Weiter mehr Milch in der EU

Die Milchanlieferung in der EU hat sich auch im August 2015 im Durchschnitt über dem Vorjahresniveau bewegt. Die Steigerung beläuft sich im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 2,5 %, schätzt die ZMB.

Ungebrochen im zweistelligen Prozentbereich ist das Wachstum in Irland und den Niederlanden. Größer  geworden sind die Zuwächse außerdem in Dänemark. In den beiden milchreichsten Ländern Deutschland und  Frankreich ist die Entwicklung auch im August moderat geblieben.

In den ersten achten Monaten von 2015 ist die Milchmenge in der EU im Schnitt um 1,0 % gestiegen. Im Vorjahreszeitraum war das Wachstum mit einem Plus von 5,6 % wesentlich stärker ausgeprägt gewesen.

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17 Leserkommentare Kommentieren

  1. von variomika · 1.

    In den USA hofft man auf TTIP deswegen sagen die gebt Gas!! ab 30 Cent wird BST reingepumpt und das wollen die uns verkaufen. Des weiteren bekommen die jede menge Unterstützung und einen garantierten Mindestpreis. An die BV'ler falls es noch mehr als 5 Milch erzeugende gibt, ob wir nun mehr oder weniger Melken tun die es trotzdem. einziges mittel ist TTIP verhindern. Die Amis haben auch VW in die Pfanne gehaut weil die ihre durstschleudern nicht mehr loswerden, was denkt ihr lassen die sich noch alles einfallen...... damit will ich nicht VW verteidigen

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  2. von Erwin.Schneiderbauer · 2.
    Getroffene Hunde bellen!!!

    Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz! Dann auch noch anonym schreiben, Waschlappen seid ihr!!

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  3. von milton06 · 3.
    Danke, Jole!

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

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  4. von jole · 4.
    Was glaubt ihr BDMler?

    Was bildet ihr euch ein in so herablassendem Ton über Ramsdorf herzufallen. Wie viele Bauern vertritt der BDM eigentlich? sind es überhaupt 10000 Milchviehbetriebe? Ihr macht es wie eure eng verbündeten Grüne: wenig hinter sich aber lauthals die Richtung vorgeben wollen. Wir sehen doch jetzt schon, das nicht in Deutschland die großen Milchsprünge gemacht werden, sondern dort, wo die Politik hinter ihren Bauern steht und sagt: gebt Gas! Es sind die Staaten, die nicht immer alles nur kaputreden, sondern ihre Möglichkeiten suchen. In Deutschland gehen alle Bauern schweren Zeiten entgegen. Eine Mitschuld dafür trägt der BDM.Er hofiert die Grünen wo er kann. diese machen Stück für Stück den Bauernstand kaputt. Angefangen von medialer Hetze, falschen Darstellungen, zum Teil mit bewusster Unwahrheit und Gesetzen, die uns Bauern den weiteren Marktzugang dauerhaft verwehren werden. Ihr zerstört die Familienbetriebe. Herzlichen Glückwunsch!

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  5. von beernhof · 5.
    Wir sollten uns nicht auf Ramsdorf beschränken, das ist die Sache nicht wert

    Fakt ist doch: In deutschen Ställen stehen seit dem Quotenende noch mehr Kühe, um noch mehr Milch zu geben, die derzeit weder hierzulande noch anderswo genügend zahlungswillige Abnehmer findet. Trotzdem lautet die Devise des BV, wir produzieren für den Weltmarkt. Ein Ziel, das mit aller Konsequenz verfolgt wird. Komme, was da wolle. Und wird es mal eng, wie gerade eben erst am Milchmarkt, dann gibt es ja immer noch den Staat und die Steuerzahler, die mit Millionenhilfen (wie jetzt 69 Mio.€) in die Bresche springen. Die derzeitige Krise zeigt sehr deutlich, wie riskant das Vorhaben ist, die ganz Welt ernähren zu wollen. Wir bleiben dabei nämlich auf der Strecke. Viele haben sich nach Ratschlag des BV dabei auch verspekuliert. Weil sie nach dem Ende der Milchquote auf noch mehr Absatz im Ausland hofften, wie es der BV gebetsmühlenartig verbreitet, haben sie viel investiert und stehen jetzt vor einem unlösbaren Problem. Bei Milch auf Absatzmärkte wie China zu setzen, gleicht einem Vabanquespiel. Das Land baut derzeit massiv seine eigene Milchindustrie aus. In Russland ist es ähnlich. Dort wird ebenfalls mit staatlicher Hilfe die Milchproduktion deutlich ausgebaut. Eine Wende in der Agrarpolitik ist unumgänglich, und sie geht alle etwas an. Landwirtschaft ist nicht allein die Sache von Bauernfunktionären. Fragt man Bauernfunktionäre, dann zeigen diese rasch auf den Handel und auf vermeintlich geizige Verbraucher, die nicht bereit sind mehr zu bezahlen. Von Selbstkritik leider keine Spur. Dabei wäre es längst an der Zeit, die eigene Strategie zu hinterfragen - so wie es auch ein Industriemanager tun muss, wenn die Kunden wegbleiben. Auch in Ramsdorf sollten solche Fakten hinterfragt werden, ansonsten sind diese Kommentare einfach nicht beachtenswert. Das immer noch geltende Marktgesetz: "Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen um Gewinn bringende Preise zu generieren", das wird in Ramsdorf leider übersehen und hat dort wohl auch keine Gültigkeit. Spätestens wenn das Geld ausgeht, siegt dort auch die Vernunft.

