Guter Ruf deutscher Lebensmittel

Einkauf an der Fleischtheke im Supermarkt. Einkauf an der Fleischtheke im Supermarkt.
Bild: Archiv

Deutsche Lebensmittel genießen einen guten Ruf. Die Mehrheit der deutschen Verbraucher bewertet die hierzulande verkauften Lebensmittel als sicher. Das bestätigt die jetzt erschienene Ausgabe des Verbrauchermonitors vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), für die Ende Juli deutschlandweit 1.001 Personen ab 14 Jahren befragt wurden.
 
Demnach sind 77 % der Untersuchungsteilnehmer der Meinung, dass die in Deutschland verkauften Lebensmittel sicher oder eher sicher sind. Etwa 22 % haben Bedenken hinsichtlich der Sicherheit. Veränderungen hinsichtlich der Sicherheit machen insgesamt 56 % der Befragten aus, wobei 15 % eine zunehmende und 41 % eine abnehmende Sicherheit der Produkte wahrnehmen.

Für Beunruhigung über Gesundheits- und Verbraucherthemen sorgen bei den Befragten vor allem Antibiotikaresistenzen und Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln. Diese wurden von 62 % beziehungsweise 57 % der Interviewten als beunruhigend eingeschätzt. Etwa 53 % der Befragten zeigten sich beunruhigt von Salmonellen in Lebensmitteln, 52 % von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln und 45 % von Schimmelpilzgiften in Lebensmitteln.
 
Die Belastung von Produkten mit Glyphosat reiht sich mit einer Nennung durch 34 % der Befragten weiter hinten in der Rangfolge ein. Dass Glyphosat in Lebensmitteln ein ihnen bekanntes Verbraucherthema ist, haben in der Befragung dagegen 62 % der Teilnehmer angegeben.
 
Das bekannteste Verbraucherthema sind Salmonellen. Sie sind 95 % der Untersuchungsteilnehmer ein Begriff. Dagegen haben nur 22 % schon einmal von Campylobacter gehört. Dabei gehört dieser Keim nach Angaben des BfR mittlerweile zu den häufigsten bakteriellen Erregern von Darminfektionen in Deutschland.
 
Der BfR-Verbrauchermonitor wird alle sechs Monate durchgeführt und liefert Einsichten zur Frage, wie die deutschsprachige Bevölkerung gesundheitliche Risiken wahrnimmt. Detaisl zur Studie finden sie auf der Homepage des Bundesinstituts für Risikobewertung (www.bfr.bund.de).

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