EU-Schweinemarkt: Stabile Verhältnisse bei unterdurchschnittlichen Preisen

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Bild: top agrar

Am europäischen Schlachtschweinemarkt trifft derzeit ein hochsommertypisches geringes Angebot auf eine ruhige Nachfrage. Obwohl der Fleischanfall seit einigen Wochen, bedingt durch geringere Stückzahlen und ein niedrigeres Schlachtgewicht, um rund 10% unter dem Jahresdurchschnitt pendelt, ist von Knappheit am Fleischmarkt keine Rede. Neben den seit Jahresbeginn bekannten Absatzproblemen am Weltmarkt schwächelt aktuell auch der Binnenmarktkonsum, berichtet aiz.info. Erfahrungsgemäß verdirbt allzu große Hitze den Appetit auf Fleischgerichte.

Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) hat ihren Basispreis für Schlachtschweine für den Zeitraum vom 2. bis zum 8. August um 2 Cent gegenüber der Vorwoche erhöht. Hinter diesem kleinen Plus verbirgt sich die Hoffnung auf den üblicherweise kaufkräftigeren Monatsanfang und auf erste Urlaubsrückkehrer, da im Norden der BRD in einigen Bundesländern die Ferien bereits zu Ende gehen. Dies deckt sich mit Meldungen aus Mittelmeerländern, wonach in diesen Regionen die Impulse vom Sommertourismus auch ihren Höhepunkt bereits erreicht haben dürften.

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