Landwirtin sauer: Spiegel erschleicht sich Interview

Der Bericht im Spiegel, wonach deutsche Bauern Bullenkälber töten, hat für viel Aufsehen gesorgt. Mit welchen Methoden auch Spiegel-Journalisten offensichtlich arbeiten, zeigt der Fall von Landwirtin Anneli Wehling aus Kiebitzreihe (Schleswig-Holstein). Sie fand sich überraschend in dem Artikel wieder, obwohl sie gar nicht zu dem Thema interviewt wurde.

Was steht im Spiegel?

Verantwortlich für den Bericht „Kälber für die Tonne“ sind Lukas Koschnitzke und Michaela Schießl. Sie lassen darin ausführlich Kritiker wie Melanie Vogelei von der Tierschutzorganisation „White Paw“ oder Leif Koch von der Welttierschutzgesellschaft zu Wort kommen.
 
Am Ende wird Landwirtin Anneli Wehling aus Schleswig-Holstein erwähnt. Zu ihr heißt es, sie sei Mitglied im Netzwerk „Bauerhöfe statt Agrarfabriken“ und sehe die Politik des Bauernverbandes kritisch. Es folgen angebliche Zitate:

Natürlich ist der Druck des Handels groß. Aber warum haben wir uns nicht gewehrt, als es an die Gesundheit unserer Tiere ging?"

Und: "Völlig unkritisch hat sich der Bauernverband die Lehre von Effizienz, Masse und Kosten, die Mär von der Notwendigkeit durchökonomisierter Tierfabriken zu eigen gemacht. Mit seiner einseitigen Sicht hat er seine Mitglieder dazu erzogen, es für völlig normal zu halten, dass Tiere heute wie eine Ware behandelt werden."

„Ich habe gar kein Interview gegeben!“

Anneli Wehling Anneli Wehling beim Fototermin zu TTIP (Bild, AbL; Fred Dott)
Am Montag meldete sich nun Anneli Wehling bei top agrar online. Sie zeigte sich entsetzt über den Artikel und ihren Namen im Zusammenhang mit dem Thema Kälbertöten. Was genau abgelaufen ist, schildert sie so:

„Es war alles andere als witzig für mich, meinen Namen im Zusammenhang mit dem Artikel über "Kälber für die Tonne" im Spiegel zu entdecken! Ich wurde nämlich zu keiner Zeit zu dem Thema befragt! Es war lediglich so, dass ein Fotograf mit mir Fotos für eine AbL-Pressemeldung zu TTIP hier auf unserem Betrieb gemacht hat. Kurz vorher hat er gefragt, ob er eine Journalistin vom Spiegel mitbringen dürfte, die sich auch für das Thema interessiere. Und da wir hier nichts zu verbergen haben, habe ich vorurteilslos und offen ja gesagt", so Wehling.

So erschien auch die Journalistin Michaela Schießl zu dem Fototermin und begleitete die beiden. Während der Fotograf seine Bilder zum Thema Freihandel machte, plauderte die Journalistin beim Betriebsrundgang mit der Betriebsleiterin allgemein über die Landwirtschaft. Es ging um "Wachsen oder Weichen" oder wie die Bauern die heutige Tierproduktion richtig finden könnten. Wehling legte in der lockeren Unterhaltung freimütig ihre Sicht der Dinge dar: Dass es sicherlich Fehlentwicklungen gebe und sich alle Verbände mal an einen Tisch setzen müssten, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

"Im Gespräch am Rande mit der Journalistin habe ich mich schon kritisch über die Ausrichtung der Landwirtschaft und auch über Kostendruck auf den Betrieben geäußert und was diese Entwicklung treibt. Aber nicht in der Form, wie im Spiegel zitiert wird, sondern so dass ich auch dazu stehen kann!
Hier bin ich offensichtlich sehr blauäugig auf billigen Journalismus gestoßen, der nur seine reißerische Story brauchte!", so Wehling gegenüber top agrar online.

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28 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Josef Spellerberg · 1.
    Eine Branche die sich selbst zerlegt!

