müßte der Betrieb 100.000,-€ abwerfen. Dafür wäre allerdings ein Milchpreis von ca 43 !!! Cent notwendig. Herr Heuser, bitte mal drüber nachdenken!

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  4. von Georg Haltermann · 4.
    ich frage mich

    wie wir Milchbauern bei 32 cent die ganzen Hilfen zurückbezahlen sollen geschweige denn den Betrieb auf Vordermann zu halten Es kotzt mich mittlerweile an was hier alles von den neunmalklugen Milchindustrieverband verzapft wird.

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  5. von Erwin Schneiderbauer · 5.
    Herr Heuser, ich wewtte mit Ihnen,

    wenn es bei 32 cent bleibt, geht Ihnen und Ihren Kollegen der Sprudel aus. Und das wäre gut so!!!!!

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  6. von Gerd Uken · 6.
    Richtig erkannt weniger Milch

    Die Niederländer haben letztes und auch schon das Jahr davor den europäischen Markt überschwemmt. Warum wehrt er sich gegen eine BraNchenorganisation???Bekommt da womöglich der Rohstofflieferant zu grossen Einfluss auf den Markt? Was 2%in die richtige Richtung doch bewirken können!!Hätte er selber sicher nicht gedacht. Das es uns Erzeugern aber Milliarden gekosetet hat das wird wohlwollend verschiegen von Herrn Heuser. Die besagten Hilfen kommen ja auch woanders her als von dem MIV.....

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  7. von Dieter Müller · 7.
    Herr Heuser empfindet das Milchpaket aus Brüssel "in Teilen als Systembruch".

    Das System des MIV bedeutet Marktsteuerung durch das Sterben von Milchviehbetrieben. Ohne das Milchpaket hätten sicherlich noch weit mehr als 5000 Betriebe, in Deutschland, die Produktion eingestellt. Fakt ist: die prognostizierten 32 Cent sind immer noch viel zu wenig, und die Erzeugerpreissteigerung haben wir nicht dem MIV zu verdanken.

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  8. von Willy Toft · 8.
    Und was sagt uns das?

    Auch 2017 werden die Milchviehhalter nicht weiter vom MIV hofiert oder unterstützt! Wir dürfen die Kostenseite, die sich gerade durch neue freiwillige Auflagen gegenüber dem Handel verteuern, weiter drücken! Wen sollen wir etwas wegsparen, wenn es nicht bei uns selbst geht? Die großen Finanzlöcher der letzten 2 Jahre hat Keiner mehr auf der Rechnung. Nach dem Motto, alles wird gut, es läuft sich zurecht!

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  9. von Rudolf Rößle · 9.
    Der MIV

    interessiert sich nicht für die Vollkosten in der Milchviehhaltung. Die Molkereien sollen Umsatz und Gewinn machen

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  10. von Martin Siekerkotte · 10.
    43 cent Nötig

    Und nun, Markt auch für Molkereien wir brauchen Verträge über Menge und Preis

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  11. von Steffen Hinrichs · 11.
    Heusers Gehalt ist leider nicht von volatilen Märkten abhängig

    Es wird von MIV alles getan um den Markt auch unten zu halten ,denn sonst verlieren wir Marktanteile . Satt jetzt den Markt knapp zu halten und uns höhere Preise zuzugestehen .Aber der Pullverberg sitzt ja auch noch .

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  12. von Karl-Heinz Mohrmann · 12.

    Zusammengefasst #alle wollen nach der Krise den Status Quo behalten # außer den bäuerlichen Milchbauernfamilien, Jeder muss sich überlegen was er selber und welcher Verband und welche Partei tun kann um seinen Betrieb in alter Väter Sitte an die nächste Generation zu übergeben.

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  13. von Karl-Heinz Mohrmann · 13.

    Endlich gibt es der MIV öffentlich zu # eine sinkende Milchmenge lässt den Milchpreis steigen! Jahrelang haben sie uns zusammen mit DRV und DBV belogen und behauptet hier bestehe kein Zusammenhang. Jeder soll soviel liefern wie er kann. 2016 hat auch den blindesten die Augen geöffnet und gezeigt,das Gegenteil ist der Fall. Eine Mengendisziplin im Krisenfall ist höchst wirksam. 1,4% weniger Menge und 15cent höherer Milchpreis

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  14. von Karl-Heinz Mohrmann · 14.

    Herr Heuser sagt ganz klar # niemand in Deutschland arbeitet an einer Branchenorganisation! Hier muss endlich Herr Agrarminister Schmidt eingreifen und die Risiken des Milchmarktes verteilen. Es kann nicht sein das die Milchbauernfamilien nach 2 Jahren Milchkrise weiterhin 100% Risiko tragen sollen und die Molkereien und der LEH verdienen immer ihre 10cent egal was am ende der Bauer verdient. Die gesamten Länderagrarminister und Herr Schmidt haben versprochen dies zu ändern und bisher auf die Branchenorganisation verwiesen. Nun muss den worten Taten folgen..

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  15. von Gerd Uken · 15.
    ich kann es nicht mehr hören

    Herr Heuser 6bitte setzen mehr kann man dazu nicht sagen-das die tollste Mitteilung für 2017!! Hoffentlich steht das Telefon heute bei ihm nicht still...........40cent sind mindestens von nöten oder womit sollen die Liquiditätsdarlehn bedient werden?Hat nicht jeder eine Windmühle die man anzapfen kann.

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  16. von Albert Maier · 16.
    Alles wird gut

    "Europa kann sich dem Weltmarktgeschehen nicht entziehen. Wir sind keine Insel." Mit diesem Totschlagargument versucht E.H. alle Versuche, den Milchmarkt iim Sinne der Erzeuger zu beeinflussen, als nicht möglich erscheinen zu lassen. Dass in anderen liberalen Ländern genau dies gemacht wird erzählt er dann selbst:USA- "Der Markt dort wird mit Importquoten gesteuert. Mit der neuen Administration wird es wohl keine zusätzliche Marktöffnung geben". Heuser ist ein Meister der Bauernverdummung. Jetzt macht er auf alles wird gut, wohlwissend dass sich im April durchaus dies Lage grundlegend ändern kann, wenn nicht vorgesorgt wird.

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