Biohaltung: Tierschutz-Kontrolleure besser schulen

Bioschweine im Außenauslauf. Bioschweine im Außenauslauf.
Bild: Lehnert
Biokontrolleuren
soll künftig noch mehr Fachkompetenz vermittelt werden. Das ist das Ziel des von der EU geförderten Projekts AWARE. Koordiniert von der deutschen Gesellschaft für Ressourcenschutz (GfRS), Ökokontrollstellen, Verbänden und Universitäten, sollen die Tierschutzkontrollen im Biolandbau verbessert werden. „Wer als Biokontrolleur Ökotierhaltungen prüfen will, braucht besondere Fachkompetenz“, betonte GfRS-Geschäftsführer Dr. Jochen Neuendorff. Die Göttinger GfRS wies darauf hin, dass es in der ökologischen Tierhaltung besonders strenge Vorschriften gebe und die Kontrollstellen dafür sorgen müssten, dass Tierschutzdefizite auf den Betrieben rasch erkannt und zügig abgestellt werden.

Auf einem internationalen Seminar im März wurden nun bereits gemeinsam angewandte, tierbezogene Kriterien und Prüfkonzepte für Nutztierrassen definiert. Dadurch sollen Kontrolleure auf ein einheitliches und europaweit geltendes Prüfkonzept geschult werden. Den unterschiedlichen Verhältnissen in den verschiedenen Ländern könne so Rechnung getragen werden und ein Gestaltungsspielraum ermöglicht werden. Unter Führung der Universität Göttingen wird in der nächsten Projektphase ein entsprechendes Trainingsprogramm für die Biokontrolleure erstellt.

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