Schmal: Milchmarkt ist augenblicklich stabil

Karsten Schmal Karsten Schmal
Bild: www.bwv-net.de

Während einer gemeinsamen Sitzung der jeweiligen Fachausschüsse Milch im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau, im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd und im Bauernverband Saar referierte der Vorsitzende des DBV-Fachausschusses Milch und Präsident des Hessischen Bauernverbandes, Karsten Schmal, über die aktuelle Situation am Milchmarkt und die Milchpolitik.

Einleitend kritisierte der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, den weltweit erstarkenden Protektionismus. Es werde dadurch schwieriger, Freihandelsabkommen umzusetzen. Auch auf den Milchmarkt habe der Schutz durch Mengenregulierungen weder den Preisverfall noch den Strukturwandel verhindern können. Daher müsse mehr Energie in verbesserte Vermarktungswege und -möglichkeiten gesteckt werden.

Milchpräsident Schmal stimmte der Aussage zu und verdeutlichte, dass der gesamte Milchmarkt sehr sensibel sei, obwohl weltweit nur relativ kleine Mengen gehandelt würden. Die Absenkung des Interventionspreisniveaus und der Abschluss von Handelsabkommen mit Südkorea, Kanada, Japan und Neuseeland führten zu einem zunehmend liberalisierten EU-Milchmarkt. Dieser Markt stehe nun vor der Herausforderung einer in der EU weitgehend gesättigten Nachfrage nach Milch und Milchprodukten und gleichzeitig weltweit steigender Nachfrage nach deutschen Milchprodukten, betonte Schmal.

49 Prozent der deutschen Milch gehe in den Export. Die Erschließung weiterer Exportmöglichkeiten sei hingegen schwierig. Am Beispiel Nordafrikas erklärte er, wie politische Unruhen einen grundsätzlich prosperierenden Exportmarkt ruiniert hätten. Der Butterpreis liege dennoch bei zur Zeit über 4.100 Euro pro Tonne. Dies sei noch ein recht guter Preis. In 2016 habe er schon einmal bei rund 2.400 Euro pro Tonne und in 2017 vorübergehend sogar bei 8.000 Euro gelegen.

Der Strukturwandel werde sich weiter fortsetzen. Habe es vor 20 Jahren noch 170.000 Milchviehhalter in Deutschland gegeben, seien es zur Zeit nur noch 71.000. Es werde auch künftig eine Preisvolatilität geben, die ja auch während der 30-jährigen Milchquotenregelung bestanden habe. Vielmehr sehe Schmal die Umsetzung der Düngeverordnung als mengenbegrenzenden Faktor an. Regionen mit über drei Großvieheinheiten pro Hektar müssten künftig mit Restriktionen rechnen. Eine Tierhaltung sei künftig nur noch flächengebunden möglich.

Schmal machte deutlich, dass der Berufsstand künftig über mehr Wertschätzung reden müsse: „Warum schaffen wir es nicht, dass die Menschen in unserem Land – wie in anderen Staaten auch – mehr Geld für Lebensmittel ausgeben“. Dies würde in Deutschland sehr viele Probleme in der Landwirtschaft lösen. Die Aufgabe der Politik müsse es sein, Rahmenbedingungen zu schaffen, die den wirtschaftlichen Erfolg des Berufsstandes erleichtere.

So müssten Milch und Milchprodukte verstärkt exportiert werden können. Der Deutsche Bauernverband fordere daher, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Milchwirtschaft weiter zu verbessern, den Landwirten die Möglichkeit zu geben, Preisvolatilität besser meistern zu können und die moderne Milchproduktion weiterzuentwickeln.

Die landwirtschaftlichen Betriebe müssten ihrerseits, um eben die Volatilität meistern zu können, Liquiditätsplanungen durchführen, ihre Betriebe diversifizieren und ein Risikomanagement aufbauen, während der Staat steuerliche Anreize zur Risikoversorge vornehmen und die Direktzahlungen sichern sollte. Die Molkereien müssten ihre Sortimente erweitern und die Börsen in die Absicherung des Milchhandels einbeziehen sowie Lieferbeziehungen längerfristig gestalten.

Augenblicklich seien die Milchpreise stabil. Der Berufsstand tue sich keinen Gefallen, die Situation schlecht zu reden. Erst die kommenden Verhandlungen im Frühjahr würden zeigen, wie sich der Markt weiter entwickele. Dabei spiele aber auch die Psychologie eine nicht unerhebliche Rolle.

