Fleisch-Verzehr sinkt weiter

Der Fleischverzehr in Deutschland ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, aß rein statistisch jeder Bundesbürger nur noch 59,6 kg Fleisch und damit 1,4 kg weniger als im Vorjahr. Am stärksten nahm der Verzehr von Schweinefleisch ab, wie der Deutsche Fleischer-Verband am Dienstag in München berichtete. Davon verspeiste jeder Verbraucher im Durchschnitt 38 kg, im Vorjahr waren es 1,3 kg mehr.

Ein Drittel will auf Fertigprodukte verzichten

Einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK zufolge will nach dem Fund von Pferdefleisch in Tiefkühllasagne ein Drittel der Deutschen künftig auf den Kauf von fleischhaltigen Fertiggerichten verzichten. "Dagegen haben rund 60 % grundsätzlich kein Problem damit, Pferdefleisch zu essen", heißt aus Nürnberg. "Es muss aber gesundheitlich unbedenklich und entsprechend deklariert sein."

Allerdings gibt es dabei innerhalb der Bevölkerung Unterschiede. Männer, Kinderlose und ältere Menschen stehen dem Verzehr von Pferdefleisch aufgeschlossener gegenüber als Jüngere, Eltern oder Frauen. Dies ergab eine Ende Februar durchgeführte repräsentative Umfrage der GfK und des GfK-Vereins.

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