Pantera 4502 nach neuer Abgasnorm 4

Pantera 4502
Bild: Amazone

Herzstück des Amazone-Pflanzenschutzselbstfahrers Pantera 4502 ist ein Deutz 6-Zylinder-Motor mit 160 kW/218-PS-Motorleistung. Der drehmomentstarke Reihenmotor mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung soll laut Amazone dank der intelligenten Motorsteuerung im ECO-Modus für ein Minimum an Kraftstoffverbrauch sorgen. Wenn jedoch Leistung benötigt wird, beispielsweise beim Arbeiten in starken Hanglagen, stehe dem Fahrer der Power-Modus zur Verfügung, mit der bei 2.200 min-1 die Maximalleistung abgerufen werden kann.

Die Pantera Selbstfahrspritze erfüllt ab dem neuen Modelljahr die Abgasnorm 4 (Tier 4 final). Beim Thema Abgasnachbehandlung setzt Amazone auf die Abgasrückführung mit Dieseloxidationskatalysator und Dieselpartikelfilter. Der Dieselpartikelfilter wird während des Betriebs kontinuierlich regeneriert und benötigt dafür im Unterschied zum 3B-Motor keinen zusätzlichen Brenner.

Der SCR-Katalysator reduziert mit Hilfe von Diesel-Exhaust-Fluid-(DEF)-Einspritzung die Stickoxide. Der neue 20-Liter-DEF-Tank befindet sich neben dem 230-Liter-Dieseltank. Der DEF-Verbrauch soll bei ca. 2,5 % des Kraftstoffverbrauchs liegen. Dies bedeute, dass das DEF nur alle 3 bis 4 Tankfüllungen nachgefüllt werden muss.

Neben der veränderten Abgastechnologie gibt es nach Unternehmensangaben weitere Änderungen und Verbesserungen bei diesem Modellwechsel. Äußere Erkennungsmerkmale seien neben dem DEF-Tank und der neuen Tanktreppe an der rechten Maschinenseite auch die LED-Rückleuchten. Zudem könnten die neuen Pantera-Produkttypen anstelle der Halogen-Arbeitsbeleuchtung auch mit LED-Arbeitsbeleuchtung ausgestattet werden.

Des Weiteren hätten die Ingenieure die Saugleistung des Pantera mit Hilfe eines Injektors um 20 % auf max. 600 l/min gesteigert. Damit sei die Pantera in unter 10 min komplett gefüllt.

Außerdem wurde der Befüllanschluss nach vorne ins Staufach verlegt und verfügt immer über den automatischen Befüllstopp. Diese Automatik soll sowohl bei der Saugschlauch- wie auch bei der Druckbefüllung ein Überfüllen der Maschine verhindern, heißt es.

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