TTIP desaströs für Schweinehalter

Das geplante transatlantische Handelsabkommen TTIP benachteiligt holländische und europäische Schweinehalter. Das sagte Ingrid Jansen, Vorsitzende des NVV, der Interessenvertretung der niederländischen Schweinehalter.

Wie das Fachblatt Boerderij berichtet, führt TTIP laut Jansen zu unlauterem Wettbewerb, weil die USA dann Schweinefleischprodukte in die EU exportieren können, die bei weitem nicht den europäischen Standards entsprechen. „Unsere strengen Umwelt- und Tierschutzauflagen werden mit Füßen getreten“, erklärte Jansen.

Die NVV-Chefin fordert von den europäischen Volksvertretern in der jüngst gestarteten neuen Verhandlungsrunde, dass sie sich rigoros für die Chancengleichheit einsetzen. „Wir dürfen unseren europäischen Schweinehaltern nicht zumuten, dass sie strengere Auflagen als die US-Farmer erfüllen müssen, die sie kostenmäßig deutlich benachteiligen“, so Jansen.

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2 Leserkommentare Kommentieren

  1. von elinge · 1.
    Und die Lobyisten der Grünen schaffen IHRE WENDE mit ihren

    NGO,s im Alleingang und ohne eine Politsche Mehrheit organisieren zu müssen. Der Schachzug gleicht einem Husarenfeldzug von Freibeuter Franis Drake. In der EU lassen sich kann durch Verordnungen mit Grünen Anstrich mit GVO ,Umweltmasnahmen Tierwohlinisiativen und und ... zumindest in DE die Produktion so verteuern das Wir wider alles auf Anfang stellen können>>>>>>>>>>>>>>>> DIE WENDE DER GRÜNEN IST DA <<<<<<<<<<< durch die Hintertür !!!! Ich zumindest sehe das mit einem lachenden und weinenden Auge !!!

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  2. von eniemann · 2.
    Beispiel für Interessenvertretung

    Der Bauernverband sollte sich ein Beispiel daran nehmen. Der niederländische Schweinehalterverband vertritt die Interessen seiner Mitglieder und opfert diese nicht den Interessen der Schlachtkonzerne.

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