John Deere stellt in den USA den neuen S700 Mähdrescher vor

John Deere S700 John Deere S700
Bild: Pressebild

John Deere hat am Donnerstag in Olathe (Kansas) die neue Mähdrescherserie S700 für das Modelljahr 2018 vorgestellt. Die vier neuen Modelle S760, S770, S780 und S790 sollen den Landwirten bedeutende Verbesserungen in der "smart" –Technologie sowie verbesserten Bedienerkomfort bieten. So könne die Maschine nun diverse notwendige Anpassungen automatisch vornehmen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die für den europäischen Raum hergestellten Maschinen, die in Zweibrücken produziert werden und europäischen Ausstattungswünschen und Homologationsvorgaben entsprechen, will John Deere auf Anfrage von top agrar erst am 22. und 23. Juni in Zweibrücken vorstellen.

Das ist neu bei der Ami-Version

Laut Kevin Ripple, dem für die Erntetechnik zuständigen Marketing-Manager, fasst der S700 alle Verbesserungen und Optionen des Vorgängers S600 zusammen. "Wir haben die gesamte Intelligenz dieser Mähdrescher in punkto Automatisierung, Anpassung und Kalibrierung verbessert. Das gilt auch für die Lebensdauer und Produktivität.“

Damit der Fahrer die volle Leistung aus dem S700 holen kann, bietet John Deere zudem das Combine Advisor Paket an. Mit den darin enthaltenen sieben Technologien kann der Fahrer den Mähdrescher gezielt auf seine Ernte- und Feldbedingungen einstellen, optimieren und automatisieren.

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Auto Maintain etwa ist eine Funktion in Combine Advisor, die mit ActiveVision Kameras unterstützt wird. "Diese Kameras geben dem Bediener einen Blick in den Drechvorgang und die Reinigung. Der Bordcomputer analysiert dann die Informationen.

Eine weitere Ergänzung ist die Active Yield-Technologie, die den Massedurchfluss-Sensor automatisch kalibriert. Das soll Zeit sparen, indem man die manuelle Kalibrierung weglassen kann und Echtzeitdaten erhalte.

John Deere hebt auch die neue Kabine hervor, bestückt mit dem neuen State-of-the-Art CommandCenter, bekannt von den Schleppern und Selbstfahrspritzen. Das Terminal verfüge über diverse Schnittstellen und einen 4600-Prozessor. Außerdem gibt es die Command Armlehne samt Multifunktions-Steuerhebel mit größerem ergonomischem Design und anpassbaren Tasten; Premium-Aktivierung mit AutoTrac, RowSense und HarvestDoc. Neu sind auch erweiterte Monitor- und Mobilgeräte-Funktionen. Die Setup-Bildschirme sollen sich intuitiv einrichten lassen.

Maispflücker 700C/FC

John Deere hat am Donnerstag zudem den neuen Maispflücker 700C / FC mit RowMax vorgestellt. Die Lebensdauer der Ketten soll 50 % höher sein dank massiver Legierungsbuchsen, die den Stift- und Buchsenverschleiß reduzieren.

"Wir haben auch die Lebensdauer der Stielrollen um bis zu 25 Prozent erhöht, indem wir ein härteres Material einsetzen und eine neue Verschleißschicht an den vorderen und hinteren Kanten der Klingen für eine erhöhte Leistung hinzufügen", sagt Brittney Guidarelli, Produktmanager für Front Endgeräte. Sie erwartet eine Einsparung von bis zu ​​20.000 Dollar über fünf Jahre. 

Die Pflücker der Serie 700C / FC gibt es von 6- bis 18-Reihen mit Abständen von 50,8, 55,9 und 63,5 cm. Die StalkMaster Stalk-Chopping-Option ist bei allen Modellen erhältlich. Klappbare Vorsätze sind für 8 bis 12 Reihen verfügbar. 

Für sehr feuchten Mais bietet der Hersteller entsprechende Umbauten mit  tiefem Schneckenbodeneinsatz. Für kleine Körner stellt Deere den 700D Rigid Draper vor, der eine 20-prozentige Kapazitätserweiterung bei harten Erntebedingungen gegenüber dem Vorgängermodell bieten soll. Der 700D verfügt über eine Top-Crop-Schnecke, die 50 Prozent größer im Durchmesser ist.

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