    Da wir Bauern uns selbst zerlegen, brauchen wir keinen Metzger! Liebe Berufskollegen rückt zusammen! Biobauern - Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft - Normalos Die Landwirtschaft ist vielfältig! Wir sollten zeigen, dass wir zusammenarbeiten! Wir haben die Kompetenzen in der Tierpflege und in der Bodenpflege! Kopf hoch! Wir arbeiten gern für Tier und Natur ! Wir denken in Generationen! Wir müssen lächeln über Hetze und Ideologien! Wir sind gut ausgebildet und werden überall gebraucht! Wir beackern dieses Land und werden auch diese mediale Hexenjagd überleben!

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  2. von vario0_3 · 2.
    Herr Niemann,

    der Fotograf ist quasi ihr Mitarbeiter. Pfeifen sie ihn zurecht. Er muss Rechenschaft ablegen was da vorgegangen ist. Wenn sich da nichts bewegt, wäre es sicher besser, wenn sie abtreten würden.

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  3. von xf1 · 3.
    Ich weiß nicht, wie es in der Aluhut-Fraktion selbst aussieht,

    .... aber ein Erzeugerpreis sollte nicht den geringsten Einfluss auf Wohlergehen und Betreuung der Tiere haben - und das hat es auch bei keinem der mir bekannten Bauern - und davon sind viele auch beim BDM. Es zählt immer das Betriebsergebnis über Jahre hinweg - und wenn das für manchen aussichtslos erscheint, sollte er erst bei sich suchen, als mit dem Finger auf andere zeigen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieses Thema nur instrumentalisiert werden sollte, um eine für die Bauern kostenintensive und unwirksame flexible Mengensteuerung herauszupressen. Darin sehe ich auch die Motivation, solche Artikel in Bullshit-Blättern zu platzieren. Der ahnungslosen Reporterin ist bestimmt nicht bewusst, dass sie selbst nur von der Aluhut-Fraktion missbraucht wurde. Mit ein bisschen Recherche hätte sie selbst herausfinden können, in welche Abgründe sie da geraten ist. Bei geschätzten 249.000 von 250.000 aktiven Landwirten dürften diese Leute keinen Fuß auf den Hof setzen. In Prozent sind das weniger als der NPD-Anteil bei Wahlen. Die Presse muss schon extrem naiv, oder von schlechter Absicht getrieben sein, um auf sowas reinzufallen.

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  4. von preuße · 4.

    Wie ein Vorredner schon schrieb, unsere Tiere brauchen einen angemessenen Preis. Und das ist des Pudels Kern. Statt eure Energie darauf zu verschwenden, ob dieses Interview ordnungsgemäß abgelaufen ist, steckt eure Kraft doch lieber in den Einsatz für angemessene Preise. Aber auf diejenigen, die dies tun wird eingedroschen.....

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  5. von schlaumeier · 5.
    Wie denn nun?

    Die Journalistin vom Spiegel behauptet, dass sie nicht unseriöses getan hat und die Fragen und Antworten so waren wie wiedergegeben im Spiegel. Einer der beiden Interviewpartner muss also im nachhinein "Erinnerungslücken" haben.

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  6. von Kleiner-Ferkelbauer · 6.
    Geschäftsmodell der "GutMenschen" (NGO`s)

    Das ist ein reines Geschäftsmodell der NGO´s sich überall gegen die Tierhaltung zu stellen. Das müsste man mehr enttarnen das es nur um Spendengelder geht um den (Ihren) Laden am laufen zu halten. Es geht nicht um eine Verbesserung oder Weiterentwicklung der Tierhaltung , sondern nur dagegen....! Ist ja auch das einfachste wenn man nix verbessern muß! Das auf Kosten der Landwirte etwas konstruiert wird ist denen sch... egal. Auch wenn wir die Hörner an der Kuh , den (die) Ringelschwanz(Spitze) am Ferkel und die Schnabelspitze am Huhn lassen werden die "Aktivisten " nicht aufhören uns in den Dreck zu ziehen . Die denken nur an Ihre Profitgier durch Spendengelder. Jeder €uro der dafür ausgegeben wird um die AntiTierhaltung zu unterstützen jeder €uro fehlt dann unseren Mitmenschen (Tafel), Kindern (SOS Kinder)und sonstigen Bedürftigen.

