Über Sinn und Machbarkeit der Digitalisierung

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Bild: EIZ

Die Möglichkeiten der Digitalisierung sind für die Landwirte grenzenlos. Die digitale Ackerschlagkartei, vernetzt und über mobile Geräte von unterwegs abzurufen oder zu aktualisieren, das ist für viele Landwirte bereits Alltag. Arbeitsmaschinen, die gelenkt von Satelliten die Bestellung oder Ernte nahezu selbständig übernehmen, sind auch keine reine Zukunftsutopie mehr, sondern technisch bereits möglich. Kameras und Messergeräte im Stall warnen über das Smartphone, wenn es Probleme gibt. Melkroboter mit direkter Meldung an den PC oder das Smartphone sind inzwischen üblich und auf vielen Betrieben nicht mehr wegzudenken.

Viele Anwendungen sind aber auf eine gute und stabile Internetverbindung angewiesen, die in ländlichen Gebieten in Niedersachsen noch nicht überall verfügbar ist. Sinn macht die Digitalisierung auch nur, wenn sie die Arbeit spürbar erleichtert. Die Endanwender, also die Landwirte, müssen einen Nutzen davon haben, die teure Technik mühevoll einzurichten und sich einzuarbeiten.

Es bleiben die Frage, wie sehr die moderne Technik den Tier- und Landwirten schließlich nutzt, was mit den Daten passiert, und wer diese verwaltet. Das Europäische Informationszentrum EIZ und die Landwirtschaftskammer Niedersachsen laden zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein, bei der diese Probleme von Akteuren aus Praxis, Wissenschaft und Politik beleuchtet werden sollen. Beginn ist am 27. April um 10 Uhr in der Deula Westerstede. Weitere Informationen stehen bereit auf www.eiz-niedersachsen.de.

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