Milch-Boom in Irland und kein Ende?

Irland Milcherzeuger Kevin Twomey - 1200 Kühe auf fünf Standorten.
Bild: top agrar

Bis 2020 wollte Irland seine Milchmenge verdoppeln, jetzt erreicht die grüne Insel dieses Ziel schon nächstes Jahr. Wie viel mehr Milch kommt noch?
 
Vollgas nach dem Quoten-Ende: Mit Neueinsteigern, mehr Kühen und höheren Leistungen steigerte Irland die Milchanlieferung bis 2016 um 1,1 Mio. t auf 6,7 Mio. t. Damit kamen knapp 20% der zusätzlichen Milch der EU im letzten Jahr aus Irland.

Das Land hatte sich mit einem nationalen Strategieplan gut vorbereite: Bis 2020 sollen die Landwirte 50% mehr Milch produzieren als noch 2007 (von 5 Mio. t auf 7,5 Mio. t). Politik, Vermarktung und Beratung unterstützen die Milcherzeuger beim Aufstocken. Und so erreicht das Land sein Ziel wohl schon vorzeitig.
 
Wie managen die Milcherzeuger die wachsenden Herden und wo stehen die Neueinsteiger? Wohin fließt die zusätzliche Milch? Top agrar war in Irland und hat mit Milcherzeugern, Molkerei und Beratern gesprochen. Den Beitrag lesen Sie in der aktuellen top agrar-Ausgabe 11/2017.
 
Ein Betrieb unserer Rundreise ist jetzt zum besten Neueinsteiger gewählt worden. Der Preis "Kerrygold Quality Milk Award" wird von der Export-Organisation Ornua vergeben. Das Image-Video zum Betrieb Keane gibt einen Einblick in die irische Milchproduktion:

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4 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Karl-Heinz Mohrmann · 1.
    Das musste top Agrar löschen

    https://www.topagrar.com/news/Suedplus-Mundt-Ich-will-Milchkrisen-verhindern-8793998.html

    Anmerkung der Redaktion:
    Wie bitte? Bitte schauen Sie erst nach, bevor Sie Gerüchte streuen, die Meldung steht nach wie vor unter SÜDPLUS, wo sie von Anfang an auch war: https://www.topagrar.com/news/Suedplus-Mundt-Ich-will-Milchkrisen-verhindern-8793998.html

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  2. von Matthias Zahn · 2.
    So viel wie Bayern

    Klar, erzeugt Irland, laut dem Artikel in TA, in kurzer Zeit statt 5,4 Mio t 2013 jetzt 7 Mio t. in 2017. Das entspricht genau genommen 30 % mehr. (Ziemlich viele Ansätze in einem Artikel, doppelt so viel wie 2005-das wären dann 10 Mio t, 50 % mehr, 30 % mehr) Weiterhin betrug die Produktion bereits 2016 6,7 Mio t, was also bis 2017 einer Steigerung von 0,3 Mio t entspricht. Nach 0,4 Mio t jährliche Steigerungsrate 2013 bis 2016. Und bitte eines nicht vergessen. Die bayrische Milchproduktion beträgt 7,5 Mio t. Irland produziert damit also gerade mal soviel wie Bayern.....

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  3. von Kirsten Wosnitza · 3.
    50 Prozent

    Bedeutet nicht verdoppeln. Dennoch genug um den europäischen Milchmarkt gehörig unter Druck zu setzen. Ich hoffe wir erfahren im Bericht auch Daten zur Wirtschaftlichkeit, Entlohnung der Familien Arbeitskräfte und Kapitalausstattung der Betriebe.

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  4. von Martin Schmidt · 4.
    Hogan Politik!

    Jetzt weiß man auch, warum der Kommissar, welche iMilchPolitik macht. Er schafft es, mit einer Klientelpolitik, für seine heimischen Farmer den ganzen europäischen Markt ins trudeln zu bringen.

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