Dank Förderung

Brandenburger Ökofläche steigt auf neuen Rekordumfang

Der kontinuierliche Zuwachs des Ökolandbaus in Brandenburg unterstreicht die Bedeutung der Ökoförderung von zuletzt rund 28 Mio Euro pro Jahr, lobt Agrarminister Vogelsänger.

Die ökologisch bewirtschaftete Fläche hat auch in Brandenburg weiter zugelegt. Wie Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger bekanntgab, wurden im April 2019 landesweit 162.653 ha an ökologischer Anbaufläche an den Bund gemeldet. Damit sei der Anbau im Vergleich zum Vorjahr um rund 4,6 % auf einen neuen Höchstwert angestiegen.

Gleichzeitig habe man bei der Anzahl der Ökobetriebe ein Plus von 5,4 % auf 883 verzeichnet. Das seien 15 % der märkischen Agrarbetriebe, erklärte Vogelsänger. Ihm zufolge liegt der Anteil der Ökofläche in Brandenburg, bezogen auf die gesamte Landwirtschaftsfläche, inzwischen bei 12,0 %.

Der kontinuierliche Zuwachs des Ökolandbaus in Brandenburg unterstreicht für den Minister die Bedeutung der Ökoförderung von zuletzt rund 28 Mio Euro pro Jahr. Zum Landespaket der Unterstützung für Ökobetriebe gehören nach Angaben von Vogelsänger auch die Förderung einzelbetrieblicher Investitionen, die Marktstrukturverbesserung, die Europäische Innovationspartnerschaft (EIP), die Stärkung der konzeptionellen Zusammenarbeit mit dem Ziel einer markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung sowie die Förderung landwirtschaftlicher Beratungsdienstleistungen.

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Diskussionen zum Artikel

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von Paul Siewecke

Ökofläche in Brandenburg steigt...

ist auch nicht ganz unklar warum: Brandenburger Landwirte ackern meist auf Sand, was eben der typische Kartoffel-, Spargel- und Roggenstandort ist. Diese Kulturen lassen sich hervorragend ökologisch anbauen, der Absatz (Berlin!) ist relativ gut gesichert und in Trockenkatastrophenjahren ist man durch die Ökoprämie finanziell stabiler abgesichert. Alles nicht gerade geringwertige Argumente Pro Öko...

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