Schwedischer Fleischkonsum auf Rekordwert

Flagge Schweden.
Bild: Archiv

Die Schweden konsumieren so viel Fleisch wie noch nie zuvor. Der Fleischverzehr in dem skandinavischen Land ist im Jahr 2016 erneut auf ein Rekordniveau angestiegen. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch betrug im vergangenen Jahr 87,7 kg, berichtete die Landwirtschaftsbehörde Jordbruks veket. Das waren 0,5 kg mehr als im Vorjahr.

Erneut zeigte sich eine Tendenz zur Verschiebung des Konsums von Schweinefleisch hin zu Geflügelfleisch. Während der Verzehr von Geflügelfleisch im Jahresvergleich um 1,2 kg auf 23,6 kg pro Einwohner anstieg, sank der Verzehr von Schweinefleisch in 2016 leicht um 0,6 kg auf 33,5 kg. Die Landwirtschaftsbehörde erklärte dies durch veränderte Verzehrsgewohnheiten der Schweden sowie ein wachsendes Bewusstsein für den CO2-Abdruck der Produktion von Rind- und Schweinefleisch. Als weiteren Grund nennt die Behörde die günstigen Preise für Geflügelfleischprodukte.
 
 
 

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2 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Tobias Rausch · 1.
    Denke auch

    Es liegt an der Veränderung der Bevölkerung. Schweden hat wenig Einwohner und ist Einwanderungsland. Gewohnheiten ändern sich, aber nicht so schnell.

    Das meinen unsere Leser:
  2. von Gerhard Steffek · 2.
    Veränderte Verzehrsgewohnheiten!

    Ist das bei dem Thema "Essen" eine Umschreibung für eine veränderte Bevölkerungszusammensetzung, -struktur? Schließlich hängt "Essen" ja auch bei Einigen mit "Glauben" zusammen.

    Das meinen unsere Leser:
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