Am Beispiel „Kerrygold“, eine Milchmarke aus Irland, erklärte Schmal, wie die Zusammenarbeit von ca. 10 irischen Molkereien zu einer Vermarktungsstrategie geführt habe, die den Landwirten in Irland auch über Krisen hinweg gute Einnahmen garantiere. Auch müsse es möglich sein, dass die Molkereien Festpreismodelle umzusetzen. Diese führten wohl nicht zu höheren Preisen, aber zu mehr betrieblicher Sicherheit. An der Gestaltung der Lieferbeziehungen müsse noch weiter gearbeitet werden.

In seiner Rede entließ der Milchpräsident die Verbraucher nicht aus ihrer Verantwortung. Die landwirtschaftlichen Unternehmen dürften und könnten nicht alles umsetzen, was der „Mainstream“, also die nationalen Medien, vorgeben würden. Die fehlende Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln sei insgesamt ein Hauptproblem unserer Gesellschaft.

Andreas Gorn von der Agrarmarketing-Informations-Gesellschaft (AMI) stellte vor dem gemeinsamen Milchausschuss die aktuelle Marktsituation dar. Seien auf EU-Ebene im Jahr 2000 noch 121 Millionen Tonnen Milch erzeugt worden, seien es nun 165 Millionen Tonnen in den 28 EU-Staaten. Aber auch das Weltmarktangebot habe sich von Januar bis November 2017 gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent, also um 4,4 Millionen Tonnen, erhöht. Die Nachfrage steige insgesamt aber langsamer als das nahezu sprunghaft angestiegene Angebot.

Auch in der EU seien Mitte des Jahres zwei bis drei Prozent mehr Milch produziert worden als noch in 2016. Ein solches Aufkommen drücke natürlich auf den Preis. Die Mengensteigerung erreiche von Januar bis November 2017 in der EU folglich zwei Millionen Tonnen. Während Deutschland in diesem Zeitraum 186.000 Tonnen weniger produziert habe, habe Irland seine Produktion um 610.000 Tonnen, Großbritannien um 524.000 Tonnen oder Polen um 467.000 Tonnen erhöht. Andererseits habe auch die Nachfrage nach Milch und Milchprodukten um zwei Prozent zugenommen, während die Lagerbestände an Magermilchpulver in der Intervention hätten nun aber dennoch 380.000 Tonnen überschritten hätten.

Der Milchkuhbestand in Deutschland sei um 0,4 Prozent auf 4,2 Millionen Kühe in 2017 zurückgegangen. Die Bestände hätten sich aber aufgrund der zurückgehenden Schlachtzahlen stabilisiert. Auch der Fettmarkt habe sich nach einem Hype wieder beruhigt. Bei zur Zeit etwa 4,20 Euro pro Kilogramm Markenbutter bewege sich der Preis aber immer noch auf einem guten Niveau. 250 g Deutsche Markenbutter würden zur Zeit einen Ladenpreis von knapp 1,60 Euro erzielen. So hätten sich auch die Erzeugerpreise in 2017 deutlich erholt. In Rheinland-Pfalz habe der Erzeugerpreis durchschnittlich bei 38 Cent pro Liter Milch gelegen. Auch der Jahresstart 2018 bewege sich bezüglich der Erzeugerpreise auf einem erhöhten Niveau.

Es werde in den kommenden Monaten mit einem schwächeren Käsepreis und einem stabilen und dennoch überdurchschnittlichen Butterpreis zu rechnen sein.

Anschließend diskutierten die Mitglieder der Ausschüsse über die Einflüsse des Brexits, die Branchenorganisation oder auch über weltweite Vermarktungsmöglichkeiten. Die Mitglieder kamen darin überein, dass die bäuerliche Berufsvertretung auch weiterhin Kontakt mit dem Lebensmitteleinzelhandel, der Politik und den Molkereien suchen müsse, um auch in Zukunft schwierige Zeiten für die Landwirtschaft erträglicher zu gestalten.

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29 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Gerd Uken · 1.
    Herr Schmal ist ganz

    Gewaltig auf dem Holzweg Angekündigt hatte DMK 35 für Januar, ausgezahlt werden aber nur 34 Und eine Molkerei orakelt ha schon es könnte ähnlich laufen wie 2016! Sie stoßen an ihre Verarbeitungskapazitäten

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  2. von Gerhard Metz · 2.
    Nicht falsch

    Sieht man mal von dem Peak im 4. Quartal 2017 ab, hat er ja nicht unrecht. Stabiler Milchmarkt unterhalb der Kostendeckung!

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  3. von Gerhard Niebler · 3.

