Damals 1996: MB-trac Nachfolger „trac 160“ aus Schönebeck

LTS trac 160 LTS trac 160
Bild: top agrar 7/1996

Im Juli 1996 stellte top agrar den lange angekündigten MB-trac Nachfolger aus Schönebeck vor. Vorausgegangen war im Februar 1996 eine Einigung zwischen Landtechnik Schönebeck (LTS) und Mercedes Benz. Dabei hatte sich LTS verpflichtet, den MB-Trac Nachfolger nicht im Kommunalbereich und nicht als Schnellläufer anzubieten. Mercedes wollte sich so einige Nischen für den Unimog sichern. Und so stellte top agrar den neuen trac damals vor:

„Äußerlich sieht der 160 PS starke trac 160 seinem Vorgänger (MB trac 1600) sehr ähnlich. Technisch hat es aber einige Verbesserungen gegeben.

Neu ist z.B. das Getriebe von ZF mit vierstufiger Lastschaltung und je nach Ausstattung bis zu 40/40 Gängen. Außerdem ist der trac mit nasser Fahrkupplung und nassen Bremsen ausgestattet. Neuerungen hat es auch bei der Hydraulik gegeben. Sie arbeitet mit dem Load Sensing System. Die EHR und die doppelwirkenden Hubzylinder sind serienmäßig. Die neuen Achsen ermöglichen eine größere Bereifung.
 
Unverändert ist bisher die Kabine. Auch hier soll es in den nächsten Jahren Verbesserungen geben. Die Motoren werden weiterhin von Mercedes Benz geliefert. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit liegt bei 40 km/h. Nur die Vorderachse ist gefedert.
 
Derzeit arbeitet LTS an zwei weiteren trac-Modellen mit der Typenbezeichnung trac 90 und trac 110. Vertrieben werden die Schlepper über die neu gegründete trac-technik Vertriebsgesellschaft (TTVG). Daran sind die Unimog-Generalvertretungen und LTS Schönebeck zu 52 bzw. 48 % beteiligt. Geplant ist eine Jahresproduktion von 500 Schleppern.
 
In der Grundausstattung kostet der trac 160 ca 181.000 DM (plus MwSt.).“

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