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  7. von xf1 · 7.
    Der Fotograf ist ja kein unbeschriebenes Blatt im Kampf gegen die Milchbauern....

    http://www.abl-ev.de/themen/mensch-macht-milch.html ".....über einen Zeitraum von einem Jahr...."

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  8. von chrisitho · 8.
    sauer

    ich bin sauer auf den bdm diese stömper, die haben genug mist gemacht

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  9. von Slowfoot · 9.
    Journalismus

    der zigtausend Bauernfamilien an den Pranger stellt und sich auf Aussagen beruft, die ja von irgendjemanden gemacht wurden. Die verantwortlichen Drahtzieher sollten sich schleunigst daran machen, diese Last von den Bauernfamilien zu nehmen und auch die Bäuerin rehabilitieren. Respekt für die Betroffene, dass sie den Weg in die Öffentlichkeit gewagt hat, nun sind diejenigen dran die es ihr und den zigtausend Milcherzeugern eingebrockt haben. Gestern musste ich noch im anderen Artikel einen Kommentar aus der abl-Ecke lesen wo von "kleinen Straathofs "die Rede war......

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  10. von Hans-Nagl · 10.
    Zukunft der Lnadwirtschaft ????

    Leute wollt ihr wirklich die Probleme mit Stacheldraht losen ?

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  11. von Doris Peitinger · 11.
    Schlechter Journalismus

    Frau Wehling wurde hereingelegt - nicht mehr und nicht weniger - von einer Journalistin, die einen reißerischen Artikel schreiben wollte und ein Gesicht dazu brauchte. Ich denke, Frau Wehling sollte dringend dagegen vorgehen und zumindest eine Entschuldigung und Richtigstellung des Spiegel einfordern. Bezeichnend hierbei noch, dass sich die üblichen Kommentarschreiber, die mit Rindern absolut nichts zu tun haben, hier mal wieder mit Verbandsbeschuldigungen überschlagen. Vielleicht, weil sie von einigen Tatsachen ablenken wollen? z.B. dass der Kostendruck auf die tierhaltenden Betriebe in der Tat enorm ist? Dass viele Betriebe Arbeitsbelastungen haben, so dass es nur funktioniert, wenn keine zusätzlichen Probleme dazukommen - weil die Landwirte sonst schlichtweg überfordert sind? Dies kann nicht weggewischt werden und sollte einmal ernsthaft diskutiert werden. Hierzu braucht man aber keinen derartigen Spiegelartikel - und auch keine Ackerbauern oder irgendwelche Schreibtischtäter, die uns die Welt erklären wollen und es natürlich viel besser könnten.

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  12. von detmarkleensang · 12.
    Aus der Anonymität heraus

    lässt sich freilich leicht alles mögliche erfinden und erzählen. Für jemanden, der aber nicht bei diesem Termin dabei war werden das alles nur wilde Vermutungen bleiben und so er sie denn noch in der Öffentlichkeit äußert: wilde Unterstellungen. Glaubhafter als solch ein gefachtes Interview werden solche Aussagen leider auch nicht.

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  13. von xf1 · 13.
    Die Frau hätte wissen müssen,

    .... wenn sie einen AbL-Fotografen auf den Hof lässt, kann es nicht mit rechten Dingen zugehen. Eigentlich kann man die gesamte TTIP-Gegnerschaft in den selben Topf schmeißen. Sie hat sich als Rädchen in einem schlechten Spiel missbrauchen lassen. Wahrscheinlich nicht auf jedem tausendsten Hof hätten diese Leute Zutritt erhalten. Zurecht!

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  14. von Friesenkuh · 14.
    seriöse Journalisten geben

    dem Interviewten die Gelegenheit den Artikel vorm Druck zu lesen, ob man dann allerdings noch die Möglichkeit hat etwas daran zu ändern??? Bestenfalls Heidt es dann - das hab ich so nicht gesagt!