    Eines müßt Ihr euch merken, wer sich von diesen Leuten Hilfe für die produzierenden Landwirte erhofft soll weiterträumen. Ich kenne einige der richtigen "Frontkämpfer" die sich für die Interessen der Landwirtschaft einsetzen, aber die kommen in den Verbänden und in Parteien über die Kreisebene nicht hinaus. Fragt euch mal warum?

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  4. von Rudolf Rößle · 4.
    MEGs

    sitzen jetzt bei Zott bei den Milchpreisverhandlungen mit am Tisch. Ein guter Anfang.

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  5. von Detmar Kleensang · 5.
    Was für eine (...)

    (...). „Augenblicklich seien die Milchpreise stabil“, so angeblich der DBV-Vertreter zum Thema Milchmarkt. Rhetorisch 1a. Inhaltlich stellt so eine Aussage (...). Die Stabilität eines Marktes misst sich immer an einem bemessenen Zeitintervall! NIE nur für den Augenblick! Jede Aussage nur für einen Augenblick bemessen ist (...) und hat KEINERLEI Bedeutung! Und einen Moment später straft sich Schmal ja auch schon selber Lügen, wenn er den Bauern unterstellt, sie müssten die Volatilität meistern können, also dass der Milchmarkt eben doch nicht stabil ist. So eine „augenblickliche“ Argumentation ist geradezu (...) und verarschend! Nichts anderes! Und was bitte soll Schmals Kommentar, die Bauern müssten Liquiditätsplanungen vornehmen? Jedemal, wenn die Bauern genau dies tun und genau vorrechnen, was sie an Einkommen brauchen für eine nachhaltige Produktion, kommen Schmal voran samt DBV, MIV und DRV (...) und tönen rum, solche unternehmerisch erfassten Daten wären absolutes Wunschdenken und von den Molkereien am Markt nicht umzusetzen, die Bauern müssten lernen mit dem von Molkereien, MIV, DRV und DBV zugebilligtem zu leben oder eben sterben und ihre Existenz als landwirtschaftlicher Unternehmer beenden wenn sie mit solchen Vorgaben nicht klar kämen. So wie es Schmal hier auch gleich noch mal zum Ausdruck bringt. Und der ganze Rest: BlaBlaBla. Wie will Schmal denn mehr Wertschöpfung generieren auf einem zunehmend liberalisierendem Markt? Während unsere Produktionsauflagen hier nicht nur durch die Politik, sondern auch vom Deutschen Bauernverband selbst und den Molkereien immer schärfer gestaltet werden? (...) Soll er mal vormachen anstatt von anderen zu fordern! Dann können wir ernsthaft über Lösungsmöglichkeiten diskutieren! Augenblicklich ist jede sachliche Diskussion mit Herrn Schmal offensichtlich nicht möglich!

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  6. von Top Rob · 6.
    Immer wieder

    Bekomme ich die bestätigung das es richtig ist kein mitglied vom diesem (...)verband zu sein

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  7. von Henrik Plaas-Beisemann · 7.
    DüVO als Mengenbegrenzung?

    In Westfalen ist der Kreis mit der höchsten Milchproduktion Borken, im Rheinland Kleve, beides Kreise mit hoher Viehdichte und sehr hohen Pachtpreisen. Die Düngeverordnung erhöht in diesen Kreisen massiv den Druck auf die Fläche, sowohl bei den Schweinehalter, als auch bei den Milchviehbetrieben, aber ganz besonders bei den Biogasanlagen. Damit beginnt der Kampf um die Fläche. In diesen Regionen wird der Strukturwandel angeheizt, das kann auch zur Reduktion der Milchmenge führen, da es gerade in Borken eher mittlere Familienbetriebe treffen wird, kann ich mich nicht wirklich über eine Reduktion der Menge in dieser Form freuen. Man muss nicht zwingend zu wenig Fläche haben,und derzeit flächengebunden produzieren, aber es kann passieren, dass man die Fläche am Ende verliert, weil man sie sich nicht mehr leisten kann. Extreme einzelbetriebliche Härten sind nicht unwahrscheinlich, das ist sehr tragisch. Ich habe keine Lösung.

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  8. von Matthias Zahn · 8.
    Zusammenfassung!

    SCHAMAL GIBT MILCHBAUERN GRÜNES LICHT! Man solle den Markt nicht schlecht reden so der Milchpräsident. Auch seien die Butterpreise nach wie vor überdurchschnittlich und trotz der sinkenden Notierungen müsse man erst einmal die Preisverhandlungen im Frühjahr abwarten. Weiter verwies Schmal auf die große Nachfrage vom Weltmarkt nach deutschen Produkten. Weiterhin verwies Schmal darauf, dass die neue Düngeverordnung eine neue Quote darstelle........ Ein tolles Wohlfühlprogramm das Schmal vertritt. Aufgrund dieses Artikels wird kein Mensch die Menge verringern, warum auch? Ist doch alles supi, gell Karsten!?

