ASP-Ausbruch spaltet chinesischen Schweinemarkt

Flagge China China: Insgesamt stieg damit die Zahl der landesweit gemeldeten Ausbrüche auf 22
Bild: Archiv

In China hat es in der vergangenen Woche weitere Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Nutzschweinebeständen gegeben. Wie das Pekinger Landwirtschaftsministerium in seinem wöchentlichen Veterinärbericht mitteilte, war jeweils eine Schweinehaltung in den Provinzen Anhui, Henan und erstmals auch in der Inneren Mongolei betroffen.

Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) berichtete zudem am vergangenen Freitag über einen ersten Fall in der nordöstlichen Provinz Jilin. Insgesamt stieg damit die Zahl der landesweit gemeldeten Ausbrüche auf 22, die sich über acht Provinzen erstrecken.

Das erste Auftreten der ASP in der Inneren Mongolei hat zur Folge, dass nun auch in den Nachbarregionen Ningxia und Gansu Transportbeschränkungen gelten, so dass zusätzlich zu den Verbringungsverboten in den acht Infektionsgebieten in neun weiteren Provinzen Transportrestriktionen gelten. Die Verbringungsverbote und Schließungen von Lebendmärkten haben zur Folge, dass Schweine aus den meist im Norden gelegenen Überschussregionen nicht mehr zu den Schlachtbetrieben im Süden gelangen.

Entsprechend unterschiedlich ist die Preisentwicklung. Während laut Ministerium in der ersten Septemberwoche die Ankaufspreise für Schlachtschweine in den Provinzen Liaoning und der Inneren Mongolei im Vorwochenvergleich um 2,5 % beziehungsweise 1,6 % fielen, zogen diese in den Regionen Zhejiang, Jiangsu und Shanghai um 5,7 % bis 14,5 % an. Landesweit legte der Schlachtschweinepreis in 25 von 32 Provinzen zu, und zwar im Schnitt um 2,8 % auf 14,61 CNY (1,82 €) je Kilogramm Lebendgewicht.

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