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  15. von detmarkleensang · 15.
    Ich halte es für keinen guten Journalismus

    wenn man sich bei einem Interview-Termin zu einem Thema einklinkt und privat gesagtes für ein ganz anderes Thema nutzt ohne den (heimlich?) interviewten darüber im Vorwege aufzuklären. Was die ganze Diskussion über Berufsverbände damit zu tun haben soll erschliesst sich mir überhaupt nicht. Vielleicht mag die Redaktion ja noch mal den Link zum Interview mit dieser Frau Wehling zum eigentlichen Thema TTIP einstellen. So als Ergänzung, wo dieses hier jetzt seinen Ursprung gefunden hatte. Darüber hinaus sehe ich es so, dass das Thema Bullenkälber total aufgebauscht wird. Ich war bei der Buchvorstellung zugegen. Da wurden bei weitem nicht solche drastischen Aussagen getätigt wie im Spiegel-Artikel oder dem jetzt hier auf Topagrar. Der ebenfalls anwesende Vizepräsident des Bauernverbandes S-H wird dies bestätigen können.

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  16. von jobelego · 16.
    Frau Wehling ist nicht nur Opfer vom Spiegel

    Die Phrasen wurden dem Spiegel von jemandem anderen ins Protokoll gegeben. Und dann mußten die Phrasen noch ein Gesicht haben. Selber war man zu feige, seine bauernfeindliche Gesinnung offen darzulegen.. da brauchte man Kanonenfutter. Vielleicht bescherte der Frau Wehling ihre parallele Mitgliedschaft beim Bauernverband diese traurig Rolle?

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  17. von labtec · 17.
    Danke AbL

    Wer mit dem Feuer spielt der verbrennt sich irgendwann. Der AbL hat sich und den ganzen Landwirten einen Bärendienst erwiesen. So etwas darf nicht passieren! Ich kann mir schon vorstellen das die Journalisten geschickt ihr alles aus dem Munde gezogen haben und danach ihre eigene Interpretation daraus gemacht haben.Aber mit einer an der Wahrheit nicht interessierten Journalistin locker über alles was man selber so schlecht findet zu "plaudern" ist für mich blanke DUMMHEIT. Man muss wissen wen man auf dem Hof hat. Dieser Bericht wird, auch sei er noch so falsch, die Landwirte vielleicht noch Millionen kosten. Ein Tipp : Nur Berichte die man vor dem Erscheinen selbst gelesen und genehmigt hat zulassen .Notfalls dem Magazin oder Zeitung die Veröffentlichung verbieten.

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  18. von gerdingludger · 18.
    An die Redaktion top agrar

    Frau Wehling hat sich sicher nicht nur an Sie gewandt um ihre Aussage bei uns Bauern darzustellen, sondern sie möchte sicher das es auch i m Spiegel klargestellt wird. Ich bitte Sie daher sich bei Ihren Journalistenkollegen beim Spiegel für eine Richtigstellung einzusetzen.

    Anmerkung der Redaktion:
    Hallo, das muss leider Frau Wehling selbst machen oder die Hilfe von Verbänden in Anspruch nehmen. Wir berichten ja nur...

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  19. von gerdingludger · 19.
    Leserbriefe

    Hier den Spiegelartikel richtig zu stellen oder zu kommentieren bringt nicht viel. Schreibt einen Leserbrief an die Spiegelredaktion mit der Richtigstellung und dem Hinweis dass es Schwarze Schafe unter den Journalisten gibt. Ich habe zwar wenig Hoffnung, aber vielleicht haben sie ja den Mumm diese Leserbriefe zu veröffentlichen.

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  20. von milton06 · 20.
    Oh, die AbL möchte sich entschuldigen?

    Das ist ein wirklich nobles Angebot von Herrn Niemann.