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  9. von Gerd Uken · 9.
    Aus einer niederländischen Quelle

    „Zu Beginn des neuen Jahres wurde dieses Niveau nicht mehr nachhaltig, und niemandem mehr. Leider sind sie für die Mitglieder von DMK sehr hart geworden: über 9 Euro/100 kg in zwei Monaten. Grund: Der deutsche Markt ist immer noch ein Kampfmarkt, von dem DMK stark abhängig ist. Darüber hinaus hat DMK noch relativ wenig Exporte und Produkte mit hoher Wertschöpfung“ Soviel zum Thema Expirtführerschaft!

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  10. von Frank Schlake · 10.
    @ Steffen Hinrichs

    Ist doch alles stabil Die Margen bei den LEH und den Molkereien stimmen doch zu jeder Zeit . Ebenso werden auch die verantwortlichen Mitarbeiter der Molkereien nicht einen Cent weniger Lohn erhalten ,egal ob der Auszahlungspreis bei 39.2 ( Basispreis Dez 17) oder bei 30 Cent je Liter Milch( Basispreis Febr18) liegt. Ausbaden dürfen das allein die Familien auf den Höfen und deren Mitarbeiter .Also so einen Absturz des Auszahlungspreises in so einer kurzer Zeit habe ich in den letzten 30 Jahren noch nicht erlebt. Das einzige was garantiert steigen wird sind die Produktionsauflagen die sich unsere Vertreter in der DMK noch einfallen lassen werden

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  11. von Steffen Hinrichs · 11.
    Laut LKV im Moment 6,3 % Betriebsaufgaben

    Das ist schon eine Verdoppelung seit Einführung des freien Marktes .Und nun geht es mit so einer Berufsvertretung in großen Schritten weiter .

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  12. von Andreas Schmid · 12.
    Augenblicklich!!!!!

    Das sind bestimmt nicht mehr als die nächsten fünf Tage.

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  13. von Forst Genossenschaft Hardegsen · 13.
    Inkompetenz und davon ganz viel! Quo vadis DBV?

    Je höher die Posten in den Funktionärsetagen von DBV, DRV und den Aufsichtsräten der Industrie, desto größer ist augenscheinlich die Inkompetenz der bäuerlichen Vertreter. Nun ist er rund 16 Monate im Amt, viele treue Bauernverbandsmitglieder (besonders aus Hessen) hatten große Hoffnungen auf Schmal gesetzt. Alle wurden ent- bzw. ge-täuscht. Markige Sprüche wie: „Seid Einig“, „Redet mit uns“, alles nur heiße Luft. Die Industrie bestimmt die Richtung im DBV, die Bauern sind nur noch das Feigenblatt, um nach Außen hin die Interessen der Industrie als die vermeintlichen Interessen der Bauern darzustellen. Herr Schmal ist dazu der Erfüllungsgehilfe. Schämts Euch …

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  14. von Matthias Zahn · 14.
    Eines dich noch..

    ..wie kann jemand, der zumindest einen Teil seines Einkommens durch den Verkauf von Milch bestreitet, so am Markt vorbei argumentieren....... weitere Erhöhung der Exporte als Lösung! Herr Schmal bitte nicht vergessen, die Erde ist eine Kugel, irgendwann kommt das Zeug wieder zu uns...... Ich hatte es schon einmal Herrn Folgart geschrieben aber nochmal zur Erinnerung für Sie Herr Schmal. Fragen Sie sich doch mal bei der Nasa nach wie es mit der Entdeckung neuer Welten aussieht und eventuellen "Erstlieferrechten" von Milchpulver. Man könnte sich ja bei der Erstattung von Expeditionskosten einigen.....

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  15. von Gerd Uken · 15.
    Eins muss man ihm

    Ja lassen Herr Schmal übertrifft sogar noch Folgart-der tauchte nur ab und zu mal auf. Vielleicht sollte sich Herr Schmal mit unserer neuen Landwirtschaftsministerin aus Niedersachsen zusammen tun und lässt sich den Milchmarkt von unserer Vorzeigemolkerei erklären ?! Und dann das Beispiel Irland heranzuziehen ist ja wohl Grenzwertig. Ein Land welches 340 Tage Kühe auf der Weide stehen haben- die niedrigsten Erzeugungskosten nach Neuseeland!

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  16. von Gerd Schuette · 16.

