Manuel Andrack erkundet BayWa

Manuel Andrack (l.) erkundet gemeinsam mit BayWa-Vorstandsvorsitzendem Klaus Josef Lutz das oberbayerischen Genossenschaftswesen.
Bild: Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft / Juliane Herrmann

Manuel Andrack, bekannt als Bühnenpartner von Harald Schmidt, sprach zum Raiffeisen-Jahr 2018 mit BayWa-Chef Klaus Josef Lutz über die Genossenschaften und ihre Bedeutung.

200 Jahre nach der Geburt von Friedrich Wilhelm Raiffeisen geht Manuel Andrack den Ideen des Reformers nach. Noch bis Juni führt ihn die Raiffeisen-Tour 2018 zu Genossenschaften und genossenschaftlich geprägten Unternehmen bundesweit. Er erforscht ihre Ursprünge und fragt nach der Realität dieser Unternehmensform, die seit 2016 sogar immaterielles Kulturerbe der Menschheit ist.


Tour durch Oberbayern

Am 23. und 25. April ist Manuel Andrack bei der BayWa in Bad Tölz, Sauerlach und Bamberg zu Gast. An den oberbayerischen BayWa Standorten trifft er den BayWa Vorstandsvorsitzenden Klaus Josef Lutz, der auch Vizepräsident des Deutschen Raiffeisenverbandes e.V. ist. Im Gespräch mit Lutz erfährt Andrack, warum der international tätigen BayWa AG ihre genossenschaftlichen Wurzeln heute noch genauso wichtig sind wie zur Unternehmensgründung vor 95 Jahren.


„Wir leben in einer globalisierten, zunehmend digitalisierten Welt, die sich in hoher Geschwindigkeit verändert“, sagt Klaus Josef Lutz. „Darum sind unsere Markenwerte Vertrauen, Solidität und Innovation, die gleichzeitig die genossenschaftliche Idee charakterisieren, heute erst recht von großer Bedeutung. Auch wenn die BayWa mittlerweile ein internationaler Konzern ist, bleibt die Verbundenheit zwischen uns und unseren Kunden die Basis des gemeinsamen Erfolgs.“

Weitere Themen sind: Gesundes Bauen, Digital Farming und Elektromobilität. Bei seiner Station in Bamberg gewinnt Manuel Andrack einen Einblick darüber, was es bedeutet, für die BayWa zu arbeiten. Im Dialog mit Mitarbeitern – vom Azubi bis zum Geschäftsführer – lernt er dort die vielfältigen Berufs- und Aufgabenfelder und Entwicklungsmöglichkeiten kennen.


Das Raiffeisen-Jahr 2018

Am 30. März 2018 jährte sich der Geburtstag des Reformers Friedrich Wilhelm Raiffeisen zum 200. Mal. Seine Idee bewegt weiterhin Menschen und Märkte. Die Genossenschaftsidee wurde 2016 von der UNESCO in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.

Mehr als 22 Millionen Menschen in Deutschland sind Mitglied einer Genossenschaft, und immer mehr Menschen entdecken diese Form des gemeinschaftlichen Wirtschaftens – ob auf der Suche nach fairen Finanzprodukten, nachhaltiger Landwirtschaft, unabhängiger Energieversorgung oder bezahlbarem Wohnraum: Hier zählt das Wohl aller, nicht der Profit weniger. 2018 heißt es deshalb unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Mensch Raiffeisen. Starke Idee!“

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