Michaela Kaniber neue bayerische Landwirtschaftsministerin

Michaela Kaniber führt künftig das bayerische Landwirtschaftsministerium.
Bild: Abgeordnetenbüro

Michaela Kaniber ist heute im bayerischen Landtag als neue Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vereidigt worden. Die 40-jährige Mutter von drei Kindern aus dem Landkreis Bad Reichenhall ist seit 2007 politisch aktiv, seit 2013 sitzt sie für den Stimmkreis Berchtesgadener Land im Bayerischen Landtag.

Seit 2008 ist die gelernte Fachangestellte für den Steuer- und Wirtschaftsberatenden Bereich Gemeinderätin in Bayerisch Gmain. Im Jahr 2011 wurde sie zur Vorsitzenden des CSU-Ortsverbandes Bayerisch Gmain und zur Kreisvorsitzenden der CSU Berchtesgadener Land gewählt, als dessen Schriftführerin sie bereits seit 2007 fungierte. In den Bezirksvorstand der CSU Oberbayern wurde sie im gleichen Jahr gewählt. Michaela Kaniber ist außerdem Mitglied der Frauen-Union und der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerschaft.

Neuer Umweltminister wird in Bayern der bisherige Staatskanzleichef Marcel Huber. Die bisherige Wirtschaftsministerin Bayerns und ehemalige Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner bekommt ein neu geschaffenes Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. Neuer Wirtschaftsminister wird Franz Josef Pschierer. Der bisherige Landwirtschaftsminister Helmut Brunner scheidet aus dem Kabinett aus.

Der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl gratulierte der Nachfolgerin von Helmut Brunner bereits. "Die Land- und Forstwirtschaft prägt Bayern wie kaum ein anderer Wirtschafts- und Gesellschaftsbereich. Wir freuen uns auf den fachlichen Austausch und die Zusammenarbeit mit Frau Kaniber, um die rund 100 000 bäuerlichen Familienbetriebe zu unterstützen und die Vielfalt auf den bayerischen Bauernhöfen zu erhalten." so Brunner in einer Pressemitteilung.

Helmut Brunner stand fast zehn Jahre an der Spitze des Landwirtschaftsministeriums. Der BBV dankte ihm heute für seinen konsequenten Einsatz im Sinne der bäuerlichen Familienbetriebe in Bayern und wünschte ihm für seine persönliche Zukunft alles Gute.

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7 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Erwin Schmidbauer · 1.
    Bei dieser Personalie

    bleibt einem nur die Hoffnung, dass sie in der Lage ist, sich schnell in ihr Arbeitsgebiet einzuarbeiten. Wissen darf man da erst mal nicht viel voraussetzen.

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  2. von Klaus Goller · 2.
    Regionalproporz

    In der CSU muss der Regionalproporz streng eingehalten werden. Die mitgliederstärksten Bezirksverbände Oberbayern, München und Niederbayern schreien da ganz laut - noch dazu wenn ein Franke Ministerpräsident wird. Da bleiben für den Rest nur die Brotkrumen übrig. Sie hat jetz ein halbes Jahr Zeit, zu zeigen, ob sie was kann. Im Herbst wird dann abgerechnet.

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  3. von Hermann Kamm · 3.
    TSJA

    Fachkräfte sind Mangelwahre, nicht nur im Handwerk, noch viel schlimmer sie fehlen uns in der gesamten Politik.

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  4. von Gerhard Metz · 4.
    Wahlen???

    Gewählt wird aber schon auch noch oder?

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  5. von Wilhelm Grimm · 5.
    Abwarten und positiv denken .

    Künast, Meier und Hendricks, das war nix. Für die waren die Bauern nur vogelfrei. aber die Kaniber ist bestimmt ein besseres Kaliber.

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  6. von Erwin Koch · 6.
    Na ! Was soll den Die?

    Bauernnotstand in der CSU ! Gibt es wirklich keine Agrarfachleute mehr in Bayern , die mit dem Söder regieren wollen. ? Oder werden die 100 000 bäuerlichen Familienbetriebe Bayern bewusst zu Opfern des Jugend- und Genderwahns der neuen Landesregierung? Inkompetenz als besonderes Qualifikationsmerkmal für die Ernennung zum Bayrischen Minister wird's doch nicht gewesen sein?

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  7. von Gerhard Steffek · 7.
    fachlicher Austausch -

    mit einer "Fachangestellten für Steuer- und Wirtschaftsfragen"? Noch dazu aus Bayrisch Gmain, einem der hintersten Ecken Bayerns. Ich möchte ja nichts sagen gegen dieses schöne Fleckchen Erde mit Königssee und Watzmann, auch nichts gegen Frau Kaniber, dazu kenne ich sie zuwenig (eigentlich gar nicht, hat schon jemals jemand was von der gehört?) Aber hier von einem "fachlichen Austausch" zu reden ist denke ich ein bißchen zu viel an Euphorie und Vorschußlorbeeren. Da schmiert Herr Heidl zuviel Honig ums Maul. Erst mal abwarten was da kommt. Denn schließlich und endlich kommt sie aus einem absoluten Grünlandgebiet mit wirklich kleinbäuerlicher Struktur. Ob sie die Probleme der Ackerbauern erfassen kann stelle ich in den Raum. Da wird sie wahrscheinlich erst einmal auf den Watzmann steigen müssen, um Überblick zu bekommen. Dazu braucht man aber auch schon annähernd sechs Stunden von St. Bartholomä aus über die Eiskapelle.

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