Päckchen Butter kostet 1,79 €

Butter ist so teuer wie nie.
Bild: Werkbild

Aldi Süd und Aldi Nord haben Anfang Juli den Preis für Deutsche Markenbutter in der untersten Preiskategorie auf 1,79 € angehoben. Damit erhöhen sie den Butterpreis nun schon im dritten Monat in Folge, berichtet die Lebensmittel Praxis.

Im Mai stieg der Preis auf 1,29 €, im Juni folgte die Erhöhung auf 1,49 € und jetzt um weitere rund 20 Prozent auf 1,79 €. Aldi Süd teilte weiterhin eine Preiserhöhung für Bio-Butter auf 1,99 € und Irische Butter auf 1,89 € mit. Aldi Nord sprach davon, dass auch verschiedene Käseartikel sowie Buttermilch im Preis gestiegen seien.

Andreas Gorn, Milch-Experte bei der AMI (Agrar-Informations-Gesellschaft) vermutet, dass der Preis von 1,79 € demnächst überall im Preiseinstiegssortiment zu finden sei. Doch auch in den oberen Preislagen würde Butter deutlich teurer, meint er. Grund für den Preisanstieg sei die niedrigere Milcherzeugung. Gleichzeitig spiele der Wunsch des Verbrauchers nach fettreicheren Molkereiprodukten, die mehr Genuss versprächen, eine Rolle.

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5 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Heiko Dierks · 1.

    Das ist die Marktmacht des Handels. Die machen Millionengewinne. Und der Erzeuger schaut mal wieder in die Röhre

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  2. von Karl-Heinz Mohrmann · 2.

    Herr Deter. Wenn sie sagen in der nächsten Ausgabe der Top Agrar gibt es eine Serie welche Milchbauernfamilien wie und wo und mit wem und welche Unterstützung eine Erzeugergemeinschaft gegründet haben und welche Möglichkeiten es gibt für Verträge zwischen Milchbauern und Molkereien mit Preis Menge Qualität und Lieferzeitraum. Mit Erfahrungsberichten und Tipps dann bin ich sehr zufrieden. Ich werde die Ausgabe exakt studieren und sie loben

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  3. von Karl-Heinz Mohrmann · 3.

    Gibt Top Agrar nur noch Meldungen über Milcherzeuger heraus aber nicht mehr Für Milcherzeuger? Wo sind Reportagen über Gründungen von Erzeugergemeinschaften, bündelungen nach Kündigung bei der Molkerei. Welche Rechte haben Milchbauernfamilien bei Verträgen mit Preis Menge Qualität und Lieferzeitraum. Wie können es Bauern schaffen nocht mehr das alleinige wirtschaftliche Risiko zu tragen.. Das sind entscheidende Fragen?

    Anmerkung der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Mohrmann, klar, das finden Sie in der gedruckten top agrar. Online bringen wir hauptsächlich Pressemeldungen, Mitteilungen von Verbänden und Firmen sowie News über Ereignisse. Die von Ihnen gewünschten Recherchen, Hintergrundberichte und Interviews mit Praktikern und Verantwortlichen der Milchbranche sind regelmäßig in der top agrar. Gruß A. Deter

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  4. von Gerd Uken · 4.
    Bleibt nur die Frage

    A)bis wie lange läuft der Kontrakt? B) wann bekommt der Erzeuger es zu spüren ? Der Verbraucher hat es ja schon längst gemerkt

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  5. von Hans Nagl · 5.
    Die gute

    Die gute Nachricht des Tages.

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