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  21. von lürade · 21.
    LÜGENPRESSE,

    aber Frau Wehling hat keine Zeugen,das ist schlecht. Wir dürfen Gespräche mit unserer verlogenen Presse niemals ohne Zeugen führen. So machen und manipulieren die Meinung und daraus entsteht öffentliche Meinung mit dem Ziel: GEHIRNWÄSCHE. Daraus entstehen erfolgreiche Kampagnen wie z.B." Wir haben es satt",Gift in Nahrungsmitteln, Gentechnik für Menschen ist segensreich, für Tiere und Pflanzen macht sie die Erde kaputt, Grundwasser ist verseucht, EHEC kommt von Gülle, Keime nicht in Krankenhäusern sondern durch "Massentierhaltung",jeder kann diese schäbigen Beispiele für sich fortführen

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  22. von eniemann · 22.
    Entschuldigung und Richtigstellung wäre angesagt

    Was Frau Wehling da berichtet, ist in der Tat empörend. Es wäre zu erwarten, dass die Verantwortlichen sich nicht nur entschuldigen, sondern die Sache öffentlich richtigstellen und Stellung dazu beziehen, wie so etwas möglich ist.Es fehlen in dem SPIEGEL-Artikel ja auch sonst wirkliche und harte Belege.

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  23. von Hans-Nagl · 23.
    Das Problem: wir brauchen Lösungen...

    Leute es ist schon traurig. wenn ein Lebewesen (Kalb Schwein oder Huhn) nichts mehr wert ist. Es bringt uns doch keinen Schritt, weiter Schuldige in Presse oder Verbänden zu suchen. Ein Kalb braucht einen fairen Preis, dann ist das Problem Morgen gelöst. Bei vielen Landwirtschaftlichen Produkten ist doch unsere dauernde Überschuss Produktion das Problem. Wenn wir ALLE 10 % weiniger Produzieren würden, ging es uns allen und den Tieren und auch denn Bauern besser. Aber das ist leider nur ein frommer Wunsch.

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  24. von jobelego · 24.
    Danke, Frau Wehling

    Für diese Klarstellung. Von dem Verbändchen (ich mein jetzt nicht BDM), dem Sie neben dem Verband noch angehören, obwohl das garnicht zusammenpasst, würde ich auch eine Stellungsnahme erwarten. Die haben mit Sicherheit gewußt, was die Intention des Spiegel war und ließen Sie ins Messer laufen. Vielleicht sollten Sie Ihre Mitgliedschaft mal überdenken.

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  25. von Kirsten Wosnitza · 25.
    Es ist völlig egal

    um welchen Verband es sich handelt - guter Journalismus sieht anders aus! Erst recht bei solch einem ernsten Thema. Insofern ist es gut, dass top agrar die Möglichkeit zur Klarstellung bietet. Die Sache wird vollständig, wenn top agrar nun auch die Pressemeldung wieder gibt, in der sich Frau Wehling tatsächlich (zu TTIP) geäußert hat und die Anlass war, dass auf ihrem Betrieb Fotos zum Thema Freihandel gemacht wurden.

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  26. von milton06 · 26.
    Danke für die Klarstellung!

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie das gelaufen ist. Wie Frau Wehling sagt: Es geht nur noch um den reißerischen Artikel. Kein Interesse an der Wahrheit.

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  27. von bananenbaer · 27.
    Frau Wehling ist ein Beispiel dafür...

    ... dass wir es bei BDM und AbL nicht nur mit verbohrten Blockierern zu tun haben; dieser Verdacht drängt sich hier leider nur zu oft auf. Sehr wahrscheinlich dass sich die Angelegenheit genau so abgespielt hat wie von ihr berichtet. Wahrlich keine Sternstunde des Journalismus. Da sie wohl auch nicht ihr schriftliches Einverständnis zur Veröffentlichung dieser "angeblichen" Aussagen gegeben hat wäre angezeigt diesen Sachverhalt mal rechtlich prüfen zu lassen. Dabei könnten unsere Verbände mal unterstützen. Unsere AbL-Sofalandwirte und Ferien-Heidibauern sollten sich hier ein Beispiel nehmen.

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  28. von Fritzchen1 · 28.
    Der Wolf im Schafspelz

    Jetzt ist genau dass eingetreten , was man euch ABL, BDMlern immer offen hier auf Topagrar gesagt hat. Man tanzt nicht mit dem Wolf ! Die großen Verbündeten von "Wir haben es satt"!

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