    Aldi hat eine Senkung des Butterpreises auf 1,29€ bereits angekündigt. Milchpulver ist für weniger als 1200 €/to aus der Intervention verramscht worden. Die Milchauszahlungspreise fallen in einer bisher noch nie dagewesenen Geschwindigkeit. Und wie Herr Schmal einen Situationsbericht zum Milchmarkt abgeben kann ohne die fast 400.000 to MMP in der Intervention zu erwähnen, grenzt schon an geniale Fähigkeiten im Bereich der Verdrängung von Problemen.

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  17. von Erwin Schneiderbauer · 17.
    Hätten Lügen kurze Beine,

    hätte Schmal eine Hornhaut am Sack!

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  18. von Christian Kraus · 18.

    Für Leute die im normalen Leben so neben der Spur laufen verschreibt der Arzt Medikamente. Oder werden die wenn der Winzerverband dabei ist gar nicht mehr nüchtern?

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  19. von Karl-Heinz Mohrmann · 19.

    Nun wo klar ist das die von der Industrie gelenkte CDU Politikerin Klöckner das Agrarministerium übernehmen wird knallen bei DBV und MIV und DRV die Champagnerkorken. Die Milchbauernfamilien haben weiterhin keine strukturelle Hilfe von der Politik zu erwarten. Es wird eben doch ein WEITER SO geben. Vor den Grünen hatte die Milchindustrie große Angst.

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  20. von Karl-Heinz Mohrmann · 20.

    Unfassbar !! Spotmarkt Milch in Holland 18Cent!! DMK senkt den Milchauszahlungspreis in nur 2 Monaten um 9 Cent!! Und der DBV sagt tatsächlich der Milchmarkt ist stabil und wir müssen überhaupt nichts ändern. Jeder soll soviel melken wie er kann. Unfassbar. Aber genau das ist die Strategie von DBV DRV und MIV... billigste Milch für Standartprodukte für den Weltmarkt. Hoher Struckturwandel für weniger EDV und Stoppkosten. Und das beste. Alles auf dem Rücken und komplett finanziert durch die Eigentümer wir Milchbauernfamilien

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  21. von Herbert Kaufmann · 21.

    Was nimmt der "gute" Mann ? Ist das frei verkäuflich oder nur auf Rezept? Ich brauch es auch!

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  22. von Hans Nagl · 22.
    Unterm Strich !!!

    Blaha, Blaha, Bla ha .....

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  23. von Hendrik Hueske · 23.
    Stabil?

    DMK Dez 40 ct incl MM, Jan 35 ct incl MM, Feb 31ct incl MM. Da fragt man sich wo die stabilität ist. Ich kann nicht soviel essen wie ich oben wieder ausspucken könnte.

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  24. von Matthias Zahn · 24.
    Das hier,

    noch ausführlich zu kommentieren wäre Zeitverschwendung. Da steck ich meine gesparte Zeit lieber in die Produktion von noch mehr Milch..... Grenzkosten lassen grüßen! Ich werd's aushalten!

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  25. von Renke Renken · 25.
    Ich werde hier

    jetzt nicht schreiben, was ich zu seinen Aussagen denke, daß würde von top agrar mit hoher Wahrscheinlichkeit gelöscht werden.

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  26. von Michael Raffenberg · 26.

    Da kommt die Butterpreissenkung von Aldi und co ja wohl zur falschen Zeit? Wer noch hinter diesem Verarschungsverein herläuft hat nicht mehr alle Latten am Zaun!

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  27. von Thomas Egolf · 27.
    Dieser letzte Satz:

    "Um auch in Zukunft schwierige Zeiten für die Landwirtschaft erträglicher zu gestalten", sagt doch eigentlich alles über unsere Berufsvertretung aus. Für mich ist das eine Bankrotterklärung für die zukünftige Generation!

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  28. von Gerd Uken · 28.
    Hervorragend Herr Schmal

    Das hätte die größte Molkerei den Bauern auch nicht besser rüberbringen können Aber in den Drittlandexport gehen nur 5% die anderen 45% sind EU und in einem gesättigten Markt noch was mehr unterbringe zu wollen ist ein Kunsstück-das geht nur über den Preis. An die Menge müssen wir ran aber daseist für den BV und auch für einen Herrn Schmal anscheinend Tabu- wer hat es denen wohl verboten? Das es funktioniert hat ab August 2016 haben wir ja gesehen

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  29. von Steffen Hinrichs · 29.
    Was ist denn Stabil !!

    Zahlt die DMK im Dezember 40 Cent so kündigt sie jetzt schon für Februar fast 10 Cent weniger an !!!!

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