Grüne wollen bundesweites Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen

Kathrin Göring-Eckardt Kathrin Göring-Eckardt
Bild: Grüne

Die Bundestagsfraktion der Grünen hat beschlossen, den Tierschutz in Deutschland grundsätzlich reformieren zu wollen. Laut einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung will die Partei ein bundesweites Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einführen. Dadurch könnten diese die Interessen von Schweinen, Rindern oder Geflügel vor Gericht vertreten. „Tieren wollen wir eine Stimme geben“, sagte Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt der Zeitung.
 
Gesetzlich sollen zudem Haltungsvorgaben für Tiere in Ställen klar definiert werden und die Haltungsbedingungen dann analog zu der Eier-Kennzeichnung auch auf der Fleischverpackung zu erkennen sein. „Die industrielle Massentierhaltung ist ein Auslaufmodell. Statt öden Ställen und zu wenig Platz brauchen Tiere Auslauf“, skizzierte Göring-Eckardt die Vorstellungen der Grünen.
 
Und um Tierheime zu entlasten, sieht der Fraktionsbeschluss eine Kastration von geschlechtsreifen freilaufenden Katzen vor. Zudem sollen Hunde und Katzen gekennzeichnet und registriert werden, damit die Besitzer leichter ausfindig gemacht werden können.

DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken warnt dagegen vor dem Plan eines bundesweiten Verbandsklagerechts: „Das Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen ist eine Einladung zum Missbrauch. Wir sehen die Gefahr einer neuen Abmahnindustrie, die auf dem Rücken der Landwirte Spendenwerbung betreibt und sich ohne demokratische und fachliche Legitimation zur Paralleljustiz aufschwingt.“

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16 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Heinrich Vinnemann · 1.
    (...)

    Es zeigt sich immer mehr wie verlogen Frau Göring-Eckard ist. Erst bieten uns die Grünen einen ehrlichen Dialog an und dann sowas. Wir sollten auch nicht vergessen, dass sie mal Präsidentin des Evangelischen Kirchentags war. Solch christliche Nächstenliebe sollte jedem zu denken geben.

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  2. von Peter Schmid · 2.

    Wer will den Schmmarn von dieser Frau noch hören,diese Frau hat Null Ahnung,aber ne große dumme Klappe.

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  3. von Richard Huber · 3.
    Auf diesem Weg suchen

    die Grünen also den Dialog mit den Landwirten. Damit haben sie die großspurige Ankündigung der letzten Woche selbst ad acta gelegt.

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  4. von Wilhelm Gebken · 4.
    Das mit den Hunden und Katzen finde ich gut!

    Das hat das Potenzial diese Partei unter 5% zu drücken.

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  5. von Willy Toft · 5.
    Durch solche Forderungen, erweisen sich die Grünen einen Bärendienst!

    Wer vertritt die Bauern gegen den ganzen Unfug? Wollen die Grünen nicht mehr gewählt werden, oder haben sie keine andere Spielwiese? Wann kommen die endlich mal in der Realität an?

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  6. von Bernhard Zehle · 6.
    Private Tierhalter

    Hunde, Katzen, Schlangen, Hamster, Fische usw. Alle betroffen. Wer will da noch grün wählen?

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  7. von Jürgen Beyer · 7.

    Wer schützt uns Bauern vor den grünen , und den stalleinbrüchen der Tierschutzvereine ; Was ist "Massentierhaltung "gibt irgendjemanden der dieses Wort definieren kann ?Keiner spricht über eine gerechte Entlohnung der Familienbetriebe ,Politiker und tierschützer wollen sich gegenseitig nur noch mit Forderungen übertrumpfen, warum halten die keine Tiere , sie wissen doch alle am besten wies geht , haben sie alle auch eine landwirtschsftliche Lehre absolviert, oder woher nehmen sie ihr "Fachwissen "???

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  8. von Winfried Vees · 8.
    Tiervertreter

    ......Die Interessen von Tieren vertreten? Liegt es den in Deren Interesse KASTRIERT zu werden?!

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  9. von Renke Renken · 9.
    Die

    braucht auch Auslauf, und zwar auf einem Nachbarplaneten

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  10. von Wilhelm Grimm · 10.
    Wer auf 6,5% abgestürzt ist,

    hat nur noch einen letzten Strohhalm als Rettungsanker, sei er auch noch so brüchig. Es wäre sinnvoller, wenn jeder Tierart ein Klagerecht eingeräumt werden würde, die würden sich dieses dümmliche und unredliche Geheule nicht bieten lassen und den Grünen das Wahlrecht entziehen.

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  11. von Jörg Meyer · 11.
    Veggyday durch die Hintertür

    Die grünen wollen doch vor allem Fleisch verteuern und dadurch vor allem Familien und Menschen mit geringen Einkommen zum fleischverzicht zwingen. Der typische grünwähler mit überdurchschnittlich verfügbaren Einkommen wird nicht betroffen sein

    Das meinen unsere Leser:
  12. von Jan Peter · 12.

    Die Grünen nach Sibirien in den Steinbruch zur Schwerstarbeit

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  13. von Gerd Kempken · 13.

    Grüne träumereien... bis auf das Hunde und Katzen kennzeichnen ,ist aber sowieso schon Pflicht

    Das meinen unsere Leser:
  14. von Lars Henken · 14.
    Besser kann man es nicht zusammenfassen:

    https://www.youtube.com/watch?v=sG4J3vaORsc

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  15. von Gerd Uken · 15.
    ?????

    Gechippt sein

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  16. von Gerd Uken · 16.
    Hunde müssen alle geschoppt seon

    Bei Katzen wäreces angebracht

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