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  6. von Erwin.Schneiderbauer · 6.
    Die Frage: können Ramsdorfer denken,

    kann man genau so leicht beantworten wie die Frage ob es Sinn macht einen Eunuchen einen Vaterschaftstest zu unterziehen...... Die Antwort lautet "NEIN"

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  7. von Friesenkuh · 7.
    heute hat ein SPD Eiropaabgeordneter

    beim elfürtje gesagt: alles was der BV zum Quotenende prophezeit hat ist genau ins Gegenteil verkehrt worden-keine sanfte Landung, kein streichen der Superabgaben.keine exorbitanten Steigerung der Milchmengen. Wer hat die ganze Zeit gewarnt,es wird kein Softlandung der Milcherzeuger geben? Tja Andreas wo bleibt da die Glaubwürdigkeit eines Verbandes der vor gibt ALLE Milcherzeuger vertreten zu wollen. Wollen wir das ganze aussetzen oder das Heft jetzt mal selbst in die Hand nehmen?

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  8. von ottokarr · 8.

    Der Milchpreis ist zu hoch, bei den Momentanen Preisen wird gemolken was geht. Auszahlungspreis muss erst auf unter 20 Cent fallen (Europaweit), um Menge vom Markt zu nehmen.

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  9. von Johannes93 · 9.
    Wir können uns es nicht leisten zu streiten. Die Zeit läuft gegen die Geldverbrennung !

    Es ist doch albern zu glauben, mit dem Strukturwandel wird's wieder besser. Es kostet Milcherzeugern in beiden Lagern Ihre Betriebe. Trotzdem stellt sich mir die Frage, ob das denken in dem "Ramsdorf Lager" überhaupt funktioniert. Wieso stellt sich diese Minderheit der Bauernverbandsfunktionäre und Molkereiaufsichtsräte gegen Maßnahmen, die sie keinen Cent Geld kosten, und den Markt wieder ins Gleichgewicht bringen könnten. Mit klugem Verstand sind Ramsdörfer wohl nicht gesegnet....

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  10. von Dieter Müller · 10.
    @holstein-paule

    Die Frage, ob "Ramsdorfer" denken können, wurde bisher nicht positiv belegt. Was die Umfrage unter den ca. 77.000 Milcherzeugern angeht, da würde ich es darauf ankommen lassen. Man kann es nicht oft genug sagen: Das Marktverantwortungsprogramm ist kein neues Quotenkorsett, sondern nur eine befristete Maßnahme bei der die Mengenreduzierung auf freiwilliger Basis, gegen Entschädigung, läuft. Das Problem mit der Abstimmung haben hier bestimmt die Gegner der Krisenmaßnahmen.

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  11. von Kirsten Wosnitza · 11.
    Ein Zusammenhang

    mit dem Wegfall der Milchquote darf es nicht geben....

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  12. von AAAABBBB · 12.
    Bis heute hat sich

    noch niemand getraut, allen verbliebenen 77tsd Milcherzeugern einen Brief zu schicken, um abzufragen, ob sie Mengenreduzierung über Strukturwandel wollen oder Alternativen wählen würden.

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  13. von holstein-paule · 13.
    Mengen reduzieren

    Hallo Dieter, ich habs schon oft geschrieben, gesagt und ich stehe auch dazu: Die Mehrheit der Milcherzeuger denkt leider so wie die ramsdorfer, sprich die Mengen sollen über den Strukturwandel reduziert werden, damit gleichzeitig auch die dringend benötigte Fläche frei wird. Ist auch die Empfehlung vom Bauernverband, zumindest intern!!!! .-(((( Die Ramsdorfer haben jetzt nur ein Problem, das die BDM`ler nicht so schnell die Flügel strecken wie gehofft und erwartet, sondern jetzt auch denken wie der Bauernverband, zumindest bis sich eine gemeinsame Lösung abzeichnet.

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  14. von Dieter Müller · 14.
    Die Vorstellung, das VW, bei der aktuellen Imagekrise, die Produktion erhöhen würde, gehört in den Bereich grenzt an Realitätsverlust!

    Zur Marktwirtschaft in fast allen Bereichen gehört die Analyse der zukünftigen Absatzchancen. Nur auf dieser Basis kann dann entschieden werden, wie stark die Produktion gefahren wird. Im Milchsektor ist der Exportabsatz derzeit kaum steigerbar und diejenigen die eine Angebotssteuerung wollen, werden als "nicht marktwirtschaftlich" dargestellt. Im Ergebnis wird VW keinen Preiseinbruch erleiden und die Milcherzeuger produzieren sich zu Tode.

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  15. von Friesenkuh · 15.
    kann ja nicht

    Wenn mal eben der Bestand fast verdoppelt wird- da muss ja zwangsläufig mehr Mich kommen. Maschinen raus Kühe rein so läuft das(Ironie oft).

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  16. von ramsdorf · 16.
    Hat der BDM also doch kaum Bedeutung

    oder warum wird nicht weniger gemolken?

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  17. von egge1255 · 17.
    Jungs, gebt alles,

    umso tiefer fällt der Milchpreis.

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