QM-Nachhaltigkeitsmodul: Fragebögen gehen los

Die ersten Molkereien haben Fragebögen zur Nachhaltigkeitsbewertung Milch an ihre Landwirte geschickt.
Bild: Werkbild

Im Zuge der Pilotphase des QM-Nachhaltigkeitsmoduls haben erste Molkereien jetzt Fragebögen an die Landwirte verschickt. Diese können die Bögen elektronisch über eine Online-Maske oder handschriftlich ausfüllen, berichtet der Deutsche Bauernverband in seinem Milch-Report.

Das Nachhaltigkeitsmodul umfasst einen breiten Indikatorenkatalog mit Fragen zur Ökologie, Ökonomie, Soziales und Tierwohl. Beim Erzeugen, Verarbeiten sowie Vermarkten von Milchprodukten soll eine verantwortungsvolle Wirtschaftsweise im Vordergrund stehen. Daher erheben die Molkereien nun, wo genau ihre Landwirte in Sachen Nachhaltigkeit stehen, schreibt der DBV.

Nach Auswertung der Befragung gibt es keine Gesamtbewertung in Form einer Punktezahl. Stattdessen erfährt der Milchviehhalter Stärken und Schwächen seines Betriebes. Damit soll er neue Ansatzpunkte für eine nachhaltige Entwicklung identifizieren können. Theresa Hagemann

Lesen Sie mehr

8 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Alfred Gmelch · 1.
    Alles lupenrein und klar........................

    Das wird ja vom BV unterstützt. Milchbauern das muss doch dann richtig sein. Keine Frage, oder? Wieder eine Gängelung mehr, aber das macht doch nichts. Wir tun es doch gerne, wenn es doch der BV unterstützt.

    Das meinen unsere Leser:
  2. von Karl Georg Weitzel · 2.
    ... Bauernbespitzelung Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-QM-Nachhaltigkeitsmodul-Frageboegen-gehen-los-8437305.html

    Wo nichts geschrieben ist hat der Kaiser das recht verloren

    Das meinen unsere Leser:
  3. von Renke Renken · 3.
    An H.-J. Schaller:

    Sauber argumentiert, dem ist nichts hinzuzufügen

    Das meinen unsere Leser:
  4. von Hermann-Josef Schaller · 4.
    Nachhaltigkeit ist.....

    wenn man einen gerechten Milchpreis erhält damit man seinen Betrieb erhalten kann und an die nächste Generation weiter geben kann.Ist der Milchpreis auskömmlich dann ist genug Geld da für die Ställe zu modernisieren.Dann steigt automatisch das Tierwohl ,die Arbeitsbelastung der eigenen Familie sinkt (wenn man den Tierbestand nicht vergrößern muß) und wird wieder menschlicher.So einfach ist das !!!! Dafür braucht man keine Fragebögen um den Bauern das Hirn zu verdunkeln und auf eine Falsche Fährte zu locken damit sie nicht über die ungeschminkte Wahrheit nachdenken.Ich bin mir sicher ,daß die Bauern genug Verstand haben und wissen was man alles auf dem eigenen Betrieb verbessern könnte wenn genug Geld da wäre. Ich hoffe der Fragebogen, den die Bauern zugeschickt bekommen, ist auf Toilettenpapier gedruckt, dann hat er wenigstens einen kleinen Wert wenn er der natürlichen Verwertung zugeführt wird.

    Das meinen unsere Leser:
  5. von Gerd Uken · 5.
    ja ja so fing es bei R F/C auch an

    Und daraus wurde der Kringlopwijzer- das Resultat kennt man jetzt. Alles auf freiwilliger Basis -erst ein mal........... der BV mal wieder als Handlanger der Molkereien.

    Das meinen unsere Leser:
  6. von Renke Renken · 6.
    Und was passiert,

    wenn man diese Fragebögen komplett ignoriert?

    Das meinen unsere Leser:
  7. von Karl-Heinz Mohrmann · 7.

    Öffentlich fordert der DBV immer einen Abbau der Bürokratie. Selber unterstützen sie die schlimmsten...

    Das meinen unsere Leser:
  8. von Albert Maier · 8.
    Das nennt ich ...

    ... Bauernbespitzelung bis zum Exzess!

    Das meinen unsere Leser:
Ihre Meinung

Zum Schreiben eines Kommentars loggen Sie sich bitte ein!

Sie sind neu hier?

Als Abonnent kostenlos registrieren